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Das Whitney Museum in New York feiert das mit dieser Ausstellung , die allerdings nur noch bis zum WE besucht werden kann. Als ich 1988 London besuchte und dabei auch einen Abstecher in die Royal Academy of Arts machte, hatte ich dort meine Erstbegegnung mit dem Video einer Zirkusvorstellung Calders . In der Rückschau gehört es zu den größten Kunsterlebnissen meines Lebens. Ich habe dunkel in Erinnerung daß der komplette Film von Vilardebo (eine knappe halbe Stunde) im Internet frei zugänglich war, was er nun schon seit Jahren nicht mehr ist. Es ist allerdings eine französische DVD „La magie CALDER“ 2004 erschienen, die man antiquarisch für wenig Geld bekommen kann. Man braucht keine kunsthistorischen Kenntnisse für den Genuss dieses Filmes, kann aber dennoch viel Background sich aus Wikipedia nehmen : https://de.wikipedia.org/wiki/Cirque_Calder. wie z.B: „Bis 1930 war Calders Zirkus zu einem sozialen und künstlerischen Event geworden, zu einem Kunstwerk, über das man sprach. Um es in kindlich kontrollierter Instabilität und Chaos schwelgen zu lassen, umging Calder das Bedürfnis der Erwachsenen nach visueller und intellektueller Ordnung. Er ließ zu, dass beispielsweise Thomas Wolfe das in seinen Augen zu lange Scheitern der Trapezkünstler verspottete. Ja, mehr noch: Er suchte diese Momente geradezu, da seine Arbeit genau dann die größte kreative Kraft ausübte. Die Panik, der Nervenkitzel, die Angst und die Unsicherheit waren das, wonach Calder zuallererst in seinem Circus strebte und wonach er in all seiner späteren Kunst weiter zu suchen schien.[26] Der Enkel Calders und Präsident der Calder Foundation Alexander S. C. Rower fasst es folgendermaßen zusammen: „Calders Innovation bestand darin, sein Publikum in ein Live-Erlebnis mit Witz, Erregung, Musik und Action einzutauchen. Rückblickend ist deutlich geworden, dass der Cirque die Premiere der Performance als Kunst war. (27).“