Robodonien leuchtet, Köln 2025

Dieses Spektakel der Gegenkultur  fand an zwei WE’s im vergangenen November in Köln statt. Der Filmemacher Chris Hein fing das Festival in berauschenden Szenen ein, über das es im Infotext heißt:  „Hier trifft das Unbekannte auf das Vertraute: Roboterkunst, Feuerinstallationen und Performances treffen auf Lichtkunst und Lasershow. Eine Mischung aus Feuer, Dampf, Licht, und mechanischen Klängen führt Mensch und Maschine in eine einzigartige, pulsierende Erlebniswelt.“


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Und wie ich nachträglich feststellte , war ein Veteran der Maschinenkunst Jim Whiting auch dabei, von dem einst Jean Tinguely sagte, er wäre sein legitimer Nachfolger ! Siehe auch meinen Artikel von vor 11 Jahren .

Für den diesjährigen November ist die dritte Ausgabe des Festivals geplant. https://odonien.de/veranstaltungen/robodonien-leuchtet

 

Joe Mulkhey baute historisches Whirligig nach

Ich besitze 2 Bücher über Whirligigs, die hauptsächlich die Antiquitäten dieses Genres aufführen. Das linke ist 1981 und das rechte 1992 erschiene.

in beiden wird dieses Exemplar  eines unbekannten Künstlers aus dem American Folk Art Museum, New York, erwähnt. Entstanden ist das Werk mit dem Titel „Early Bird Gets The Worm“ im späten 19.Jahrhundert. Hier eine Abbildung aus dem linken Buch:

Und hier das Foto von Joe Mulkhey, der es nach langer Lagerzeit fertiggestellt hat .

(Hier soll noch ein Video folgen)

 

 

Charly-Ann Cobdak mit ihrem neuen Ausstellungsprojekt

Man darf gespannt sein auf diese Ausstellung des Kunstvereins Cobutg im Herbst diesen Jahres. Die bekannte Münchner Künstlerin kinetisch-poetischer Maschinen hat neue Werke dabei, die dann sicherlich hier auch im Bewegtbild gezeigt werden können. Ein feines Plakat !

https://www.lowtechinstruments.com/

https://de.wikipedia.org/wiki/Charly-Ann_Cobdak

 

Melies-Stummfilm „Gugusse und der Automat“ nach 100 Jahren wieder aufgetaucht

Wie gestern in einem Artikel des FAZ Feuilleton von Tilman Spreckelsen beschrieben, ist diese Stummfilmszene des Filmpioniers Georges Melies wieder aufgetaucht. Sie ruhte ein Jahrhundert lang im Nachlass eines Wanderkinos in Pensylvania und gelangte zur Restaurierung in die Library of Congress und ist nun auf Youtube wieder zu erleben. Die Entstehungszeit von 1897 fällt genau in das Golden Age of Automata, wo in Paris verschiedene Werkstätten für das wohlhabende Bürgertum diese feinen Objekte für alle Welt  produzierten, was in der damaligen Zeit bekannt  war und bewundert wurde. (Dank an meinen treuen Tipgeber Hermann Kessler!)


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Bosch Parade 2026

Dieses großartige Event schwimmender Umzugskunst findet in guten zwei Monaten in s’Hertogenbosch (etwa 30 km nördlich von Eindhoven, NL) statt. Im zweijährigem Turnus,  am 18. – 21.Juni, läuft es nun wieder.  Hier ein 23-min-Film von Arno Lucas vom letzten Ereignis (2024):


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Auf der Webseite gibt es ein als PDF durchblätterbares Buch, das mit zahlreichen Fotos , sämtliche früheren Paraden dokumentiert.  Ich empfehle auch die sehr reichhaltige Instagramseite: https://www.instagram.com/boschparade/reels/ mit all den Videos !

COLOSSAL erwähnte  es wieder vor einer Woche: https://www.thisiscolossal.com/2026/04/bosch-parade-den-bosch-netherlands/

 

 

Boite á Clous (Brüssel): L’arts de Rue

Als ich den vorangegangenen Artikel schrieb, stieß ich  auf „Boite à Clous“, einer Art Agentur für Straßekunst-Aufführungen: https://boiteaclous.be/ Dort ist auch Val Macé buchbar.  Sie haben  15 weitere attraktive Acts unter Vertrag, von denen eine Reihe sehr viel Blogrelevanz haben. Einfach die Liste der Spectacles auf der Webseite durchsuchen ! Ich nenne hier 3 Beispiele:


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Val Macé: Klangmaschinen, Kunstkarussells

Ich nehme an , Val Macé ist ein belgischer Künstler aus Brüssel. Ich wundere mich etwas, dass ich erst gestern ihn zufällig im Web entdeckte.

Seine Webseite  https://www.valmace.com/ ist so gestaltet, daß ich keine biographishen Einträge zu ihm gesehen habe. Im Googleeintrag lese ich folgendes unvollständig: „Et Val Macé, jeune bricoleur contemporain, qui y manipule des machine-instruments, des assemblages d’objets communs augmentées à l’aide de parties mécaniques et …“ Klicke auf die Seite, und es erscheint ein kryptisches Feld von zahlreichen kleinen Quadraten, hinter denen dann die Infos versteckt sind. Und vielleicht könnte ich nun doch noch finden was ich anfangs gesucht habe.

Aber schaut mal einige Kreationen:

 

 

 

 

Mutonia – ein Skulpturenpark bei Rimini (IT)

Ein Blick in die neueste Ausgabe (Nr.126) von RAW VISION, das international führende Printmedium für Outsider Art, verwies mich auf den Artikel zu Mutonia, in der Einleitung so charakterisiert: „Post-apocalyptic, steampunk, futuristic all at once: a quarry in Italy is inhabited by Mutonia, a village of monumental mechanical inventions built from scrap“  Es gibt zahlreiche italienische Videos über diese Anlage, die vor etwa 35 Jahren aus einem temporären Aufenthalt der Londoner Gruppe Mutoid Waste Company  anläßlich eines Festivals sich dann dort niederlassen durfte . Nun aber scheint es so, daß die Lokalpolitik der Kleinstadt Santarcangelo di Romagna, westlich von Rimini, diesen Skulpturenpark auflösen will.  Hier nun ein ziemlich junger Bericht in italienisch mit englischen Untertiteln:


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Der Künstler mit den kinetischen Skulpturen ist Lyle Rowell, der mit seinem motorisiertem „Biest“ Doghead auch nicht nur einmal im Kölner Robodonien Festival zu Gast war.


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Webseite von Mutonia:  https://www.mutonia.eu/