James Paterson, Kanada und seine Drahtkinetik

J.Paterson mit seiner Skulptur „Play makes you human“ (Foto vom Monitor, Video:  https://www.instagram.com/reels/DUtlvhiiUEs/)

Dank an Hildegard Tietz für den Tip !  Der kanadische Drahtkinetiker lebt mit seiner Familie in der Provinz von Ontario etwa 70 km nördlich von Toronto und hat ein Atelier in Hamilton ( siehe auch seine Webseite  https://www.jdpaterson.com/home)

Er scheint nach 20-jährigem Schaffen in seinem Land recht bekannt zu sein. Für mich jedoch ist es mehr Wimmelkinetik in recht mittelmäßiger Bilderbuchgraphik.  Er hat sein reichhaltiges oevre in Instagram und Youtube gespeichert. Eine 15-min-Doku ist auch erschienen:(bfresh.media)


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Leible-Drehorgel mit Figurenautomat im Museum Gengenbach

Im Museum Haus Löwenberg in Gengenbach bei Offenburg ist dieses wundervolle Opus des Hansjörg Leible zu erleben. Ich habe darüber vor Jahren berichtet, als ich noch nicht wußte, dass es im Gengenbacher Museum seine Heimstatt gefunden hatte. Diese Drehorgel von 1999 ist hier eingehender beschrieben: https://spikumech.de/hansjoerg-leible-drehorgel-mit-figurenautomat

Die Komposition auf der Orgel ist für ein solches Instrument sehr unüblich, bekommt man doch eine Musik mit lustigen Soundeffekten geboten, die entfernt an Spike Jones erinnert, für mich jedenfalls, der ich meine Aduleszenz in den 5o’ger Jahren hatte.


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Das Museum besitzt auch noch ein zweites Werk von Hansjörg Leible: den Knödelfresser-Automaten. Hier ein Monitorfoto aus dem Museum:

Und hier ein Facebookvideo davon:  https://www.facebook.com/watch/?v=260698302430046

 

 

 

Zweimal Ivan Black (UK)

Ich wies schon früher einige Male auf diesen Kinetikkünstler hin. Nun stellte ich aber fest, daß mehrere Videos inzwischen verloschen sind.

Deswegen hier zwei weitere Funde (Part 1 – 13.38,  Part 2 – 32.17):


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Lowtech Steindrechsler

Bewundernswert mit welchem Geschick und welcher Genauigkeit der Handwerker den Teller-Rohling herstellt – direkt aus dem Steinbruch gewonnen. Und nun richtet er sich die Drehbank ein, die eine zweite Person über einen Riemen in Drehung versetzt. Hier das Video des Prozesses:    https://www.facebook.com/reel/920968270668977

Leider ist über die Herkunft nichts weiter erwähnt.

 

 

 

Serpentinenkugelbahnen aus Japan

Der japanische Youtuber @marblerun.z spielte mit hunderten von Varianten an Kurzvideos, indem er HABA Holzbauteile in Serpentinenform zu langen Rampen verbaute mit entzückenden Effekten von Schlangenbildung der einzeln gestarteten Kugeln. Es gibt auch noch Plastikbauteile, oft in Trichterform, deren Herkunft jedoch nicht genannt wird.  https://www.youtube.com/shorts/gQ4eIsYn98k

(Foto vom Monitor)

Lisa Slater (UK), automata maker


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Ein 3.17-Portrait der englischen Künstlerin aus West-Yorkshire, gefilmt von Elena Bazu. Hier ihre gut gestaltete                                                       Webseite:   https://www.lisaslater.org.uk/                                                                       Instagram: https://www.instagram.com/automatamaker/                    Youtube: https://www.youtube.com/@TheAutomatamaker/videos

Einleitend schreibt sie auf ihrer Webseite:

„Welcome to my website. I make automata that reflect humour through simple movements. Each piece is unique responding with the materials to create a beautifully made original outcome. My inspirations include folk art and my love of animals.  Born in Yorkshire, I returned to teach Design Technology. I set up my Hebden Bridge studio in 2010 revisiting my early degree ideas from the BA Hons in Wood, Metal, Ceramics I studied at Manchester Metropolitan University.“

Am Ende des Videos zeigt sie ein Buch von Emanuel Hercik ; Folk Toys. Les jouets populaires , Artia Prag, 1951, das sie sehr inspiriert hat und sie liebt als Motif Tiere. Dieses Buch ist aber sehr selten geworden und wird heute antiquarisch um die 200 Euro gehandelt.

 

 

Carnevale Viareggio 2026

Wieder mal eine umwerfende Prächtigkeit, Größe und Vielfalt in der Animation, wie wir sie hier überhauptnicht erleben  können !  Es folgt eine dreieinhalbminütige Kurzfassung:


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Und hier ausführlicher , fast eine Stunde:


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Ich fragte mich wie diese Großfiguren angetrieben werden. Die KI von Google hatte folgende Antwort:

„Der Antrieb der mechanischen Großfiguren beim Karneval in Viareggio ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst, das traditionelle Mechanik mit moderner Technik kombiniert: Hydraulik und Pneumatik: Komplexe hydraulische Systeme ermöglichen es den bis zu 20 Meter hohen Figuren, flüssige Bewegungen wie Blinzeln, Tanzen oder das Heben von Gliedmaßen auszuführen. Verborgene Motoren: Die Animationen werden durch Elektromotoren gesteuert, die ihre Energie von leistungsstarken Generatoren beziehen, welche unsichtbar im Inneren der Wagenstrukturen verbaut sind. Leichtbauweise: Das Geheimnis der Beweglichkeit liegt im Material. Die Figuren bestehen aus Pappmaché (carta a calco), das extrem leicht ist und so die mechanische Belastung der Gelenke und Hebel minimiert. Manuelle Steuerung: Trotz der Automatisierung werden viele Bewegungen während des Umzugs von spezialisierten Technikern direkt an Bord der Wagen manuell feinjustiert, um auf das Publikum zu reagieren.“

Es ist also eine Mischbauweise aus hydraulischer und pneumatischer Steuerung und manueller Steuerung, beides von einem verborgenen Team im Inneren einer Großfigur  bespielt.  Das erinnert mich an die japanischen Karakuriwägen, in denen bei ihren Umzügen jeweils  ebenfalls ein verborgenes Team die sichtbaren Szenen über Hebel, Kurbeln und Seilzüge animiert. Ich besitze den Katalog einer Ausstellung im Londoner Barbican Center vor genau 40 Jahren:

„Karakuri Ningyo. An exhibition of ancient festival robots from Japan“

(Einige Auslandsangebote findet ihr im Meta-Antiquariat Eurobuch.de  zu durchaus akzeptablen Preisen)

 

Spendenaufruf des Heath Robinson Museums (UK)

(Heath Robinson: The folding garden)

Anläßlich der Feier zum 10 Jährigen Bestehen des Museums  in Pinner bei London in diesem Herbst ruft das Haus zu einer Spendenkampagne auf. Das Museum wird getragen von den Freunden des Museums Heath Robinson und erhält keinerlei Unterstützung durch den Staat oder durch die lokalen Behörden.  Dazu heißt es u.a. auf der Webseite  :

„However, it costs £320,000 each year to run the Museum and its programmes. We receive no government or local authority funding for these costs and are entirely dependent on earned income and donations. We are launching a special appeal to raise £10,000 in our anniversary year. Of this, donations from the Friends of the Heath Robinson Museum will support our new exhibition The Genie, opening on 7 November, for which there is a £5,000 target.“

 

Pinakothek der Moderne (München): Robotic Worlds

Spielzeugroboter Shogun Raydeen, Mattel, USA, 1976

Aus dem Museumstext zur Ausstellung:  „An diesem historischen Wendepunkt richtet die Ausstellung den Blick auf die menschliche Vorstellung von Robotern sowie ihre reale Form und Funktion. Präsentiert werden herausragende Roboter und Roboter-Spielfiguren von ca. 1960 bis heute. Sie zeigen sowohl, welche menschlichen Fantasien und utopischen Welten mit Robotern verbunden sind, als auch die verschiedenen Umsetzungen und Gestaltungen funktionaler Roboter.“ (bis 28.11.2027)

Hier ein Bericht der Abendschau/Süden, BR vom 2.12.2025.

 

(Dank an Hermann Kessler,Bonn)