Welch ein Zufall !

Vor einigen Tagen stieß ich in meinem Archiv auf eine Faltsache , die ich in dem Buch von Botermans/Slocum „Geduldspiele der Welt“  vor 40 Jahren entdeckte.Hier gab es eine Abbildung eines englischen Faltbildes von etwa 1940 mit vier Schweinen und der Aufforderung ein fünftes zu finden mithilfe der richtigen Faltung.

Leider war die Abbildung nicht vollständig, sodaß ich sie in einer Rekonstruktion 1991 ergänzte:

Und jetzt der große Zufall -fast zeitgleich lese ich im feinen Druckwerk-Blog von Linda und Gwendolyn Homestead diesen Artikel „Find the fifth pig…“! mit kompletter und viel besserer Grafik (holländisch und englisch) und dankenswerterweise weiterer Hintergrundinfo. Das Ganze wird dann noch beendet mit einer amerikanischen Darstellung der Faltschritte  auf Youtube!


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Der 2017 verstorbene Filmemacher und Sammler Werner Nekes (Media Magica) hätte seine helle Freude daran gehabt. Aber vielleicht kommt dieses oder ähnliches noch zum Vorschein, denn seine gigantische Sammlung liegt als Nachlass im Theaterwissenschaftlichen Institut der Uni Köln und soll in einer Auswahl von etwa 6000 Objekten von einem wissenschaftlichen Team erfaßt, beschrieben und mit Animationen digitalisiert werden. Man erhofft sich, diese gerade begonnenen Arbeiten in zweieinhalb Jahren abschließen zu können. Dann wäre der wichtigste Teil der Sammlung  für die Allgemeinheit von überall her zugänglich !

 

Yang Jung-Uk (Korea): Kinetische Installationen

Der koreanische Künstler stellte 2024 diese großen Installationen im Museum für Moderne Kunst in Seoul aus. In den organischen Formen der Gestaltung  finden wir keine Anklänge zur Maschinenkunst. Es ist vielmehr ein ästhetisches Spiel mit meditativer Bewegung in Licht und Schatten.


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Ausstellung „Calder. Rever en Equilibre“, Paris


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Wie Schnuppe von Gwinner in ihrem feinen Blog  craft2eu  kürzlich erwähnte, läuft momentan noch bis Mitte August eine verschwenderisch schöne Ausstellung des Werkes Alexander Calders in der visionären Architektur von Frank Gehry der Fondation Louis Vuiton, Paris.

Sie schreibt dazu u.a.: „Eine geradezu zauberhafte Ausstellung richtet die Fondation Louis Vuiton aktuell in Paris aus. Anlässlich des hundertsten Jahrestags der Ankunft von Alexander Calder in Frankreich und des fünfzigsten Jahrestags seines Todes präsentiert die Stiftung die Ausstellung „Calder. Träumen im Gleichgewicht“. Diese Ausstellung umfasst ein halbes Jahrhundert seines Schaffens, von den späten 1920er Jahren und den ersten Aufführungen des „Cirque Calder“, die die Pariser Avantgarde in ihren Bann zogen, bis hin zu seinen monumentalen Skulpturen, die in den 1960er und 1970er Jahren den Begriff der öffentlichen Kunst neu definierten. In der Stiftung, schwebend in der von Frank Gehry entworfenen Architektur der Räume, verwandeln seine Mobiles die Ausstellung in eine Choreografie.“


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Es erschien ein repräsentativer Katalog mit 360 Seiten in franz. und engl. Sprache für 45 Euro:

 

Eine Kultur des Schaukelns in Estland

Wie ich soeben in der WDR-Sendung WUNDERSCHÖN : ESTLAND gesehen habe,  gibt es dort eine Kultur des Schaukelns, wie sonst nirgends in Europa. Auf einem Sitz zwischen 4 – 8 Meter langen Stangenpaaren kann man sich bis zum Überschlag schwingen ! Hier ein 4-min-Bericht  der Deutschen Welle:


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Martin Stock: Schaufensterblickfang für Pub Heerlijk, Heidelberg

Foto vom Monitor. Instagram-Video hier: https://www.instagram.com/p/DauS7KPK8Tw/

Hier ist ein seltenes Beispiel eines mechanischen Schaufensterblickfangs zu sehen, das der Wiesbadener Künstler Martin Stock für das Heidelberger Pub mit Craftbeer-Brauerei HEERLIJK (HD-Neuenheim, direkt an der Neckarbrücke) schuf. Es ist allerdings momentan bis 30.September im Rüdesheimer MECHANICUM mit weiteren Objekten des Künstlers zu sehen.

Mechanische figürliche Blickfänge als Werbemittel  hatten eine große Tradition in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Zahlreiche Artikel findet ihr dazu in meinem Blog, wenn ihr in das Suchfeld „Reklameautomaten“ schreibt ! 2005 erschien in Frankreich die Monographie „Automates Publicitaires“ von Daniel Bordet. Hier noch ein Film von Tele Matin mit dem Sammler  Jean Francois Roudillon, der viele Werbeautomaten in Bewegung vorführt. Die Sammlung ist heute nicht mehr vorhanden, da die Objekte vor 6 Jahren in einer Auktion landeten.


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Heute beginnt die Soloausstellung von Ayumi Tsuchiya in Japan

Wie ich schon am 1,Mai hier mitteilte , startet heute diese Ausstellung mit den Installationen der Künstlerin im Niimi Art Museum (Okayama) und wird bis zum 30. August laufen. Es sind übergroße mechanische Holzspielzeuge, die interaktiv Kugelläufe  mit Klangfolgen erzeugen können.  Ihr Youtubekanal zeigt einige dieser mächtigen Spielmaschinen aus Holz.

Instagram: https://www.instagram.com/ayumi._.tsuchiya/ 

Ayumi Tsuchiya’s Webseite: https://www.ayumitsuchiya.com/


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Und ein schon 13 Jahre alter Film:


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Videos zur Ausstellung Amedeo Capelli (Imaginata. Jena)

Nun gibt es auch Videos zur Automata-Ausstellung, die ich hier vor drei Wochen ankündigte und diue am vergangenen WE eröffnet wurde. Es berichtete das Lokalfernsehen JenaTV und die Ostthüringer Zeitung OTZ.


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und  OTZ  https://www.instagram.com/reels/DaibI3bD2JX/  (0.55 min)

 

 

Mark Bischof: Comeback – ultime défi pour Tinguely

Vor einigen Tagen erschien dieses neue Meisterwerk des Amsterdamer Kinetikünstlers Mark Bischof ,  wieder kongenial gefilmt durch Hugo Rompa ( 10.24 min). Der Titel in deutscher Übersetzung:“Comeback – die letzte Herausforderung für Tinguely“.  Der Antrieb entsteht durch  drei hochgezogene Gewichte , die zahlreiche Effekte und Kugelläufe steuern, ein abstraktes mechanisches Theater, das man unbedingt realiter erleben möchte !

https://www.markbischof.com/de/ 


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Johannes Schmitz (Murmelwelt): Long Way und Forum Romanum

Die beiden neuesten Schöpfungen des so auf- und anregenden Bremer Cuboro-Künstlers sind

LONG WAY („In dieser cuboro Kugelbahn läuft eine einzige blaue Kugel auf einem verschlungenen Weg bis zum Ziel. Dabei werden an drei Stellen Teile verschoben, die dafür sorgen, dass die Kugel neue Wege findet. Einige Streckenabschnitte werden mehrfach durchfahren.„)


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und FORUM ROMANUM („Diese cuboro Kugelbahn mit seinen vielen Rundbögen erinnert an römische Architektur, weshalb die Bahn „Forum Romanum“ heißt. Sie hat einen symmetrischen Aufbau. Alle paar Sekunden starten zwei Murmeln gleichzeitig. Der in einer Kiste versteckte Startmechanismus ist mit Fischertechnik gebaut und wird am Ende des Videos im Detail gezeigt.“)


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