Wieder mal eine umwerfende Prächtigkeit, Größe und Vielfalt in der Animation, wie wir sie hier überhauptnicht erleben können ! Es folgt eine dreieinhalbminütige Kurzfassung:
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Und hier ausführlicher , fast eine Stunde:
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Ich fragte mich wie diese Großfiguren angetrieben werden. Die KI von Google hatte folgende Antwort:
„Der Antrieb der mechanischen Großfiguren beim Karneval in Viareggio ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst, das traditionelle Mechanik mit moderner Technik kombiniert: Hydraulik und Pneumatik: Komplexe hydraulische Systeme ermöglichen es den bis zu 20 Meter hohen Figuren, flüssige Bewegungen wie Blinzeln, Tanzen oder das Heben von Gliedmaßen auszuführen. Verborgene Motoren: Die Animationen werden durch Elektromotoren gesteuert, die ihre Energie von leistungsstarken Generatoren beziehen, welche unsichtbar im Inneren der Wagenstrukturen verbaut sind. Leichtbauweise: Das Geheimnis der Beweglichkeit liegt im Material. Die Figuren bestehen aus Pappmaché (carta a calco), das extrem leicht ist und so die mechanische Belastung der Gelenke und Hebel minimiert. Manuelle Steuerung: Trotz der Automatisierung werden viele Bewegungen während des Umzugs von spezialisierten Technikern direkt an Bord der Wagen manuell feinjustiert, um auf das Publikum zu reagieren.“
Es ist also eine Mischbauweise aus hydraulischer und pneumatischer Steuerung und manueller Steuerung, beides von einem verborgenen Team im Inneren einer Großfigur bespielt. Das erinnert mich an die japanischen Karakuriwägen, in denen bei ihren Umzügen jeweils ebenfalls ein verborgenes Team die sichtbaren Szenen über Hebel, Kurbeln und Seilzüge animiert. Ich besitze den Katalog einer Ausstellung im Londoner Barbican Center vor genau 40 Jahren:
„Karakuri Ningyo. An exhibition of ancient festival robots from Japan“
(Einige Auslandsangebote findet ihr im Meta-Antiquariat Eurobuch.de zu durchaus akzeptablen Preisen)

Spielzeugroboter Shogun Raydeen, Mattel, USA, 1976



