Karen Wilkinson (Exploratorium,SF): A look @ linkages

Karen Wilkinson, Direktorin des Tinkering Studios , moderiert hier eine Videokonferenz mit thematisch Interessierten und Museumspädagogen zum Thema „Linkages“, was im Unterschied zu Rädergetrieben „Stangengetriebe“ bedeutet, z.B. die Viergelenkkette oder Pappstreifenmechanik mit Hebeln und Schiebern. Das Thema ist geeignet durch spielerisch-pröbelnde Verfahren 2-dimensionale mechanische Bilder zu erzeugen und damit Museumsbesucher, die ja größtenteils getriebetechnische Laien sind, kreativ anzusprechen.


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Eine Teilnehmerin ist Noga Elhassid aus Tel Aviv, die dort „The Moving Toys Workshop“ betreibt und sehr interessante Konstruktionen beisteuert, die man auf ihrer Facebookseite mit vielen Kurzvideos anschauen kann:

http://www.facebook.com/pages/The-Moving-Toys-Workshop/132882170146683?sk=timeline

Zusatz vom 9.6.15: Das Exploratorium experimentiert mit Getrieben, bei denen sie die Bewegungs-Pfade sichtbar macht, die bestimmte Punkte im Gestänge durchlaufen:
http://tinkering.exploratorium.edu/2015/06/08/linkages-mark-making-machine

Hanns-Martin Wagner’s Webseite "sinnwerkstatt.ch" neu !

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(Kugelbahndetail des letzten Projektes Seilbahn Schönjoch2, Fiss)

Hanns-Martin Wagner, Kopf der Kooperative „Sinnwerkstatt“(Exponatebau und kinetische Objekte) und Gründer von Kugelbahn.ch, worin auch mein Blog eingebettet ist, hat seine Webseite neu gestaltet. Der auf der Homepage waagerecht zu scrollende Bilderbalken führt zu 30 Projekten, die einzeln jeweils noch mit Texten/Fotos/Zeichnungen/Videos erklärt werden.

http://www.sinnwerkstatt.ch/

Theater der Klänge: Das mechanische Ballett

Das Düsseldorfer Theater der Klänge schreibt dazu:
„Die Erstellung dieses „Balletts“ basiert auf Ideen der Bauhausschüler Kurt Schmidt und Georg Teltscher, welche diese für die Bauhausausstellung 1923 in Weimar entwickelten und realisierten“
Es ist ein tänzerisches Spiel mit Farbflächen und deren Bewegungen, welches sich bewußt von unserem Begriff des Mechanischen und der Maschine absetzt (aus einer Aufführung von 1987 im Bauhaus Dessau)


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Über 20 Jahre später gibt es eine Wiederaufnahme dieses Stückes für das Bauhaus Dessau 2009, das im Centre Pompidou in Paris 2011 anläßlich einer Ausstellung „Danser sa vie“im Film gezeigt wurde:


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Neues Projekt eines mechanischen Theaters von Martin Gobsch

Der Erfurter Puppenmacher Martin Gobsch mit seinem Atelier auf der berühmten Krämerbrücke hat ein Crowdfunding-Projekt für 2017 anläßlich des dann 150jährigen Bestehens der Kinder- und Jugendbibliothek Erfurt gestartet, bei dem er einen münzbetägten Theaterautomaten schaffen will, der das Thema „Bücher“ und „Lesen“ thematisieren wird. Mehr darüber hier:
http://martin-gobsch.de/fileadmin/user_upload/martin-gobsch.de/dokumente/Theatrum-Mundi-Erfurt.pdf
Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis und habe auch schon Kraut gefandet.

Hier ein Bericht über Martin Gobsch und seine Werkstatt auf der Krämerbrücke in Erfurt. Bei 1.46 kann man seinen ersten Theaterautomaten („Theatrum Mundi“) ganz kurz sehen.


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Hier noch mein früherer Bericht von 2011 über Martin Gobsch:
http://kugelbahn.blog.de/2011/12/06/martin-gobsch-mechanisches-theater-12263492/

Aaron Kramer: Paul Spooner : mechanical joke maker

Aaron Kramer beendet seine Videoreihe über die cornischen Automatisten mit einem 10-Minuten Portrait des wundervollen Paul Spooner und gibt uns Einblick in seine Werkstatt, die prall gefüllt ist mit materialisiertem Spoonerschen Geist und teilweise nie zuvor gesehenen Werken.

Paul Spooner : mechanical joke maker from aaron kramer artist on Vimeo.

Tulio Laanen: Kugelbahn als 3-D.Print

Der nur 19-jährige Design-Student Tulio Laanen der Fontys Hochschule in Tilburg (NL) hat es fertiggebracht, eine komplette Kugelbahn mit archimedischer Schnecke als Aufzug im 3D-Print-Verfahren herzustellen!


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(Dank für den Tip an Dr.Michael Barbulescu)

Ben Brandt: Stanley, the hammering automaton

Es gibt ja unzählige figürliche Automaten inzwischen, die in breiter Diversität von einfacher Bastelei bis zur reifen künstlerischen Arbeit reichen. Diese hier von Ben Brandt liegt im Mittelfeld, hat aber eine große Besonderheit in der Herstellung: das Objekt ist aus einem kompakten Klotz mit dem Querschnitt 2×4 Inch gefertigt. Selbst Rundhölzer für die Achsen wurden
mit einer interessanten Technik aus diesem Klotz gewonnen. Aber seht selbst:


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(Via HERON Blog)