Ein Ingenieursteam der Rube Goldberg Society baute eine unglaubliche Kettenreaktionsmaschine, deren geglückter Probelauf das Team zu ekstatischen Freudenschreien hinriß.
Absolut verständlich bei dieser Komplexität mit 300 Einzelaktionen, wo es doch viel wahrscheinlicher ist, daß es irgendwo dann doch hakt. Ich konnte jedenfalls keinen Schnitt im Video entdecken. Details dazu hier.
(Der heiße Dank für das späte Osterei geht an den Schockwellenreiter !
Autor: effka
Kevin Twomey’s Photoreihe der Adding Machines
Der renommierte Fotograf aus San Francisco durfte einige 60ger-Jahre Bürorechenmaschinen des Sammlers Mark Glusker „ausziehen“ und so die Innereien mit diesem gewaltigen mechanischen Aufwand fotografieren.
Das Ergebnis: ein Bild dieser Reihe könnte zu einer Ikone dieser untergegangenen technischen Kultur werden:

(Foto Kevin Twomey, thanks for permission!)
Weitere Bilder der Reihe sind in dem Artikel „Revealing Layers of Complex Antique Machines“ von Katie Hosmer zu sehen.
Der Sammler Mark Glusker gibt in einem Video einen kurzen Überblick über seine Sammlung. Die erste Maschine, die er vorführt, habe ich mir um 1970 für meine Schule angeschafft – sie kostete etwa 700 DM ! In den darauf folgenden Jahren begann die technische Revolution der Digitalisierung. Die Rechenleistung dieses Mechaniksauriers schafft heute ein 3-Euro-Taschenrechner. Hier nun das Video (ebenfalls von Kevin Twomey):
http://vimeo.com/23842946
Wundervoll art-brut-ige, komplexe Kugelbahn (CZ)
Der tschechische Elektroniker und Youtuber korytnacka7
hat hier eine designmäßig völlig uneitle Konstruktion abgeliefert: soo (muß)kann Technik !
"denha’s" neuer Streich
Naoki Harada (JP) hat wieder einen neuen Liftmechanismus erfunden, der auf sehr raffinierte Weise den zentralen Hebel einmal zur Kugelaufnahme an einem Ende (Senken) und
zur Kugelabgabe am anderen Ende (Heben) nutzt.
Osterhasen sind keine Säugetiere
John Wood and Paul Harrison: One more kilometre
Wenn man einen Papierstapel mit einem Bandschleifer berührt und ihn dann startet, entsteht eine schleierhafte
Abflugserie. Knapp drei Minuten pure Bewegungsschönheit !
(via todayandtomorrow , dort auch das Video)

Foto: Webseite Harrison and Wood, siehe unten
Für die graphisch sehr streng gestaltete Webseite muß man viel Zeit einplanen, wenn man alles sehen möchte. Alle Aktionen und Performances findet man alphabetisch geordnet unter jeweils einem Stichwort (hier z.B. KILOMETRE ):
http://harrisonandwood.com/
Jeff Kessler: animatronischer Puppenkopf (USA)
Der Student Jeff Kessler (Video auf seiner Webseite ) aus Palo Alto, CA, entwickelte einen Arduino-gesteuerten Puppenkopf in Baukastenform und versucht dieses als lehrreiches Elektronik- und Mechanikspielzeug in den Handel zu bringen. Dies geschieht als Kickstarter-Projekt.
(mehr Infos darüber via „Designboom“ )
Mark Bischof: Pingpongpakhuis (Amsterdam)
Ein 2006 gedrehter Kurzfilm von den Amsterdamer Filmemacherinnen Rianne van Schijndel und Patricia van der Does ist jetzt auch auf Youtube zu sehen und zeigt eine Kugelbahn für Pingpongbälle, die Mark Bischof für und mit Amsterdamer Grundschülern erarbeitet hat.
Ausstellung FOLDING PAPER in LA
Ich sage jetzt mal rabulistisch: ‚Origami ist eingefrorene Bewegung‘ und habe es damit in das Blogthema eingebunden.
Damit möchte ich auf eine kürzlich in Los Angeles gestartete
Ausstellung hinweisen, die überaus qualitätvoll mit internationaler Beteiligung von Meher McArthur kuratiert wurde und noch bis 26.August im Japanese-American National Museum LA läuft und danach durch Nordamerika tourt. Hier ein Einblick in die Ausstellung:
Um auf meinen Eingangssatz mit der eingefrorenen Bewegung zurückzukommen, weise ich auf die beiden neuesten Videos des in dieser Ausstellung vertretenen Künstlers Sipho Mabona (CH, Luzern) hin, das den Falt-/bzw. Entfaltungsprozess aus einem Bogen Papier in Stopmotion wunderbar sichtbar macht:
http://www.thisiscolossal.com/2012/03/origami-stop-motion-videos-by-sipho-mabona/
Roberto Louma: The Noble Art of Flipping Pancakes
Ein neues Objekt von Roberto Louma aus Guatemala. Mit ausgewählt feinem akustischen Hintergrund, nämlich Tommy Dorseys Boogie Woogie.
Ebenfalls Tim Douglas , der englische Automatenbauer, hat sich an diesem Thema versucht, jedoch sind es keine frei fliegenden Pfannekuchen.
In den 60ger Jahren gab es eine ganze Reihe von batteriegetriebenen Automata-Köchen, die ihre artistischen Pfannenkünste zeigten, alle aus Japan ( wie Cuty Cook, Piggy Cook, Burger Chef oder Chef Cook,s.u.)

