
Asa Butterfield und Chloe Moretz in „Hugo“
Nun ist er also angelaufen, der von vielen heiß erwartete Film von Martin Scorsese. Tobias Kniebe schrieb darüber in der Süddeutschen Zeitung gestern einen ausführlichen Artikel „Mechanik der Träume“ .
Spiel und Kunst mit Mechanik II
-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.

Asa Butterfield und Chloe Moretz in „Hugo“
Nun ist er also angelaufen, der von vielen heiß erwartete Film von Martin Scorsese. Tobias Kniebe schrieb darüber in der Süddeutschen Zeitung gestern einen ausführlichen Artikel „Mechanik der Träume“ .
Keine kontemplative Stille. sondern eher ein Bombardement aller Sinne verspricht die 2012er Ausgabe
der Londoner Show. Hier die beiden ersten Videos:
Und hier Piotr Jedrzejewskis kinetische Drahtseilbahn:
Ein Großereignis unserer Szene steht uns mit dem kommenden Wochenende bevor: der Kinetica Artfair in London. 42 ausstellende Kunstschaffende werden ihre Objekte oder Installationen vorführen (Näheres dazu auf der Webseite ) Hier eine Maschinenskulptur des polnischen Künstlers Piotr Jedrzejewski, der an der Schau teilnimmt.

Leider habe ich nichts Weiteres an Quellen zu diesem Video gefunden, das eine Ausstellung spielerischer Holzmaschinen aus der Architekturabteilung der Kookmin Universität in Seoul zeigt:
1) National Pinball Museum
Kürzlich eröffnete das amerikanische Pinballmuseum in Baltimore unter der Leitung von David Silverman, einem namhaften Keramik-Kunsthandwerker und Hochschullehrer, der als Flipperenthusiast eine Sammlung mit über 800 Exemplaren aufbaute. Zu diesem Anlaß hier ein Fernsehbericht:
http://www.youtube.com/watch?v=x5w7J7ghEqY

(Photo NPM, rechts David Silverman)
2. Riesiges Flipperspiel auf Theaterfassade in Lyon, 2011
Eine spielbare Flipperprojektion, die die gesamte Theaterfassade umfasste, war ein Performancebeitrag für das Lyoner Lichterfest 2011. Sehr eindrucksvoll, die allbekannte
Graphik mit der Tonkulisse von Pinball Space Cadet, das wir als Spielprogramm aus Windows alle kennen, ins Riesenhafte vergrößert im laufenden Spielbetrieb zu erleben !
Für die CTV-Show „Regional Contact“ wurde dieses 10-Minuten-Portrait über Matthias Wandel gedreht, der sich in den letzten Jahren zum meisterlichen Holzhandwerker entwickelt hat und dabei sich seinen eigenen Maschinenpark geschaffen hat, wie ich es bisher kein zweites Mal gesehen habe. In einer kurzen Sequenz sieht man ihn, wie er sich im Freien sein selbst entworfenes hölzerne portable(!) Sägewerk aufbaut und sich dann Bretter aus dem Stammabschnitt sägt.
Als ich ihn vor vielleicht 10 Jahren im Web entdeckte, faszinierten mich seine hölzernen Kugelbahnen. Seine erste
hatte als Aufzugstechnik die legendäre und viel kopierte marble pump.
Leicht verständliches Video, das die neuen globalen Regelungen, die undemokratisch zustande kamen und die die Internetfreiheit massiv bedrohen können, mit ihren möglichen dramatischen Folgen darstellt.
Ich empfehle dringend, sich diese siebeneinhalb Minuten Zeit zu nehmen und das Video anzusehen. Anschließend kann man sich bei dieser Organisation eintragen, um mit einer EU-Petition seinen Protest zu artikulieren:
http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_internet_spread/?fp
(thanks to Schockwellenreiter )
Ich habe mich bisher nie um Science Fiction gekümmert, weil ich diesem Bereich keine besondere Faszination abgewinnen konnte. Nun sehe ich aber beim russischen Steampunkerblog einen Beitrag über etwa 100jährige Postkarten der deutschen Schokoladenfabrik Hildebrand, die in der Art von Jules Verne technische Entwicklungen ins Bild setzten, die auf das Jahr 2000 projiziert wurden. Solche Utopien sind natürlich im rückwärtigen Blick wieder reizvoll, so wie der Schienentransport ganzer Häuserzeilen:

Im selben Blog wird auch eine französische Bilderserie „En l’an 2000“ zitiert, die fantasievolle Technikutopien zeigt, wie hier z.B. eine Szene in der voll
mechanisierten Schneiderwerkstatt:

Und richtig komisch wirds in dem Stummfilm „Police en l’an 2000“, in dem absolut neuartige Greiferwerkzeuge der Polizei zum Einsatz gegen Kriminelle gebracht werden.
Durch diese Recherchen stieß ich auf den Paleofuture-Blog von Matt Novak (USA), der auch eine komfortable Suchfunktion nach Dekaden bis 1870 zurück bietet. Dieser Blog ist inzwischen unter das Dach von Smithonian gewandert – allerdings unter Einbuße des graphisch so ansprechenden alten Rahmens:
http://blogs.smithsonianmag.com/paleofuture/
Am vergangenen Donnerstag, 26.1.2012, gab es einen 3.20-Bericht in SAT.1 (Regional, Nieders.und Bremen), der gut gefilmt war, aber dessen Reporter O.Vollmering mit seinem flapsig-neckischen Berichterstattungsstil wenig Sensibilität für die Sache erkennen ließ. Dazu paßt auch, daß er bei keinem Objekt den Künstler nannte, der es erschuf.
http://www.hannover.1730sat1.de/aktuell.html?&cHash=5b9211202780965504e04c1b589b2563&tx_ttnews%5BbackPid%5D=14&tx_ttnews%5Btt_news%5D=86064
Ab kommenden Freitag stellen die beiden bis zum 3.März 2012 ihre Automata in der Galerie von Claude Andre aus.
Hier Fi Henshalls Webseite
http://www.fihenshall.co.uk/automata/category/work/
Und hier die Webseite von Richard Hackney:
http://www.richardhackney.co.uk/