Wie beim chinesischen Kompaßwagen schon angesprochen, fand ich hier nun aber einen ausgesprochen gelungenen amerikanischen Lehrfilm über die Funktion des Differentialgetriebes aus den 30ger Jahren (Chevrolet). Man muß halt nur die 1.50 min dauernde
einführende Motorradballettsequenz ertragen. um dann das eigentliche Thema zu bekommen. (Thanks Machine Thinking Blog)
Autor: effka
Steve Armstrong (USA)
ist Automatakünstler und wird, wie ich früher schon erwähnte, durch die John Pence Gallery in San Francisco vertreten. Es gibt aber noch einen Fernsehbeitrag von seinem Heimatsender KET in Kentucky, der hier beschrieben wird, jedoch nicht abspielbar ist.
Und dann gibt es noch Objekte von ihm in der Heike Pickett Gallery, ohne Videos aber mit Funktionsbeschreibung
Alexander Calder: Die Pariser Jahre, 1926-1933
Diese große Ausstellung, ausgerichtet vom Whitney-Museum, NY,
läuft noch bis zum 20.Juli im Centre Pompidou in Paris. Früher habe ich schon auf den Film von Vilardebo über Calders Circus hingewiesen. Nun sind aber weitere Filmdoku-
mente darüber in diesem Youtubevideo zu sehen
Osamu Kanda…(JP)
baute ein Modell des Kompaßwagens aus der chinesischen Antike (ca.3.Jhdt.), der eine richtungszeigende Figur trägt,
die mittels eines Differentialgetriebes die einmal vorgegebene Zeigerichtung auch bei Kurvenfahrt beibehält.
Eine ausführliche Beschreibung findet man unter den Quellen des Artikels „Kompaßwagen“ bei Wikipedia, oder auch in dem absolut empfehlenswerten Buch „Die Maschine…“ von Sigvard Strandh (antiquarisch preiswert zu bekommen)
Poesie der Bewegung
ist eine Abteilung des neuen ARS ELECTRONICA CENTERS in Linz/Donau,
die der Kinetik und Maschinenkunst gewidmet ist. Hier finden wir
Exponate/Videodokumentationen von z.B. Arthur Ganson, Theo Jansen,
Bernie Lubell, Chico MacMurtrie u.a..
Übrigens ist Arthur Ganson auch in der Landesausstellung Südtirol
auf der Franzensfeste bei Brixen bis Ende Oktober vertreten. In welchem Umfang läßt sich von der Webseite her nicht feststellen.
Prater
Ich sehe gerade im TV-Programmheft, daß heute Nacht um 0.00 Uhr
die wundervolle Doku über den Wiener Prater von Ulrike Ottinger
im SWR gesendet wird. Voller Jahrmarktsnostalgie und -mechanik
mit den Erinnerungen an die Zeit vor der Zerstörung durch den
Nationalsozialismus. Gibts auch auf DVD um die 20 Euro.
Naoki Harada (JP)
unter dem Youtubenamen als „denha“ bekannt, hat seine Holzkugelbahn (Marble Machine) etwas verbessert und neu gefilmt. Sein Sohn erhielt eine einfache Zickzackbahn, allerdings angetrieben durch einen Schnurzugaufzug.
Making Mechanical Cards
ist der Titel eines frisch erschienen Buches mit 25 Bauvorschlägen
für die Herstellung von mechanischen Grußkarten, Autorin Sheila
Sturrock, 160 S., 4 Beispielseiten in der Verlagsinformation ein-
zusehen (Verlag Guild of Master Craftsmen, UK)
L’univers de Poete Ferrailleur (FR)
ist das Museum vun Robert Coudray in Lizio (Morbihan) in der Südbretagne. Der „Schrottpoet“ hat ein Wunderland voller mechanischer Skulpturen, Automata und Kinetischer Maschinen
geschaffen. Es gibt darüber ein Kaufvideo und ein Bildband.
Der umweltbewußte Künstler betreibt seine Skulpturen mit natürlicher Energie aus seinem Maison Ecologique.
Schöne Impressionen aus dem L’univers sind in diesem Video
„Mes machines rient“ zu finden.
Vodka Organ
Eine heimwerkermäßig gebaute schwermütig klingende automatische
Orgel aus unprofessionellem Material (z.B. die Pfeifen aus PVC-
Rohr und die Windmaschine ein Staubsauger) von David Nelson (Australien), thanks les2decoppet vom 15.Mai09 !