„Spinalis“. https://www.strandbeest.com/
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Spiel und Kunst mit Mechanik II
-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
„Spinalis“. https://www.strandbeest.com/
Hier nun die Komponenten: Spulen, Elektromagneten, Relais. In Hunkinscher Manier erklärt und mit vielen Experimenten versehen wird Lernen zur Freude. Im YT-Text finden wir die Unterteilung in 15 Kapiteln mit Zeitangaben zum schnellen Wiederfinden (insgesamt 47 Minuten)
Es ist ein Kurzporträt von ARTE TV, das als 14.Minüter vor etwa 10 Monaten auf ARTE gesendet wurde. Es enthielt in einem Fall eine mir noch unbekannte Passage seines Werkes.
Wie man aus seinem FB erfährt, steht Ken und Sara Draim der Umzug nach San Cristobal de las Casas in der Provinz Chiapas bevor. Sie beginnen nun einen neuen Lebensabschnitt, und sind gespannt auf ihren Weg in eine neue Zukunft. Hier ihre nun alte Webseite: https://www.draimworks.com/
Und hier eine Kompilation seiner Werke von 2019 in 3.21 :
Das San Francisco Museum für Moderne Kunst (SFMOMA) veranstaltete schon einmal 1975 und 1978 dieses denkwürdige Kunstspektakel und hat nun eine knapp halbstündige vorzügliche Filmdoku „Duct Tape and Dreams“ herausgebracht über das Ereignis aus dem vorigen Jahr. Bemerkenswert ist ein sehr langer Abspann, in dem alle Beteiligten minutiös genannt werden. Hier noch ein Vorschautext des Museums zu diesem Spektakel von 2022: https://www.sfmoma.org/exhibition/2022-soapbox-derby-at-mclaren-park/ Aber hier ein ausführlicher Bericht bei COLOSSAL : https://www.thisiscolossal.com/2023/04/sfmoma-soapbox-derby/
(Aus dem Patent DE 334 339 von 1919 des Johann Gotthilf Dietrich, Berlin)
Vor etwa 40 Jahren reiste ich für eine Woche nach München, um im dortigen Deutschen Patentamt zu graben und visuelle Schätze zu heben, die ich fand unter den Patentzeichnungen z.B. mechanischer eierlegender Osterhasen. Ich machte später daraus eine Postkartenserie, die ich unkommerzionell als Mitbringsel für Freunde und Bekannte nutzte.
Und nun stieß ich auf einen Artikel von Dr.Jan Björn Potthast, der als Mitarbeiter des DPMA vor 4 Wochen diesen Artikel schrieb: „Wie legt der Osterhase Eier ?“ https://www.dpma.de/dpma/veroeffentlichungen/hintergrund/ganzbesonderetage/ostern/index.html
Hinter WeR1 steht der slovenische Künstler Boris Atanasovski aus Ljubljana (ich berichtete vor 5 Jahren über ihn erstmalig). In seiner hier vorgestellten Arbeit sehen wir eine Kugelbahnskulptur mit einer reichhaltigen Struktur und zahlreichen interessanten Effekten im Ablauf.
Btw interessant zu erfahren, daß Atanasovskis erster Impuls, eine Kugelbahn selber zu bauen, aus dem Film Fracture mit Anthony Hopkins stammt, den er 2009 sah. Diese Filmkugelbahn wurde übrigens von meinem Freund Mark Bischof aus Amsterdam inspiriert, der auch beratend am Bau mitwirkte.
In Ergänzung zum Vorangegangenen nun ein Vierminüter als Einzelvideo zu diesem wundervollen Werk des englischen Künstlers vor 14 Jahren, in dem alle halbe Stunde die Vögel ihre Flucht aus dem „Zoogefängnis“ vorführen:
https://www.timhunkin.com/a136_zoo-clock.htm
Es gibt keinen besseren Lehrer für Technische Grundbildung als Tim Hunkin ! Seine jahrzehntelange Arbeit auf diesem technikdidaktischen Sektor in Kombination mit seinem künstlerischen Schaffen mechanischer Apparaturen und Automaten hat dieses einzigartige Werk hervorgebracht. Um nicht zu vergessen – seine wundervollen Cartoons und Zeichentrickfilme sind eine Würze feinsten Humors für sein Lehrvideoschaffen !
https://www.timhunkin.com/a241_component-videos.htm
Das Inhaltsverzeichnis zu PNEUMATICS, eines fast einstündigen Videos findet sich auf dem YT-Info. Im zweitletzten Kapitel geht Tim Hunkin auf seine Automatenuhr im Londoner Zoo ein, ein bezauberndes Automatenwerk, das nun schon ca.14 Jahre besteht.
Tim Rowett führt einen kleinen Teil seiner Businesskarten vor, die alle einen besonderen visuellen Effekt haben. Werner Nekes, leider schon 6 Jahre tot, hätte seine helle Freude daran gehabt. Diese einzigartige Sammlung Nekes ist durch die gute Verhandlung der Kulturstiftung der Länder mit der Witwe, Deutschland erhalten geblieben.