It actually worked!! ?
Gepostet von Rick Lax am Dienstag, 7. Juli 2020
Aus der Rick Lax Show ?
-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
Lyle Broughton (Youtuber jackofallspades98) legt nun wieder ein Meisterwerk der Kettenrektionskunst vor, das er in den letzten 3 Lockdownmonaten geschaffen hat. Details dazu findet man im Videotext und einem weiteren Video EXTRAS (siehe unten).
Danny Huynh synchronisiert gerne zu seinen mechanischen Skulpturen Songs, in diesem Fall Tom Petty „You DOn’t know how it feels“
https://www.facebook.com/dannyhuynhcreations/videos/256124318815407
Heute erschien dieses 16 minütige Videoporträt des berühmtesten Automatakünstlers Südamerikas, nämlich Pablo Lavezzari (Argentinien). Detail am Rande: bei Minute 12 zeigt Lavezzari stolz Ellen Rixford’s Buch mit dem Kapitel über ihn.
Auf der Webseite von Dr.Waltraud Neuwirth (Wien) fand ich den Hinweis auf einen Vortrag von Mag.Hedda Schwarzer zum genannten Thema. Ist nicht mehr aktuell, da von 2017, jedoch die 2-Phasen-Abbildungen der Glückwunschkarten sind interessant. Hier der Link (bis zum 6.November herunterscrollen): http://waltraudneuwirth.at/2017-Neuwirth/17-JourFixe-html/Jour-Fixe-2017.html
Wie im vorangegangenen Beitrag gibt es hier nun einen virtuellen Besuch bei dem an dieser Stelle schon oft erwähnten Restauratorenpaar der Starts:
In den Lockdown-Zeiten eignen sich diese digitalen Besuche wie der von Dylan Thuras (AO) in Kontakt mit Dan Buck, dem Eigner des Art of Play Shops, einer Art Wunderkammer für ausgefallene Puzzles etc. : „Join Dylan on a virtual tour of Dan’s secret showroom, with its rare Japanese wooden puzzle boxes, designer playing cards, custom automata, and other magical surprises. “ Und dann zeigt uns Dan Buck auch noch ein Meisterwerk zeitgenössischer Automatenkunst von Bliss Kolb ! http://www.blisskolbautomata.com/wooden-heirloom-automata.html
Etwas in eigener Sache :
In den letzten 12 Jahren habe ich hier nun genau 5000 Artikel veröffentlicht . Und obwohl das nur in deutscher Sprache geschah, sagt mir mein Flag Counter Programm , daß meinen Blog nun Lesende aus 95 verschiedenen Staaten rund um den Globus besucht haben. Darauf bin ich stolz !
Mein Interesse für dieses Sachgebiet keimte jedoch viel früher auf und veranlasste mich in den 60ger Jahren die Phänomene Spiel und Kunst, Bewegung und Kunst intensiver zu verfolgen. Als junger Lehrer fing ich 1970 an einer Hauptschule in Köln an und bekam das Fach Werken und Kunst neben anderen Fächern. Mit einer Gruppe weiterer Lehrer des Rheinlandes entwickelten wir das Fach Technisches Werken, was später zu dem eigenständigen Fach Technik wurde. Meine persönlichen Interessen (siehe oben) flossen ein in viele Projekte des Unterrichts, Entwicklung von Spielgeräten für Schulfeste, Bau von münzbetätigten Automaten, Kugelbahnen mit automatischer Fördertechnik, papiermechanische Bilder (inspiriert durch Lothar Meggendorfer) , Installationen von Kettenreaktionen (inspiriert durch Fischli/Weiss „Lauf der Dinge“), Modelle aus der Maschinengeschichte, Nonsensmaschinen etc. Ich sammelte alle möglichen Informationen zu diesen Gebieten als Print- und Videomedien und pflegte einen umfangreichen Briefwechsel mit den entsprechenden hier Tätigen bzw. Kunstschaffenden. 1987 brachte ich mein Buch mit 128 Seiten „Mechanische Spielobjekte und Automaten“ bei Hugendubel heraus. Mein wachsendes Netzwerk wurde explosionsartig erweitert durch meinen ersten Computer 1997 und den Eintritt ins Internet. In den letzten Jahrzehnten hatte ich viele Begegnungen, die ich als Highlights erlebte und die mein Leben außerordentlich bereicherten. Ich hoffe davon in meinem Blog etwas weitergegeben zu haben. Und nicht zu vergessen, man kann meinen Blog auch als Enzyklopädie unserer Szene benutzen – einfach das Suchfeld betätigen !
Und hier nun einige Höhepunkte meiner Sammlungsgeschichte und Stationen meiner Begegnungen:

3) Cabaret Mechanical Theatre (CMT), London, war eine kleine Schau im hippen Covent Garden Market (1984-2000), in der die Gründerin Sue Jackson die Werke der besten englischen Automatakünstler Paul Spooner, Peter Markey , Ron Fuller, Keith Newstead u.a. versammelte und damit zu einem Revival der alten Automatenkunst früherer Jahrhunderte führend beitrug. Das CMT wurde Beispiel und Influencer für Kunstschaffende aus aller Welt. Ich hatte damals ein Filmprojekt des WDR TV beim CMT und Peter Markey begleitet. Leider hatte ich etwas zu spät vom CMT erfahren, sonst wäre mein Buch mit einem weiteren großen Kapitel ein ganzes Stück dicker geworden. Ein großer Kenner des CMT und ihrer Künstler ist Sergio Pinese, der eine eigene wertvolle Sammlung der englischen Szene und Weiteres besitzt und die verdienstvolle Digitalisierung alter Szene- Videos in seinem YT-Kanal vor 8 Jahren betrieben hat. Hier ein Video einer Wanderausstellung aus dem Erbe Sue Jacksons, das heute Tochter Sarah Alexander verwaltet.
4) Arthur Ganson ist ein bedeutender US-amerikanischer Maschinenkünstler, von dem ich in den 80ger Jahren Kunde bekam und mir immer wünschte, einmal Werke von ihm im Original zu sehen . Das erfüllte sich dann mit der Ausstellung im Technorama/Winterthur, 1999, wo es dem damaligen Direktor Remo Besio gelang , in sehr zähen und langwierigen Verhandlungen Arthur Ganson nach Europa zu locken. Ich hatte dann später die Möglichkeit bei einer Vernissage im PHAENO/Wolfsburg mit ihm in persönlichen Kontakt zu kommen. Hier sein Little Yellow Chair, den das PHAENO angekauft hat (alle weiteren Werke findet man auf Gansons YT-Kanal ):
5) Hans Happ (1899-1992). Ich hatte die Möglichkeit diesen großen Künstler noch in hohem Alter kennen zu lernen und mit ihm und dem damals noch weitgehend unbekannten Paul Spooner (UK) eine Ausstellung 1988 in Bonn zu realisieren. Anläßlich seines 25-jährigen Todestages Anfang 2017 habe ich eine Gedenkwebseite in deutsch und englisch geschaffen, um das Werk dieses Künstlers nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Es sind darin einige amateurhafte Filmdokumente enthalten, die die einzigen überlieferten Bewegtbilder seiner genialen mechanischen Kunstwerke geblieben sind. http://artisthanshapp.com/ Hier sein mechanischer Holzvogel mit Zugschnur:
6) George Rhoads (geb.1926), Kunstmaler und Kinetiker mit dem Schwerpunkt Kugelbahnen. Repräsentative große Werke der 70ger bis 90ger Jahren finden wir in vielen Ländern an Stellen mit viel Publikumsverkehr. Er wurde zum einflußreichsten Kugelbahnkünstler für jüngere Generationen, ein Nestor der Kugelbahnkinetik.
Seine Odyssey of the Spheres finden wir im PHAENO/Wolfsburg:
7) Mark Bischof, Amsterdam. Sein Hauptwerk „Markrokosmos“ zählt zu dem Schönsten und Besten was Kugelbahnkunst weltweit hervorgebracht hat und ist nur einmal für eine Kugelbahnausstellung 2012 mit einer komplizierten Demontage und ebensolchem Wiederaufbau nach Wolfsburg ins PHAENO gewandert, ein Aufwand, den sich kaum ein weiteres Museum noch einmal leisten wird. Es gibt jedoch die Möglichkeit eines Atelierbesuches mit Führung durch Mark Bischof (siehe Webseite)
8) Hanns-Martin Wagner baut mit seiner Sinnwerkstatt Exponate und Spielgeräte für Museen , Firmen, Freizeitanlagen, etc. im In- und Ausland mit einem Schwerpunkt Kugelbahnen. Ich bekam 2001 Kontakt zu ihm, als ich mich auf seiner Webseite Kugelbahn.ch informierte und ihm anbot, die Linkliste zu redigieren, die wir dann ausbauten zu einer einmaligen Quelle für an den mechanischen Künsten Interessierte : http://www.kugelbahn.ch/3_Links.htm Als Beispiel sei hier die komplizierte Kugellaufuhr für das Bucherer- Luxusuhrengeschäft in Luzern genannt, welche inzwischen aber wieder demontiert wurde.
9) Stefan Grünenfelder, ein von mir „Alpenleonardo“ genannter wundervoller Künstler lebt und arbeitet bei einem Tessiner Bergdorf in seinem selbst geschaffenen Anwesen im Wald und baute die für mich interessantesten interaktiven Kugelbahnen, die sich hauptsächlich in der Schweiz befinden. Nach der 20sten hat er nun sein Kugelbahnwerk abgeschlossen. Hier die Bahn Nr. 19 auf dem Berner Hausberg, dem Gurten:
10) Ellen Rixford, New York City. Über den Automatablog von Dug North erfuhr ich so um 2013/14 von Ellens Buchprojekt „Figures in the Fourth Dimension“. Ich schrieb sie an und bot ihr weiteres Quellenmaterial aus meiner Fachbibliothek an. So kam es zu einem lebhaften Briefwechsel und zur Fertigstellung ihres im Eigenverlag produzierten Buches 2015. Nachdem ich ein druckfrisches Exemplar mit mörderischen Portokosten zugeschickt bekam, freute ich mich über ein Standardwerk, welches in vorbildlicher Akribik bis in die getriebetechnischen Details hinein die mechanischen Kunstwerke erklärte.
Für mich das beste je gesehene Buch über diese Thematik ! 2016 war es dann soweit Ellen in NYC zu besuchen und auch zusammen erstmalig an der Automata Convention in Morristown, New Jersey, teilzunehmen, wo wir eine Reihe von sehr namhaften Künstlern der internationalen Szene persönlich kennenlernen durften. In den Jahren darauf besuchten wir uns gegenseitig und machten interessante Reisen und Künstlerbesuche in den USA und Europa. Und nun sind wir ein Paar ! Inzwischen lebe ich dank der Gesundheitsexpertin Ellen mit viel besserer Ernährung und weniger Arztgängen in guter Verfassung und fühle mich fit fürs Greisenalter (geb.1941).
In unserem FBautomata… tauchte kürzlich ein Künstler auf, der es wert ist hier genannt zu werden: Don Becker, ein vielseitiger amerikanischer Skulpturen-Künstler, dessen ein Schwerpunkt der Puppen- und Marionettenbau ist, der sich aber auch an Automata versucht hat.
1) Holzfällerszene mit sich wehrendem Baum
Gepostet von Don Becker am Donnerstag, 2. Juli 2020
2) Fliege fangender Frosch
This is kind of a silly one…
Gepostet von Don Becker am Freitag, 3. Juli 2020
3) „Fabulous – Blah“
When the winter hits, time to finish half done projects from last year.
Gepostet von Don Becker am Sonntag, 20. Januar 2019
[?] Le robot Atlas de la Boston Dynamics passe encore la vitesse supérieure !
[?] Le robot Atlas passe encore la vitesse supérieure en effectuant devant les caméras, un véritable enchaînement de gymnastique !Il nous avait d'abord montré son agilité en effectuant des saltos arrière et un jogging à belles foulées.Puis, il nous avait impressionnés en franchissant sans problème un parcours d’obstacles et en gravissant des podiums !Quelle impressionnante évolution depuis 2013 ?
Gepostet von Futura – Explorer le monde am Mittwoch, 25. September 2019