Lyle Broughton (USA): 8 Ball Machine

Lyle Broughton (Youtuber jackofallspades98) legt nun wieder ein Meisterwerk der Kettenrektionskunst vor, das er in den letzten 3 Lockdownmonaten geschaffen hat. Details dazu findet man im Videotext und einem weiteren Video EXTRAS (siehe unten).


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Einige ca. 200 Jahre alte Biedermeier-Glückwunschkarten

Auf der Webseite von Dr.Waltraud Neuwirth (Wien)  fand ich den Hinweis auf einen Vortrag von Mag.Hedda Schwarzer zum genannten Thema. Ist nicht mehr aktuell, da von 2017, jedoch die 2-Phasen-Abbildungen der Glückwunschkarten sind interessant. Hier der Link (bis zum 6.November herunterscrollen): http://waltraudneuwirth.at/2017-Neuwirth/17-JourFixe-html/Jour-Fixe-2017.html

Atlas Obscura spricht mit Dan Buck (Art of Play, San Diego)

In den Lockdown-Zeiten eignen sich diese digitalen Besuche wie der von Dylan Thuras (AO) in Kontakt mit Dan Buck, dem Eigner des Art of Play Shops, einer Art Wunderkammer für ausgefallene Puzzles etc. : „Join Dylan on a virtual tour of Dan’s secret showroom, with its rare Japanese wooden puzzle boxes, designer playing cards, custom automata, and other magical surprises. “ Und dann zeigt uns Dan Buck auch noch ein Meisterwerk zeitgenössischer Automatenkunst von Bliss Kolb ! http://www.blisskolbautomata.com/wooden-heirloom-automata.html


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The 5000 th article

Etwas in eigener Sache :

In den letzten 12 Jahren habe ich hier nun genau 5000 Artikel veröffentlicht . Und obwohl das nur in deutscher Sprache geschah, sagt mir mein Flag Counter Programm , daß meinen Blog nun Lesende aus 95 verschiedenen Staaten rund um den Globus besucht haben. Darauf bin ich stolz !

Mein Interesse für  dieses Sachgebiet keimte jedoch viel früher auf und veranlasste mich in den 60ger Jahren die Phänomene Spiel und Kunst, Bewegung und Kunst intensiver zu verfolgen. Als junger Lehrer fing ich 1970 an einer Hauptschule in Köln an und bekam das Fach Werken und Kunst neben anderen Fächern. Mit einer Gruppe weiterer Lehrer des Rheinlandes entwickelten wir das Fach Technisches Werken, was später zu dem eigenständigen Fach Technik wurde. Meine persönlichen Interessen (siehe oben) flossen ein in viele Projekte des Unterrichts, Entwicklung von Spielgeräten für Schulfeste, Bau von münzbetätigten Automaten, Kugelbahnen mit automatischer Fördertechnik, papiermechanische Bilder (inspiriert durch Lothar Meggendorfer) , Installationen von Kettenreaktionen (inspiriert durch Fischli/Weiss „Lauf der Dinge“), Modelle aus der Maschinengeschichte,  Nonsensmaschinen etc.  Ich sammelte alle möglichen Informationen zu diesen Gebieten als Print- und Videomedien und pflegte einen umfangreichen Briefwechsel mit den entsprechenden hier Tätigen bzw. Kunstschaffenden. 1987 brachte ich mein Buch mit 128 Seiten „Mechanische Spielobjekte und Automaten“ bei Hugendubel heraus. Mein wachsendes Netzwerk wurde explosionsartig erweitert durch meinen ersten Computer 1997 und den Eintritt ins Internet. In den letzten Jahrzehnten hatte ich viele Begegnungen, die ich als Highlights erlebte und die mein Leben außerordentlich bereicherten. Ich hoffe davon in meinem Blog etwas weitergegeben zu haben. Und nicht zu vergessen, man kann meinen Blog auch als Enzyklopädie unserer Szene benutzen – einfach das Suchfeld betätigen !

Und hier nun einige Höhepunkte meiner Sammlungsgeschichte und Stationen meiner Begegnungen:

  1. Lothar Meggendorfer: Bewegliches Schattenbild: Hirsch fütternder Mönch ,1886. Ich sah es 1969 in der Ausstellung „Kunst als Spiel – Spiel als Kunst“ in Recklinghausen. Es wurde zum Nukleus meines lebenslangen Interesses an Papiermechanik.   
  2. Fischli/Weiss „Der Lauf der Dinge“, 1987 . Ich geriet zufällig bei der Kasseler Documenta  1987 in den kleinen Raum mit einem Monitor, wo dieses Video erstmalig lief. Es war wie ein Big Bang für mich , dieses Kunstvideo einer Kettenreaktion erleben zu können, dem ich den Rang eines Jahrhundertkunstwerkes beimesse.

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3) Cabaret Mechanical Theatre (CMT), London, war eine kleine Schau im hippen Covent Garden Market (1984-2000), in der die Gründerin Sue Jackson die Werke der besten englischen Automatakünstler Paul Spooner, Peter Markey , Ron Fuller, Keith Newstead u.a.  versammelte und damit zu einem Revival der alten Automatenkunst früherer Jahrhunderte führend beitrug. Das CMT wurde Beispiel und Influencer für Kunstschaffende aus aller Welt. Ich hatte damals ein Filmprojekt des WDR TV beim CMT und Peter Markey begleitet. Leider hatte ich etwas zu spät vom CMT erfahren, sonst wäre mein Buch mit einem weiteren großen Kapitel ein ganzes Stück dicker geworden. Ein großer Kenner des CMT und ihrer Künstler ist Sergio Pinese, der eine eigene wertvolle Sammlung der englischen Szene und Weiteres besitzt und die verdienstvolle Digitalisierung alter Szene- Videos in seinem YT-Kanal  vor 8 Jahren betrieben hat. Hier ein Video einer Wanderausstellung aus dem Erbe Sue Jacksons, das heute Tochter Sarah Alexander verwaltet.


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4) Arthur Ganson   ist ein bedeutender US-amerikanischer Maschinenkünstler, von dem ich in den  80ger Jahren Kunde bekam und mir immer wünschte, einmal Werke von ihm im Original zu sehen . Das erfüllte sich dann mit der Ausstellung im Technorama/Winterthur, 1999, wo es dem damaligen Direktor Remo Besio gelang , in sehr zähen und langwierigen Verhandlungen Arthur Ganson nach Europa zu locken. Ich hatte dann später die Möglichkeit bei einer Vernissage im PHAENO/Wolfsburg mit ihm in persönlichen Kontakt zu kommen. Hier sein Little Yellow Chair, den das PHAENO angekauft hat (alle weiteren Werke findet man auf Gansons YT-Kanal ):


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5) Hans Happ (1899-1992). Ich hatte die Möglichkeit diesen großen Künstler noch in hohem Alter kennen zu lernen und mit ihm und dem damals noch weitgehend unbekannten Paul Spooner (UK) eine Ausstellung 1988 in Bonn zu realisieren. Anläßlich seines 25-jährigen Todestages Anfang 2017 habe ich eine  Gedenkwebseite in deutsch und englisch geschaffen, um das Werk dieses Künstlers nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Es sind darin einige amateurhafte Filmdokumente enthalten, die die einzigen überlieferten Bewegtbilder seiner genialen mechanischen Kunstwerke geblieben sind. http://artisthanshapp.com/  Hier sein mechanischer Holzvogel mit Zugschnur:


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6) George Rhoads (geb.1926), Kunstmaler und Kinetiker mit dem Schwerpunkt Kugelbahnen. Repräsentative große Werke der 70ger bis 90ger Jahren finden wir in vielen Ländern an Stellen mit viel Publikumsverkehr. Er wurde zum einflußreichsten Kugelbahnkünstler für jüngere Generationen, ein Nestor der Kugelbahnkinetik.

Seine Odyssey of the Spheres finden wir im PHAENO/Wolfsburg:


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7) Mark Bischof, Amsterdam. Sein Hauptwerk „Markrokosmos“ zählt zu dem Schönsten und Besten was Kugelbahnkunst weltweit hervorgebracht hat und ist nur einmal für eine Kugelbahnausstellung 2012 mit einer komplizierten Demontage und ebensolchem Wiederaufbau nach Wolfsburg ins PHAENO gewandert, ein Aufwand, den sich kaum ein weiteres Museum noch einmal leisten wird. Es gibt jedoch die Möglichkeit eines Atelierbesuches mit Führung durch Mark Bischof (siehe Webseite)


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8)  Hanns-Martin  Wagner baut mit seiner Sinnwerkstatt Exponate und Spielgeräte für Museen , Firmen, Freizeitanlagen, etc. im In- und Ausland mit einem Schwerpunkt Kugelbahnen. Ich bekam 2001 Kontakt zu ihm, als ich mich auf seiner Webseite Kugelbahn.ch informierte und ihm anbot, die Linkliste zu redigieren, die wir dann ausbauten zu einer einmaligen Quelle für an den mechanischen Künsten Interessierte : http://www.kugelbahn.ch/3_Links.htm  Als Beispiel sei hier die komplizierte Kugellaufuhr für das Bucherer- Luxusuhrengeschäft in Luzern genannt, welche inzwischen aber wieder demontiert wurde.


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9) Stefan Grünenfelder, ein von mir „Alpenleonardo“ genannter wundervoller Künstler lebt und arbeitet bei einem Tessiner Bergdorf in seinem selbst geschaffenen Anwesen im Wald und baute die für mich interessantesten interaktiven Kugelbahnen, die sich hauptsächlich in der Schweiz befinden. Nach der 20sten hat er nun sein Kugelbahnwerk abgeschlossen. Hier die Bahn Nr. 19 auf dem Berner Hausberg, dem Gurten:

10)  Ellen Rixford, New York City. Über den Automatablog von Dug North erfuhr ich so um 2013/14 von Ellens Buchprojekt „Figures in the Fourth Dimension“. Ich schrieb sie an und bot ihr weiteres Quellenmaterial aus meiner Fachbibliothek an. So kam es zu einem lebhaften Briefwechsel und zur Fertigstellung ihres im Eigenverlag produzierten Buches 2015. Nachdem ich ein druckfrisches Exemplar mit mörderischen Portokosten zugeschickt bekam, freute ich mich über ein Standardwerk, welches in vorbildlicher Akribik bis in die getriebetechnischen Details hinein die mechanischen Kunstwerke erklärte.

Für mich das beste je gesehene Buch über diese Thematik ! 2016 war es dann soweit Ellen in NYC zu besuchen und auch zusammen erstmalig an der Automata Convention in Morristown, New Jersey, teilzunehmen, wo wir eine Reihe von sehr namhaften Künstlern der internationalen Szene persönlich kennenlernen durften. In den Jahren darauf besuchten wir uns gegenseitig und machten interessante Reisen und Künstlerbesuche in den USA und Europa. Und nun sind wir ein Paar ! Inzwischen lebe ich dank der Gesundheitsexpertin Ellen mit viel besserer Ernährung und weniger Arztgängen in guter Verfassung und fühle mich fit fürs Greisenalter (geb.1941).

Spiegelselfie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Don Becker: Automata

In unserem FBautomata… tauchte kürzlich ein Künstler auf, der es wert ist hier genannt zu werden: Don Becker, ein vielseitiger amerikanischer Skulpturen-Künstler, dessen ein Schwerpunkt der Puppen- und Marionettenbau ist, der sich aber auch an Automata versucht hat.

1) Holzfällerszene mit sich wehrendem Baum

Gepostet von Don Becker am Donnerstag, 2. Juli 2020

 

2) Fliege fangender Frosch

This is kind of a silly one…

Gepostet von Don Becker am Freitag, 3. Juli 2020

 

3) „Fabulous – Blah“

When the winter hits, time to finish half done projects from last year.

Gepostet von Don Becker am Sonntag, 20. Januar 2019

Die Androiden von Boston Dynamics werden immer perfekter !

[?] Le robot Atlas de la Boston Dynamics passe encore la vitesse supérieure !

[?] Le robot Atlas passe encore la vitesse supérieure en effectuant devant les caméras, un véritable enchaînement de gymnastique !Il nous avait d'abord montré son agilité en effectuant des saltos arrière et un jogging à belles foulées.Puis, il nous avait impressionnés en franchissant sans problème un parcours d’obstacles et en gravissant des podiums !Quelle impressionnante évolution depuis 2013 ?

Gepostet von Futura – Explorer le monde am Mittwoch, 25. September 2019