Meine heutige Entdeckung ist der südkoreanische Schmuckdesigner Dukno Yoon aus Seoul , der seine Inspiration aus den Schwingbewegungen von Vogelflügeln gewinnt. So tragen die Ringgebilde Miniaturinstallationen, die durch leichtes Fingerbeugen in Bewegung versetzt werden.

(Via COLOSSAL , wo es noch weitere hochästhetisch fotografierte kinetische Ringe als GIFs zu sehen gibt und zusätzliche Infos)
Eine weitere Werkgruppe bezieht sich auf seine Metronome,
die ebenfalls das Thema Vogelschwingen zeigen.
Ein Beispiel:
Charly-Ann Cobdak(DE): Neue kinetische Skulptur
Mit „Agatha Christie bei der Antizipation eines neuen Werkes“ hat die Münchner Künstlerin, über die ich am 6.Januar hier schon berichtete, das Video einer neuen interessanten Maschinenskulptur ins Web gesetzt. Auch hier sind mehrere Ausdrucksmittel zu einer spannenden Gesamtinszenierung zusammengeführt: der statische Rahmen, der kinetische Bewegungsapparat , Audioelemente und schließlich Videoszenen.
Ihre geschmackvoll gestaltete Webseite Low Tech Instruments macht Lust auf mehr. Das kann man dann auch mit den angekündigten Ausstellungen im Mai
zusammen mit ORENDA in Göttingen und im Juni/Juli zusammen mit Papan in Mainz erleben (siehe Webseite).
Peikwen Chengs betörende Fotoreihe zum Burning Man jetzt in Berlin
Der Pekinger Fotograf und Designer stellt ab 3.3. bis 24.4.2012 seine Fotoreihe „Lost and Found“ im C/O Berlin (International Forum for Visual Dialogues)
aus. Ganz in Schwarz/Weiß und ohne bildmanipulierende Verfahren oder Inszenierung gelingen ihm Bilder von solcher Tiefe und Traumverlorenheit, wie ich sie mir mit der Farbfotografie kaum vorstellen kann.
Am kommenden Donnerstag erscheint ein Katalogbuch der Kuratorin Eileen Seifert dazu.
Und hier nun zu den Bildern auf Peikwen Chengs Webseite:
http://peikwen.com/portfolio/lost-and-found/
(Thanks Clockworker.de )
Conrad Shawcross: The Nervous Systems (Inverted), Mudam, Luxemburg
Die gewaltige Installation dieser Seilspinnmaschine ist noch bis in den Mai hinein im Musee d’Art Moderne in Luxemburg zu sehen. Über zwei gegenläufig gewendelte Treppen können Besucher bis unter die Glaskuppel des Museums steigen, um so die sehr langsam sich bewegende und immer kreisende Maschinerie aus der Nähe zu sehen. Dort sind 162 Schnurrollen in vielen verschiedenen Farben aufgehängt, die das Material für das immer länger werdende Seilprodukt liefern. (Thanks to VernissageTV, hier auch weitere Infos zum Hintergrund der Arbeit und den Künstler)
Brad Litwin: MechaniCard Nr.7
BLs flachmechanisches Kunststückchen N.7 ist jetzt fertig, hat aber noch keinen Namen. Brad Litwin ruft deswegen sein
Webpublikum auf, Namensvorschläge zu machen. Der Gewinner bekommt dieses Objekt kostenlos (Näheres auf seiner Webseite )
"An Absurdist Celebration of Tragic Nonsense"…
nannte Benjamin S.Reid seine kürzliche Ausstellung in der Universität von Ashville, North Carolina, eine Installation aus einer Landschaft mit darüber schwebenden
Kreaturen, die als fremde Wesen interaktiv zum merkwürdig zappelnden und klappernden Leben erweckt werden.
An Absurdist Collection of Tragic Nonsense from Drew Ratliff on Vimeo.
Ben Reid nimmt auch an der diesjährigen Kinetikausstellung ‚Automata‘ im November in New Orleans teil (siehe auch Blog ‚Automata New Orleans‘ )
Maschinenmodelle und Kugelbahnen von Visual Education Project (CA)
Auf der Webseite dieses Projektes findet man etwas versteckt als Initiator und Erbauer aller Modelle Valeriy Ivanov, der mit diesen Objekten der Maschinentechnik und -geschichte Bildungseinrichtungen besuchen und in Vorführungen Technische Bildung lebendiger und inspirierender machen will. Auf seinem Youtubekanal gibt es 10 Filme mit Modellen zur Getriebelehre, Leonardo da Vinci, Baumaschinen der Renaissance, Wasserhebemaschinen, Perpetua Mobiles und schließlich Marble Machines mit Maschinentechnik für Kinder. Letztere hier als
Beispiel:
Im zweiten Teil gibt es eine besonders interessante Vertikalfördertechnik für Kugeln durch gegensätzliche Verschiebung zweier Lochstäbe (siehe ab 0.49), genannt
„Metronome“. Eine ganz ähnliche Hebetechnik habe ich in
mein Opus Magnum von 1993 eingebaut, wobei ich das Prinzip
bei dem 1976 verstorbenen Münchner Künstler und Ingenieur Wolkenstein abgeschaut habe.
Nun auch ein Video zur Wörter-Achterbahn bei Selfridges, London
Nachdem ich am 20.Januar nur mit einem Photo berichten konnte, gibt es jetzt auch ein Video über diese außerordentliche Schaufenstergestaltung (thanks to NOTCOT.ORG )
The It’s Nice That Word-a-Coaster at Selfridges from It’s Nice That on Vimeo.
…und nocheinmal Kinetica Art Fair, London 2012,
weil es mit 25 Minuten Dauer ausführlicher ist, als die unzähligen eins/zwei/drei-Minuten-Berichte.
Dank deswegen an Stavros Siamptanis !
Kinetica Artfair, London 2012 from stavros siamptanis on Vimeo.
PipeDream von Animusic wird zum realen Musikroboter !
INTEL macht’s möglich ! Die vor 8 Jahren höchst erfolgreiche und faszinierende Computeranimation inspirierte INTEL, sie zu Werbezwecken als reale Installation nachzubauen. Das sicher hochattraktive Ergebnis soll nächste Woche auch in Deutschland gezeigt werden, undzwar auf der Messe „Embedded World“ in Nürnberg vom 28.2. bis 1.3. !
(Siehe MAKE Blog )
Und hier die Inspirationsquelle von Animusic aus dem Jahre 2004: