Ausnahmsweise mal nicht blogrelevant: Hommage an Robert Gernhardt, dessen 20.Todestag heute ist

Seit den Sechzigern bereitete mir die Lektüre dieses Großmeisters der Hochkomik und seiner Freunde  F.W.Berrnstein und F-K.Waechter, die sich die Neue Frankfurter Schule, NFS, frei nach Adorno nannten, großes Entzücken. Sie waren miteinander  in der Redaktion der satirischen Zeitschrift PARDON und hatten dort zwischen 1964 und 1976 jeweils die Seiten der WIMS (Welt im Spiegel) verfaßt. Eine umfangreiche Sammlung dieser frühen Komik der WIMS-Seiten  erschien 1979 bei zweitausendeins:

Genau vergangene Ostern jährte sich das Erscheinungsdatum von „Besternte Ernte“ (Gernhardt/Bernstein) zum 50.Mal, in dem wir in fünf Jahrzehnten immer wieder gern lasen, was den lädierten Zustand erklärt:

Ein Beispiel daraus ist ein Vers der Kaiser Rotbart Lieder, der in meiner Familie zu passender Gelegenheit gerne zitiert wurde:

Ein weiteres Beispiel und Highlight ist Gernhardts WÖRTERSEE von 1981 (fein gebunden, 320 Seiten, Zweitausendeins):

Auch daraus  mit „Folgen der Trunksucht“ eine  Probe:

Anekdote am Rande: der BR brachte dieses Gedicht in einer Lesung des Sprechers Walter Hess (2014)  , der die Pointe im Schlußvers einfach übersah ! Mich wundert es, daß die Redaktion das offenbar nicht gemerkt hat !  https://www.ardmediathek.de/video/capriccio/folgen-der-trunksuchtbrY3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzA5Yzk3OTAzLWI0NWEtNGUyNC05ZTNjLTMxOGIwNjdmNzFkNw

 

 

 

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert