Angel die Stefano: Trommelwagen nach Leonardo und weitere mechanische Klangskulpturen

Der katalanische Künstler Angel di Stefano (ich berichtete hier auch schon vor 2 Jahren über ihn) hat den im Rhythmus programmierbaren Trommelwagen als Modell nach einer Skizze von Leonardo da Vinci nachgebaut.


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Anläßlich eines Klangkunstfestivals in Gandia südlich von Valencia führte der Künstler eine Reihe seiner Installationen vor und regte die Teilnehmer an, mit einfachsten recycelten Materialien eigene Konstruktionen zu versuchen.


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Minoru Takahashi: Luftschiff

Das Luftschiff ist eines der Hauptwerke des bekannten japanischen Automatisten Minoru Takahashi und steht im Science Museum für Luftfahrt in Aomori Misawa. Sehr sehenswert ist seine Facebookseite mit der Fotoabteilung , die auch seine sehr aktive Ausstellungspraxis belegt.


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Kinetic Sculpture by George Rhoads

Brad Goodspeed filmte diese Aufnahme  recht professionell im kanadischen Ontario Science Center, Toronto.   George Rhoads , der mit inzwischen 91 Jahren hochbetagte Nestor der amerikanischen Kugelbahnkünstler-Szene, produziert jedoch schon seit Jahren nicht mehr. Es entstehen aber immer noch Skulpturen nach seinen Entwürfen durch die Firma „Creative Machines“ aus Tucson, Arizona.

Tim Rowett führt die Kissing Couple Card vor

Eine recht simple Popuptechnik mit schöner Wirkung ist hier zu sehen, von der Tim Rowett (Grand Illusions) im Begleittext sagt: „Tim spotted this greeting card at a recent trade show. It has been laser cut, and it also involves some nice paper Engineering“


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Matthias Hanf’s neue Webseite und sein Automat „Der Komponist“

Matthias Hanf hat seine frühere Webseite, die ich am 1.Mai hier beschrieb, etwas verändert und mit einem neuen Link Wundermaschine.org  ins Web gestellt. Sein Opus Magnum ist „Der Komponist“, der derzeit im Figurentheater „Schaubude“ in Berlin bis August ausgestellt ist. Über ihn schrieb mir Matthias Hanf:  „Eine Bedienprozedur (nicht sonderlich schwierig, jedoch eine Balance zwischen Aufforderung und Warten in Spannung…) erlaubt dem Bedienenden, eine Tonfolge zu komponieren…sozusagen die urtümlichen Anfänge jeglichen musikalischen Ausdrucks…nur eben mit maschineller Unterstützung….
Und klar, der Sound kommt natürlich aus den Tröten, die sich beim Entweichen des Schalls zudem in Bewegung gesetzt sehen.
Es ist klar: Eine gewaltiger Maschinerie die sich hier in Bewegung setzt, es poltert, brodelt, zischt, rattert … und letztlich kommen doch nur wenige substanzielle Töne…ich bin überrascht, wie gut dieses Werk auch gerade zur politischen Lage in den USA passt…
Die Wundermaschine steht im Schaufenster der Schaubude Berlin. Rückseitig ist in der Maschine ein kameraverbundener Monitor eingelassen. Für die Theaterbesucher im Foyer ergibt sich damit der umgekehrte Blick nach draussen, auf das Spektakel das die Bedienenden gelegentlich draussen veranstalten…“


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(Anmerkung:  Es hat einen simplen Grund, daß das Video bis 3.11 stumm läuft. Wie mir Matthias Hanf mitteilte, waren in diesem Bereich einfach die Umgebungsgeräusche so stark, daß sie die Prozeßgeräusche des Automaten übertönten, was zum Abschalten des Tones im ersten Teil des Videos führte.)

Martin Molin erklärt den Umzug der Marble Machine nach Utrecht

Im Zeitraffer werden die Teile dieses Ausnahmekunstwerkes verpackt und verladen und von Schweden nach Utrecht ins Speelklok Museum gefahren, wo sie zwischen dem 23. und 27.Mai wieder zusammengebaut werden, wobei die Museumsbesucher Martin Molin bei der Arbeit zusehen können. Dieses Video blendet auch immer wieder interessante Museumsexponate ein, die als Appetizer den Museumsbesuch anregen.

Am 28.Mai soll sie fertig aufgestellt sein und dann an diesem Tag dreimal von Martin Molin persönlich erklärt  werden (siehe YT-Text).


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Willi Reiche’s Kunstmaschinen haben ihr gemeinsames Zuhause gefunden

In einer großen und heiteren Feier wurde am Samstag die KUNSTMASCHINENHALLE (KMH)  inmitten von Obstbaumplantagen bei Remagen eingeweiht. Die Gastgeber Willi Reiche und Tania Beilfuß und ihre Helfer konnten nun nach vielen Monaten der aufreibenden Planungs- und Einrichtungsarbeiten eine überwältigende Schau feinster Maschinenkunst präsentieren, sicher für diese Kunstrichtung heute einzigartig. Die zahlreichen Gäste reisten aus nah und fern an. Für mich überraschend, traf ich auf die hier schon öfters erwähnte Künstlerin Charly-Ann Cobdak, die mit ihrem Galeristen Gerhard Grabsdorf extra für dieses Event fast 600 km aus München angereist war.

Auf Willi Reiche’s Facebook finden wir mehrere ausführliche Bilderserien aus der Vernissage der KMH. Ich würde mich freuen, wenn es zukünftig noch einen professionell gefilmten Bericht geben würde, um auch die wichtigste Dimension , die der Bewegung, gut  dokumentieren zu können.

Weitere Medien:

Für kurzentschlossene Besucher, die am Samstag nicht dabei sein konnten, öffnet Willi Reiche seine KMH morgen, den 10.Mai, um 19 -21 Uhr (Addresse telefonisch oder per E-Mail anfragen).

(C)Fotos: Tania Beilfuß