For amusement only: Arcades and Cafes – Frühe Unterhaltungsautomaten im Morris Museum, New Jersey

Noch bis 10.Oktober läuft diese Ausstellung im Morrismuseum, Morristown, NJ, mit münzbetätigten Automaten vornehmlich aus der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts.  Das Museum schreibt dazu:  „This exhibition explores the fascinating world of coin-operated entertainment from the early twentieth century. See fortune-tellers and strength testers from penny arcades and gambling machines and musical instruments from Prohibition-era speakeasies.“  Und hier gibt es einen kurzen Bericht vom New Jersey TV darüber:


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Mechanische Schießscheibe: Katzenmusik

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In Pinterest gefunden: jedoch ohne Herkunftsangabe des Objekts.  Es muß sich dabei um eine mechanische Zielscheibe aus einer alten Jahrmarkts-Schießbude handeln, was man an dem runden Zielpin rechts oben erkennen kann. Diese Scheiben waren vor über hundert Jahren in Schießbuden häufig zu finden. Ein rares Beispiel eines solchen Schaustellergeschäfts ist dankenswerterweise im Stadtmuseum Münster zu bewundern, wo man an einem Monitor interaktiv die verschiedenen Scheiben nach Treffschuss als Video in Bewegung erleben kann : die 130 Jahre alte Schießhalle Genert . 

Hochgradige Automata-Ausstellung im September in London

Das Crafts Council in London richtet vom 15.Sept. bis 2.Oktober 2016 die Ausstellung „A curious turn : moving mechanical sculpture“ ein und zeigt etwa 30 Skulpturen aus den letzten 40 Jahren von namhaften Kunstschaffenden der Automata-Sparte. Im Crafts Council Info heißt es dazu auszugsweise:

„Automata are sculptures which are brought magically to life through a sequence of cogs, cams, cranks and levers. For centuries they have delighted and bewitched people.

A Curious Turn features 30 automata from the leading makers of the last 40 years, ranging from the humorous to the macabre and from the playful to the satirical.“

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„Five artists reflect on their waning powers“,  Paul Spooner, 1983

Wintergatan baut eine verbesserte Version des Kurbelmusikwerks mit Lochstreifen

Alle, die mit mechanischer Musik experimentieren, kennen dieses oder ein ähnliches Musikwerk, das kurbelgetrieben entweder vorgestanzte Lochstreifen als Programmträger einsetzt oder gar diese Streifen mit Eigenkompositionen versieht. Nun hat Wintergatan dieses Instrument umgebaut, um es für eigene Musik einzusetzen.


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„Spiel und Kunst mit Sprache“ Nr.2: Robert Gernhardt – 10.Todestag heute

Seit über 50 Jahren begleitet mich das Werk dieses einzigartigen Dichters, das bei mir mit der Begegnung mit den WimS-Seiten der satirischen Zeitschrift PARDON begann. Eine Kostprobe aus dem nun auch schon 40 Jahre alten Buch „Besternte Ernte“:

An einen pyromanischen Butler

O Diener, der du dadurch dienst,
daß Du dem Herrn das Bett verminst,
bedenke bei der Explosion -:
Wiegt denn die Freude kurzen Krachens
die Mühsal auf des Saubermachens ?
Sie tut’s? Ist gut. Ich schweig ja schon.

Heute abend tritt „Meisterschüler“ Thomas Gsella zu einem Dichterwettstreit mit Gernhardt
in der Stadtbibliothek Hattingen/Ruhr an (https://www.facebook.com/events/630052650486153/)

Und für alle an der Poetiktheorie Interessierten empfehle ich die brillianten Poetik-Vorlesungen von ihm an der Goethe-Universität, Frankfurt, 2001, die in „Was das Gedicht alles kann: Alles“ nachgelesen werden können.
Und hier noch ein Vortrag von Gernhardt, der uns in sein Poetik-Universum einführt:
https://www.youtube.com/watch?v=IeKtmR4h9v4

Alles selbstgebaut von Bruno Ferrin : ein Freizeitpark 5o km nördlich von Venedig

Ich berichtete schon zweimal früher darüber, aber jetzt fand ich ein neues gut gefilmtes 2-Minuten-Video über dieses unglaubliche Werk des hochbetagten Bruno Ferrin mit über 40 bis 50  Attraktionen mitten im Wald, alle ohne Strom und nur durch Menschen angetrieben  :

Die Steampunkszene reanimiert Dinosaurier der Telekommunikationstechnik …

…und verbindet sie mit moderner Computertechnik, sodaß die ratternden Ungetüme zum Beispiel  einlaufende E-mails just in time ausdrucken können. Mehr darüber kann man in diesem Artikel des Steampunk-Blogs Clockworker lesen, so zum Beispiel über den Schweizer Chocolatier und Steampunker der ersten Stunde Dan Aetherman, der diese Apparatur wieder zum Laufen brachte:


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