In Pinterest gefunden: jedoch ohne Herkunftsangabe des Objekts. Es muß sich dabei um eine mechanische Zielscheibe aus einer alten Jahrmarkts-Schießbude handeln, was man an dem runden Zielpin rechts oben erkennen kann. Diese Scheiben waren vor über hundert Jahren in Schießbuden häufig zu finden. Ein rares Beispiel eines solchen Schaustellergeschäfts ist dankenswerterweise im Stadtmuseum Münster zu bewundern, wo man an einem Monitor interaktiv die verschiedenen Scheiben nach Treffschuss als Video in Bewegung erleben kann : die 130 Jahre alte Schießhalle Genert .
Autor: effka
Hochgradige Automata-Ausstellung im September in London
Das Crafts Council in London richtet vom 15.Sept. bis 2.Oktober 2016 die Ausstellung „A curious turn : moving mechanical sculpture“ ein und zeigt etwa 30 Skulpturen aus den letzten 40 Jahren von namhaften Kunstschaffenden der Automata-Sparte. Im Crafts Council Info heißt es dazu auszugsweise:
„Automata are sculptures which are brought magically to life through a sequence of cogs, cams, cranks and levers. For centuries they have delighted and bewitched people.
A Curious Turn features 30 automata from the leading makers of the last 40 years, ranging from the humorous to the macabre and from the playful to the satirical.“
„Five artists reflect on their waning powers“, Paul Spooner, 1983
Wintergatan baut eine verbesserte Version des Kurbelmusikwerks mit Lochstreifen
Alle, die mit mechanischer Musik experimentieren, kennen dieses oder ein ähnliches Musikwerk, das kurbelgetrieben entweder vorgestanzte Lochstreifen als Programmträger einsetzt oder gar diese Streifen mit Eigenkompositionen versieht. Nun hat Wintergatan dieses Instrument umgebaut, um es für eigene Musik einzusetzen.
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Takashi Murakami
Diese verstörende Arbeit des japanischen Künstlers ist keine CGI-Spielerei, sondern eine reelle animatronische Skulptur als Selbstportrait. (Gesehen bei FB Jon Beinart)
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„Spiel und Kunst mit Sprache“ Nr.2: Robert Gernhardt – 10.Todestag heute
Seit über 50 Jahren begleitet mich das Werk dieses einzigartigen Dichters, das bei mir mit der Begegnung mit den WimS-Seiten der satirischen Zeitschrift PARDON begann. Eine Kostprobe aus dem nun auch schon 40 Jahre alten Buch „Besternte Ernte“:
An einen pyromanischen Butler
O Diener, der du dadurch dienst,
daß Du dem Herrn das Bett verminst,
bedenke bei der Explosion -:
Wiegt denn die Freude kurzen Krachens
die Mühsal auf des Saubermachens ?
Sie tut’s? Ist gut. Ich schweig ja schon.
Heute abend tritt „Meisterschüler“ Thomas Gsella zu einem Dichterwettstreit mit Gernhardt
in der Stadtbibliothek Hattingen/Ruhr an (https://www.facebook.com/events/630052650486153/)
Und für alle an der Poetiktheorie Interessierten empfehle ich die brillianten Poetik-Vorlesungen von ihm an der Goethe-Universität, Frankfurt, 2001, die in „Was das Gedicht alles kann: Alles“ nachgelesen werden können.
Und hier noch ein Vortrag von Gernhardt, der uns in sein Poetik-Universum einführt:
https://www.youtube.com/watch?v=IeKtmR4h9v4
Alles selbstgebaut von Bruno Ferrin : ein Freizeitpark 5o km nördlich von Venedig
Ich berichtete schon zweimal früher darüber, aber jetzt fand ich ein neues gut gefilmtes 2-Minuten-Video über dieses unglaubliche Werk des hochbetagten Bruno Ferrin mit über 40 bis 50 Attraktionen mitten im Wald, alle ohne Strom und nur durch Menschen angetrieben :
Die Steampunkszene reanimiert Dinosaurier der Telekommunikationstechnik …
…und verbindet sie mit moderner Computertechnik, sodaß die ratternden Ungetüme zum Beispiel einlaufende E-mails just in time ausdrucken können. Mehr darüber kann man in diesem Artikel des Steampunk-Blogs Clockworker lesen, so zum Beispiel über den Schweizer Chocolatier und Steampunker der ersten Stunde Dan Aetherman, der diese Apparatur wieder zum Laufen brachte:
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Johan Scherft (NL) : Baby Dragon
Johan Scherfts brillianter Automat mit mechanischer Papierfigur eines kleinen Drachens, der sogar die Fähigeit „Feuer“ zu speien bekommen hat:
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Heute mal die Abweichung „Spiel und Kunst mit Sprache“ : Ror Wolf
Anläßlich seines 84.Geburtstages heute ein Gedicht „Ruhe Ruhe“ aus Ror Wolf: „Hans Waldmanns Abenteuer“(Haffmanns Verlag, 1985). Foto: Jazzzeitung.de, 20.Juli 2015
http://www.mjucker.ch/ruheruhe.html
Theo-Jansen-inspiriertes Musikvideo aus Australien
Die australische Band „Firekites“ hat ihren Song „Closing Forever Sky“ mit zwei über den Strand wandernden Riesenschmetterlingen illustriert. Dies geschah in Zusammenarbeit mit dem Videoproduzenten Headjam. Headjam schreibt dazu: „The visuals combine real footage with computer generated imagery to create a surreal and mysterious world with vast dramatic landscapes and strange mechanical creatures.“


