Gratulation zum runden Geburtstag von Arthur Ganson

Wie ich gerade im FB von Aaron Kramer lese, hat Arthur Ganson, ein ganz Großer der neueren Kinetik, vor zwei Tagen seinen 60.Geburtstag begangen, wozu ich ihm nachträglich ganz herzlich gratuliere. Ich erinnere mich gerne an die Ausstellung in Winterthur zurück, wo er gemeinsam mit dem CMT, London, seine erste Schau in Europa hatte, die nur durch die außerordentliche Hartnäckigkeit des damaligen Chefs vom TECHNORAMA, Remo Besio, zustande kam. Und 9 Jahre später, anläßlich der Ausstellung PhantasieMechanik im PHAENO, Wolfsburg 2008, hatte ich die Gelegenheit während der Vernissage mich mit ihm zu unterhalten. Es war für ihn mit 18 Werken die größte Ausstellung außerhalb der USA!

Eine meiner Lieblingsskulpturen ist „Child watching ball“:


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Charly-Ann Cobdak mit neuer Ausstellung in Starnberg

Das Landratsamt Starnberg zeigt diese Ausstellung nun noch bis 28.August 2015. Es ist ein großer Artikel von Katja Sebald in der gestrigen Süddeutschen Zeitung erschienen, der mich schmunzeln ließ. Sebald schreibt „Man darf sich das Atelier der Künstlerin als eine Art „Wertstoffhof“ vorstellen, in dem sie ausrangierte Gerätschaften und Schrottteile zu ihren poetischen „Low Tech Instruments“ verbaut.“ Mit Atelier ist allerdings eine Mietwohnung im 4.Stockwerk gemeint !
Immer wieder ein Publikumsmagnet ist der auch im Artikel angesprochene „Running Edward“, im Untertitel: Portable Outdoor Personal Elephant mit integriertem Streichelzoo-App. Deswegen hier das Video:


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Patek Philippe Museum: Singvogeldosen und Automatenuhren

Merkwürdig – diesen schon 5 Jahre alten knapp 10minütigen Film fand ich bei einem chinesischen Luxusuhren-YT-Kanal, aber nicht etwa bei Patek Philippe, Genf(CH). Es ist eine edel gefilmte Zusammenstellung mit feinster figürlicher Mechanik dieses Genres. Jedoch gibt es eine eigene Museumswebseite , auf der man im Kapitel ‚The Collection‘, die Unterrubrik ‚music and automata‘ aufsuchen kann, um dann diese
Schätze des Handwerks aus den Jahren 1770 bis 1850 zu sehen.


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Einige Stationen im Schaffen Jim Whitings

Jim Whiting schaffte seinen Durchbruch mit den Szenen des Musikvideos „Rock it“ von Herbie Hancock. Das ist nun 31 Jahre her.


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Ein packender Bericht von der Ars Electronica 1991, Linz(AT), zeigt die Installation „The Unnatural Bodies“ von Jim Whiting, über den Tinguely einmal sagte, er sei der legitime Nachfolger von ihm.

Ars Electronica 1991 – Unnatural Bodies by Jim Whiting from ars history on Vimeo.

Exceprt from the ORF Documentary about Ars Electronica 1991 „Out of Control“ showing the project „Unnatural Bodies“ by Jim Whiting. (more Information at http://www.aec.at)

Das 2002 in einer alten Spinnerei im Westen Leipzigs eröffnete Bimbotown ist Werkstatt und Ausstellung von Jim Whiting zugleich und wurde zu einer einzigartigen Location mit Ausschank und Szeneauftritten.
Leider ist es seit 2006 wegen Sicherheitsanforderungen nach EU-Bestimmungen, die finanziell nicht mehr geschafft wurden, nur noch selten zugänglich.


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Das Mechanische Theater von Jim Whiting in den „Kristallwelten“ von Swarowski (Wattens/Tirol) ist eine Schau, die nicht mehr die urwüchsige, rauhe Kraft der früheren Arbeiten zeigt, sondern kommerziell geglättet daher kommt.


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JW ist übrigens mit seiner Kreation „Die fliegenden Beine“ am 11.-13.September 2015 im Rahmen des diesjährigen ROBODONIEN-Festivals in Köln zu erleben !

New York Times: ROBOTICA 6: The Family Dog


Aibo – wir erinnern uns an Sony’s Roboterhund – wird in einem Trauerzeremoniell beigesetzt. So beginnt der Film über den interaktiven Roboterhund, der von 1999 bis 2006 produziert wurde und
seit über einem Jahr nicht mehr repariert werden kann, weil die einschlägige japanische Servicewerkstatt geschlossen wurde. Für ältere Menschen konnte der Hund zum Haustierersatz
werden und solche emotionale Bindungen erzeugen, daß nach einem „Ableben“ des Hundes ein eingangs geschilderter Ritus notwendig wurde.

Weitere Beiträge der 6-teiligen Reihe befassen sich mit der Auswirkung von Robotern auf die Arbeitswelt, mit der Entwicklung autonomer Fahrzeuge beim Militär, mit Bionik am Beispiel einer Prothese für einen armlosen Menschen, mit einem Therapie-Teddy im Kinderkrankenhaus und schließlich mit einer Sexpuppe, die mit KI dialogfähig gemacht werden soll.
http://www.nytimes.com/video/robotica

Niklas Roy: Pneumatic Computing, ein Technologiespielplatz in Mons(BE)

Niklas Roy leitete innerhalb des Programms der diesjährigen europäischen Kulturhauptadt Mons in Belgien zusammen mit Charles Carcopino einen Workshop, in dem die Teilnehmer eine Reihe von
Apparaten entwickelten, die etwas mit Pneumatic und Elektronik zu tun haben. Das Ergebnis ist im Video kurz zusammengefaßt.
Mehr darüber hier: http://www.niklasroy.com/workshop/184


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Rob Kelly(USA): Ausstellung "Midway"

Rob Kelly ist ein Illustrator und Papiermechanikkünstler, über den ich hier schon im vorigen Jahr schrieb. Nun lese ich im FB der Movable Book Society, daß es eine Ausstellung seiner Werke in Wilmington bei Philadelphia gibt. Dieser Text spricht auch seine mechanischen Greeting Cards an, von denen einige sogar patentiert sind. Sehr originell ist z.B. eine Weihnachtskarte, die im Aufklappen die Bescherungsszene am Weihnachtsbaum zeigt, aber dabei flachmechanisch noch eine Spielzeug-Eisenbahn rotieren läßt.
Eine solche Technik habe ich nirgendwo anders gesehen.


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Auf seinem Youtubekanal können wir weitere Kunststücke seiner Papiermechanik bestaunen, so z.B. die Swirling Image Card, an der er zwei Jahre getüftelt hat, bis er den Wirbel der Sonne zustande brachte. Diesen geheimnisvollen Mechanismus möchte man gerne genauer kennenlernen


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Und hier spricht der Künstler noch 2 Minuten persönlich über seine Ausstellung:
http://www.youtube.com/watch?v=lc-cRQwr1JI#t=12

Kinohaguruma (JP): Wooden Truck Crane

Über den japanischen Youtuber kinohaguruma habe ich hier schon mehrfach und vor längerer Zeit berichtet. Er baute einige mechanisch sehr aufwändig konstruierte Baufahrzeuge, die vollständig
aus Holz hergestellt wurden. Kürzlich wies Ian Elley auf FB-automata… auf den Kran hin, den ich damals nicht auswählte. Das hole ich hiermit nach.


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Arithmeum Bonn: Ausstellung "Uhrmacher und Rechenmaschinen"

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Rechenmaschine von Johann Christoph Schuster, 1820/22, (C)Foto: Arithmeum

Eine sehr bemerkenswerte Ausstellung des Arithmeum Bonn handelt vom Einfluß des Uhrmacherhandwerks auf die Entwicklung der frühen Rechenmaschinen. Mit Leihgaben aus großen europäischen Museen gelingt hier eine einmalige Kompilation früher Rechentechnik. Die Ausstellung läuft noch bis 30.Oktober (jeweils sonntags um 16.30 Uhr wird eine Führung angeboten) Ein Katalog soll noch erscheinen.
In der FAZ erschien vor 4 Tagen der Artikel „Arithmeum – Uhrgestalten übernehmen das Denken“ von Andreas Rossmann.


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Festival Karakuri Ningyo in Inuyama (JP)

Kürzlich stieß ich durch das spanische Puppenspieler-Portal TITERESANTE auf einen Bericht über
obiges Festival, welches gerade im Frühjahr gelaufen ist: http://www.titeresante.es/2015/06/29/el-karakuri-ningyo-el-teatro-de-automatas-japones-visto-por-jenaro-melendrez-chas/ Einen Eindruck vermittelt ein Video vom vorigen Jahr :


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Dieses jährliche Fest ist schon fast vierhundert mal gelaufen; es hat also eine sehr alte Tradition. Im obersten Stockwerk dieser turmartigen Umzugswagen zeigt sich dem Besucher ein mechanisches Spektakel mit Spielszenen zu Mythen und Legenden. Es sind aber keine echten Automaten, sondern die Szenen werden von verborgenen Puppenspielern über Seilzüge und Hebel in Bewegung versetzt. Im unteren Film kann man ein Probemodell dieser Technik aus dem Inuyama Museum sehen:


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Kirsty Boyle hat eine Website über japanische Karakuri verfaßt. Dort gibt es auch ein Kapitel über diese Umzüge: http://karakuri.info/dashi/index.html