-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
Der Vietnamese aus Hanoi hat hier seinen ersten Automaten mit einer wundervoll unfigürlichen „Lovestory“ vorgelegt. Hier seine FB-Seite: http://www.facebook.com/nguyen.hung.7315?fref=nf
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Der Metallkünstler aus Bellinzona(CH) brachte seinen Nukleus mit nach Robodonien 2015.
Diese große Metallkugel trägt im Inneren einen Dampfmaschinenmechanismus, der die Kugel auf der Kreisschiene abrollen läßt, wenn man sie von außen beheizt. Eine Skizze verdeutlicht das Prinzip:
Carlos Zapata schuf diese ausladende reliefartige mechanische Skulptur, die bezogen auf die letzte cornish sprechende Bewohnerin Dolly Pentreath Cornwalls typische Landschaftsmerkmale zeigt. Sie ist nun ausgestellt in der Falmouth Art Gallery, die mit ihren einheimischen Automatakünstlern eine ganze Sammlung dieser liebenswerten handkurbelbetriebenen Artefakte zusammengetragen hat.
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Dieser berühmte Automat von Peter Kintzing und David Roentgen (1784) bildete Marie Antoinette beim Musizieren ab und war ein Geschenk ihres Ehemanns Ludwig, dem 16. für sie.
Der Automat ist voll erhalten und steht heute im Pariser Musée des Arts et Metiers.
Ellen Rixdorf hat ihn über 16 Seiten so genau beschrieben, wie ich es in keiner anderen Fachliteratur erlebt habe (Figures in the Fourth Dimension, ab Seite 450).
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Das gerade zuende gegangene Wochenendfestival hat viele Künstler aus dem In- und Ausland angezogen. Es ist aber auch ein einmaliges Biotop, was der Eisenbildhauer Odo Rumpf als Gastgeber den Besuchern bietet. Dieses Flair aus Schrottplatz, Atelier, wuchernder Natur, rostiger Skulpturen überall und einer Bahnbrücke in Gitterstahlbauweise, die aus der Perspektive von Odonien die Züge am Himmel vorbeifahren läßt, ist sicher einmalig.
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In dieser Sendung von TeleBasel geht es ab 9.03 um den außerordentlich komplizierten Umzug von Tinguelys Großskulptur Utopia nach Düsseldorf (in Schweizerdeutsch)
Die gebürtige Holländerin Merel Karhof baute sich ihr Design Studio in London auf, nachdem sie viele verschiedene Länder bereist hatte. Die Windworks sind eine Spezialität von ihr, bei denen sie den ganzen Produktionsprozess mit Windenergie betreibt. So entstanden in Zusammenarbeit mit einem holländischen Säge-Windmüller und einem Farben-Windmüller gepolsterte Sitzmöbel, deren Holzteile aus der Sägemühle, die Garnfarbe aus der Farbenmühle und der Polsterstoff aus ihrer eigenen Windmühle, der „Wind Knitting Factory“ stammt.
Da hat sich der Möbeldesigner aus Utrecht einen witzigen Geldschrank ausgedacht. Alle Teile
des Möbels sind mit einem CNC-Programm aus einer Platte geschnitten und brauchen nur noch
montiert zu werden. Das schicke Räderwerk bedient die vor- und zurückschiebbaren Schließ- Riegel natürlich ohne irgendeine Codierung. Die Webseite des Designers: http://stephansiepermann.com/
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Bruno Montpied, Autor von „Eloge des Jardins anarchiques“, einem wundervollen Buch über französische Outsiderkünstler, die ihre Umgebung einzigartig gestalten, und der Filmemacher
Jacques Burtin besuchten den L’art Brut – Bastler R.Gérolami in seiner Werkstatt in Bleneau (150 km südlich von Paris) und machten einen über 18 Minuten langen Film über diesen alten Herren, der am liebsten Mechanisches baut, wie z.B. Windspiele (Whirligigs oder girouettes animées), aber auch an einem Perpetuum Mobile oder einem mechanischen Trickschloß bastelt.
Der Erfinder Charles Hervé reiste vor fast 200 Jahren mit diesem Automaten, genannt „Prosopographus“, durch viele englische Städte. Er konnte modellsitzenden Personen die Gesichtsumrisse zeichnen, eine Abart des damals sehr geläufigen Porträt-Scherenschnittes als Silhouette. Leider gibt es keine Aufdeckung des mechanischen Geheimnisses in Zeichnungen oder Berichten und schon garnicht ein Artefakt. Es sind nur einige Bekanntmachungszettel mit der groben Abbildung des Automaten und Zeitungsannoncen und erhalten.
Patrick Feaster hat das erforscht und in seinem Blog Griffonage-Dot-Com veröffentlicht.