Bekanntmachung für die Schaustellung eines mechanischen Theaters in Paris um 1750

Es handelt sich hier um ein einzelnes Blatt(handbill) von der Größe 14 mal 20 cm, auf dem der Schausteller seine Vorführung eines Automaten mit der Leidensgeschichte Jesu Christi ankündigt, einem Apparat mit 450(!) beweglichen Figuren. Leider erfährt man keine Details oder
Abbildungen davon. Dieser Druck mit handschriftlichen Eintragungen des Schaustellers über Ort und Zeit der Vorführungen bietet die englische Antiquarin Susanne Schulz-Falster auf der am Donnerstag beginnenden New York Book Fair an und ist in ihrem Katalog unter Nr.7 beschrieben.

http://new.schulz-falster.com/wordpress/wp-content/uploads/2015/03/NY15-e-list-revised.compressed.pdf

(very much thanks to Larry Seidman for this tip)

In dem letzten regulären Katalog des selben Antiquariats ist auch ein Handzettel mit einer Abbildung des Panharmonicon von J.N.Mälzel , der es 1818 in London ausstellte, unter Nr.10
angeboten. Das Panharmonicon (leider nicht erhalten) war das erste Orchestrion in der Geschichte der mechanischen Musikinstrumente.

http://new.schulz-falster.com/wordpress/wp-content/uploads/2015/02/ssf-20-proof-1.pdf

Benjamin Cowden: Forward to the end

Ein Schrittschaltwerk wird zu einem Stück schönster Maschinenkunst für den Antrieb eines kleinen Figürchens, das sich hin- und zurück bewegen kann (von 2009, neu gefilmt)


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Die Webseite des Künstlers aus San Francisco: http://www.benjamincowden.com/
Eine zweite Seite von ihm: http://www.twentysevengears.com/
Ein Artikel von MAKE über ihn: http://makezine.com/2013/07/18/5-4-3-2-1-things-about-benjamin-cowden/

Torben Kuhlmann: Maulwurfsstadt

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Es ist ein Bilderbuch des Hamburger Illustrators Torben Kuhlmann, der in der natürlichen Unterwelt des Maulwurfs ganz surreal eine Industrialisierung und Mechanisierung erwachsen läßt, wie es sich in der Oberwelt schon seit 200 Jahren entwickelte. Zum Buch gibt es ein Promotionvideo, das allerdings die statischen Bilderwelten des Buches noch einmal mit Mitteln der Animation erhöht und dadurch die Maschinenwelten eindrucksvoll in Bewegung versetzt.


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( Via Henning Lederer’s machinatorium)

Ron Schroer(USA): Boneshaker Big Wheel und Ol’Fence

Der 59-jährige Künstler aus Jacksonville,Florida, hat mit diesen beiden Werken auf dem letzten OneSpark-Festival in seiner Heimatstadt großes Aufsehen erregt. Zunächst Boneshaker, eine hölzerne Mischung aus Hochrad und Theo-Jansen-Laufmaschine:

Boneshaker Big Wheel 2014 incarnation from Ron Schroer on Vimeo.

Und nun das animierte Riesengesicht aus alten Zaunlatten:

Ol‘ Fence from Ron Schroer on Vimeo.

(Thanks to Archie McPhee’s Endless Geyser of AWESOME)
Und hier noch Ron Schroer’s FB-Seite http://www.facebook.com/ron.schroer.7

Al Conquergood’s neuestes Automaton

„A Horse of a Different Colour“ ist der neue, wieder sehr gelungene, komplizierte Kurbelautomat von Al Conquergood, dessen berühmte Inspirationsquelle „The Wizard of Oz“ ich noch nicht kannte, shame on me! Die ganze Entwicklung des Automaten hat Conquergood ausführlich in seinem Blog Conquergood Creative dokumentiert.


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Münzbetätigter Zauberautomat von Bryan

Eine sehr seltene Spezies von Unterhaltungsautomaten ist dieser münzbetätigte Apparat von der englischen Firma Bryan, der ab 1948 gebaut wurde und vor zwei Wochen bei einer Versteigerung
3300 engl.Pfund erzielte. Das Auktionshaus „Old Elephant House“ aus Leamington Spa im Großraum Birmingham ist spezialisiert auf eccentric couriosities und hat einen interessanten Youtubekanal mit weiteren münzbetätigten Automaten, die Szenisches darbieten, wie
http://www.youtube.com/watch?v=h8apS8k_NZM
http://www.youtube.com/watch?v=oMWPGrBtBrs
http://www.youtube.com/watch?v=WfCNcVZhICg

Hier aber der Zauberautomat:


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British Pathé Nr.30(letzte Folge): Mechanical Shop Displays in Paris

Und damit soll die Serie beendet sein: zwei Beispiele interessanter mechanischer Schaufenstergestaltung im Paris der 30ger und der 50ger Jahre.


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und


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Rube Goldberg Installation zum jüdischen Pessachfest

Eine Gruppe von Studenten der angesehenen Technischen Universität Israels in Haifa bauten diese Rube Goldberg Anlage zu Themen aus den biblischen 5 Büchern Moses. Dieses scheint sehr gelungen, da man in dem über zweiminütigen Ablauf keinerlei Aussetzer sehen kann, was allerdings auch der Schnittechnik geschuldet sein könnte.
(via HERON-Blog)


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Gustav Mesmer: "Mit dem Fahrrad fliegen"…

heißt die vorgestern im Zeppelinmuseum Friedrichshafen eröffnete und bis 28.Juni laufende umfangreiche Ausstellung über diesen bekannten Künstler der Outsider Art. Das SWR Fernsehmagazin KUNSCHT brachte einen kurzen Beitrag mit interessanten Archivaufnahmen dazu:


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