Maschinenpoesie von Antoine Birot (FR)

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(Foto FB Sophie Lepetit)

Wie ich im Blog von Sophie Lepetit erfahre, gibt es diese interessante Ausstellung nur noch die wenigen Tage bis 2.April in Angers. Der vielseitige Künstler AB ist Musiker, Maler, Animationsfilmer und eben auch Maschinenkünstler mit poetischen Installationen aus Licht und Bewegung.


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Besonders positiv ist anzumerken, daß das professionell fotografierte Katalogbuch zu „Curieuses Mécaniques“ hier durchgehend betrachtet werden kann:

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FB von Antoine Birot: http://www.facebook.com/titano.barieno?fref=ts

Harry Rowohlt hat heute einen runden Geburtstag: den 70.

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Nein es war gestern, ich unverbesserlicher Prokrastinator überzog den Eintrag um 3 Minuten!

Als in den 60gern von der Neuen Frankfurter Schule Geprägter stieß ich in den 80gern unweigerlich auf Harry Rowohlt, den ich ab dann in mehreren Lesungen erlebte. Als Übersetzer aus dem Englischen und Amerikanischen trug er Teile seiner Übersetzungen vor und – das waren die Rosinen im Programm – er schweifte ständig in Schilderungen von Selbsterlebtem ab. Seine Vortragskunst (und sein literarisches Werk) ist derart herausragend, daß die TITANIC schrieb:
„Rowohlt gilt vollkommen zu recht als Gott“
Kleinode an sprachschöpferischer Intelligenz und Humor sind seine ZEIT-Kolumnen „Pooh’s Corner“ ab 1989 und seine nicht weggeschmissenen Briefe in zwei Bänden (Titel siehe Abbildung oben aus dem Kein & Aber Verlag)

Proben seiner Vortragskunst als Video gibt es zuhauf im Internet.

Cecilia Schiller(USA): Riverside Clubhouse Automaton

Im Eingangsbereich einer Klinik in einer Vorstadt von Minneapolis findet man diesen freundlichen Blickfang in Form eines Schaukastens mit Kurbel. All die offenbar handwerklich begabten Tiere beginnen eine rege Werkarbeit an ihrem Baumhaus am Fluss, wenn man die Kurbel
dreht.


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Hier ihr vorletztes Video mit neueren Automata: http://www.youtube.com/watch?v=4ndZxlETSYQ

Sogar das Dessert darf kinetisch sein !

Hier die Erfindung einer ganz besonderen Schokoladenblume des portugiesischen Pastry Chefs Joaquim Sousa:


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Hier etwas ausführlicher: http://www.youtube.com/watch?v=dtdPvzz3cjE&feature=youtu.be

(gefunden bei Laughing Squid)

"My home is my castle" wörtlich genommen und auf einem Lastwagen

Meine erste Assoziation beim Anschauen des Videos ging zu Blair Somerville und zu seiner neuseeländischen Lost Gypsy Gallery. Und dann die Überraschung: dieses Video stammt auch aus
Neuseeland! Aber seht euch am Besten selber dieses unglaubliche Transformer-Ding an.
(Thanks to Chris Fitch,FB )


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Besuch bei Dominic Wilcox (UK)

Der Filmemacher Liam Saint-Pierre machte dieses 8-Minuten-Porträt des englischen Künstlers, Erfinders und Designers, dessen Ziel es ist, das Banale und Gewöhnliche in etwas Überraschendes, Erstaunliches und zum Nachdenken Anregendes zu verwandeln. Seine Ideen werden zu Objekten, Aktionen oder als Cartoons im Sketchbook festgehalten. Manchmal entsteht auch so eine beglückend verrückte Animation wie die Dampferszene in „Variations of Normal“.
Webseite: http://dominicwilcox.com/about/
Blog: http://variationsonnormal.com/
Facebook: http://www.facebook.com/dominic.wilcox.1?fref=ts

THE REINVENTION OF NORMAL from Liam Saint-Pierre on Vimeo.

Jack Pavlik(USA): Kinetik und Interaktives

Jack Pavlik, der Maschinenkünstler aus Indianapolis, der zusammen mit Peng Wu die gerade zu Emde gegangene Ausstellung „Body & Machine“ organisierte, hat selber ein umfangreiches Werk zu bieten, das mit vielen Filmen auf VIMEO erlebt werden kann. Ich greife hier „6 Bands, 10 Waves…“ heraus, das gleichsam als Bewegungs-, Klang- und Schattentheater viele Sinne anspricht:

6 Bands 10 Waves 1 minute excerpt from jack pavlik on Vimeo.

Das folgende Video „ZSS 45sec“ führt zu einer anderen Werkgruppe von JP, nämlich der interaktiven Sitzinstallationen.

ZSS 45 sec from jack pavlik on Vimeo.

Hier Jack Pavliks eigene FB-Seite: http://www.facebook.com/jackzbear
Und hier die FB-Seite, die er zusammen mit Peng Wu betreibt, „Make it Move“:
http://www.facebook.com/groups/740359769384591/

Wer hat da von wem abgekupfert ?

Larry Seidman hat weitere Preziosen des Biedermeier nachgeladen. Das letzte Ziehbild ist eine französische Karte mit dem Motiv eines Jünglings, der einen Hut voller Früchte darreicht. Hier das GIF:

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Nun gibt es diese Freundschaftskarte auch in einer deutschen Version (J.Adamek, Wien, Nr.44, ca.1820), abgebildet in dem Büchlein von Gloria Ehret „Freundschafts- und Glückwunschkarten im Biedermeier“, Thiemig Verlag, München 1982:

Diesjährige Battle of the Bots in der Stanford University

Die Studierenden des Einführungskurses Mechatronik an der kalifornischen Elitehochschule führen ihre eigenen kreativen Apparate vor, die soviel Basketbälle wie möglich in unter 2 Minuten im Korb versenken sollen. Dabei lernen sie viel in den Disziplinen Elektronik, Mechanik und Computerprogrammierung.
(Via HERON Blog)


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