Pe Lang(CH): Minimalkinetik im Spannungsfeld von Ordnung und Chaos

In dieser Werkgruppe zeigt der Schweizer Künstler PL Ergebnisse seiner kinetischen Erfindungen hauptsächlich mit Magneten, Kugeln und langsam laufenden Elektromotoren.

moving objects series | nº 68 – 427 from pe lang on Vimeo.

Wie seine Ausstellungsliste zeigt, ist er mit zahlreichen Auftritten in Europa, Asien und Nordamerika aktiv gewesen und hat mehrfach Auszeichnungen erhalten.

Hier seine Webseite: http://www.pelang.ch/pelang.html
Hier sein VIMEO-Kanal: http://vimeo.com/user2867678/videos
Und hier sein Berliner Galerist: http://www.galeriemazzoli.com/deutsch/Lang.html

Kristoffer Myskja(NO): neuere Maschinenkunst

Vor fast 4 Jahren schrieb ich an dieser Stelle über ihn, als er mit seiner „Smoking Machine“ von Blog zu Blog weitergereicht wurde. Nun empfahl Bernhard Jordi(CH) in seinem FB den Besuch der kleineren Parallelmesse VOLTA 10 zur Art Basel, die gestern begann. VOLTA 10 brachte einen knapp 300seitigen PDF-Katalog heraus, worin ich auf S.182 KM fand, der von der Berliner Galerie Mario Mazzoli vertreten wird.

Ich greife mal die kinetische Wandskulptur ‚Covering Up Gold‘ heraus, bei der 6 Fäden um einen Rundstab geflochten werden, sodaß ein langsam in die Länge wachsender Textilschlauch entsteht!


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In einem Interview mit ArtMap.TV in Rom erzählt KM etwas über seine Kunst und Intentionen, dabei werden Werke aus der Vergangenheit eingeblendet:


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Kristoffer Myskjas Webseite: http://www.kristoffermyskja.com/work.php

Das Spiel mit den hüpfenden Kugeln betreibt….

der japanische Youtuber TheKYOUZAIYA1 mit einigem Schlagzeugmaterial:


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Es erinnert mich ein wenig an das Kugelspielzeug von Matchbox CASCADE vor nun 42 Jahren:


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Clockwork Knife II

Henning M.Lederer griff nun in seinem Blog Machinatorium Rob Higgs Clockwork Knife auf, das in Zusammenarbeit mit dem berühmten Designerbüro Seymourpowell für The Perfectionist’s Café in London Heathrow Airport entstand (ich berichtete). Dazu gibt es ein Video von Seymourpowell:


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Bericht über Les Machines de L’ile auf ARTE TV

Eingebettet in den Film „Belle France – Pays de la Loire“ gibt es einen Bericht über neueste Projekte dieser wundervollen Großattraktion in Nantes, etwa nach einigen Minuten ab Beginn der 45-minütigen Sendung. Ob man sie später über die Mediathek nachträglich sehen kann, weiß ich nicht. Jedoch wird sie auf jeden Fall morgen um 11.45 Uhr wiederholt gesendet.

Hier ein anderes Video, Gi(Ant) – Fourmi géante, das englische Wortspiel ist natürlich nicht übersetzbar:

Gi[Ant] – Fourmi géante, Les Machines de l’Île, Nantes from Sixmounts Dumboven on Vimeo.

Das Rothschild Petersen Patentmodell Museum (USA)

BoingBoing brachte vorgestern einen Artikel über diese Privatsammlung und ihre wechselhafte Geschichte. Alle Patentmodelle stammen aus der 90jährigen Epoche zwischen 1790 und 1880, als jeder Patenteinreicher zur Patentschrift auch noch ein Modell abgeben mußte. Diese Regelung wurde ab 1880 wegen zweier Brände des Modelllagers und zunehmendem Platzmangel bei inzwischen 200.000 Modellen aufgehoben. Davon sind noch 4000 in diesem Patentmodellmuseum überliefert.
Ein Modellbeispiel mit viel Maschinenappeal ist die „Cracker machine“ aus der Nahrungsmittelindustrie, deren genaue Funktionsweise man sich aus der Patentschrift erschließen muß.

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In einem halben Jahr erscheint ein repräsentatives 350-Seiten-Buch über die Sammlung, welches in Deutschland bei O’Reilly für ca. 21 Euro angeboten wird: „Inventing a Better Mousetrap – 200 Years of American History in the Amazing World of Patent Models“ der Autoren Alan Rothschild und Ann Rothschild :

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Mit dem gleichen Titel brachte das Smithsonian 2012/13 eine Ausstellung heraus deren 32 Modelle großenteils aus obiger Sammlung stammten. Hier ein TV-Beitrag dazu:


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