Ausstellung Francois Monchatre in Rodez (FR)

Noch bis zum 18.September läuft im südfranzösischen Rodez (Dpt. Aveyron) in der Galerie Sainte-Catherine diese Ausstellung. Der hochbetagte L’art-Brut-Künstler Monchatre baute eine Reihe von hölzernen Kunstmaschinen, von denen
ein Teil ausgestellt ist und auf der Galerienseite hier in Photos zu sehen ist. Leider gibt es so gut wie keine Videos über seine Maschinen, oder kann mir da jemand aus der Leserschaft einen Tip geben? Jedenfalls brachte
die editions joca seria 2o05 einen großformatigen Bildband heraus, der aber längst vergriffen ist. Hier ein Photo
vom Titelblatt:
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Kinetische Soundskulpturen von David Ellis (USA)

Schon vor anderthalb Jahren erwähnte ich den New Yorker David Ellis, der zusammen mit Roberto C.Lange beeindruckende
Trash-Skulpturen schuf, die ihre Bewegungen durch verborgene elektromechanische Rhythmusinstrumente erhielten. So z.B. „Liberty“

Im folgenden 8min-Porträt geht man auf sein Werk ein, das viele Talente umfaßt wie Musiker , Ingenieur, Elektriker oder auch „mad scientist“, eine Art Daniel Düsentrieb der Popkultur.

Maskull Lasserre (CA): Objekte

Kürzlich erzeugte seine Axt mit dem filigran zu einem Schlangenskelett zerschnitzten Schaft ein großes Blograuschen. Das führte mich auf seine
Webseite
, wo ich in seinem Portfolio in seine bizarr-skurrilen Objektwelten abtauchen konnte. Hier zwei Beispiele mit mechanischen Komponenten. Das erste zeigt den Alltagsgegenstand Nudelrolle, den er mit einem Kreuzgelenk versah (Universal Rolling Pin, 2011):
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Und das zweite Objekt des kanadischen Künstlers aus Montreal ist ein auf einen einzigen Ton abgemagertes Klavier (A-Chair, 2008):
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(Photos Maskull Lasserre)

Steve Moseley (USA): Rundumkugelbahn fürs Kinderzimmer

Vor knapp zweieinhalb Jahren setzte Steve Moseley ein Video seiner außergewöhnlich interessanten, automatischen Kugelbahn, die er für seinen Sohn gebaut hatte, auf Youtube. Das Video – ich berichtete damals darüber – wurde inzwischen weit über eine Million mal angeklickt und nun nocheinmal neu ins Bild gesetzt. Für diejenigen von Euch, die es schon kennen, ist es allemal wert, ein zweites Mal sich reinzuziehen.

Gigantisches Dinovehikel: Robosaurus (USA)

Zunächst dachte ich: das ist wieder eines der Patente, die ein Zeichnertraum geblieben sind, als ich dieses von 1990 auf der Seite des großartigen cyberneticzoo.com des zum Thema enzyklopädisch sammelnden Australiers Reuben Hogget entdeckte.
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Schaut man genauer hin, so erkennt man im Kopf des Dinovehikels ein Steuermännlein, das sinnigerweise genau an der Stelle der Augen platziert ist. Und nun die Überraschung für mich: das Monstrum gibt es wirklich und kann für Schaustellungen gebucht werden, wo es Angst einflößende Bewegungen und Geräusche macht, Feuer speit und Autos frißt !
Näheres bei ROBOSAURUS und in diesem Video:

James Chedburn’s Ausstellung bei Lelia Mordoch , Paris

Filigran leichte, fast körperlose mechanische Skulpturen zeigte James Chedburn im vergangenen Mai in der Galerie Lelia Mordoch unter dem Titel „Au fil du cirque“. Hier eine kurze Impression:

Extrait de l’expo – Au fil du cirque – James Chedburn from Tgranovsky on Vimeo.

Ein Vergnügen ist es, durch die brilliante Webseite von Chedburn zu streifen, in der viele Objekte in animierter Darstellung auch den Bewegungseindruck zumindest in Ansätzen vermitteln: http://james-chedburn.com/