Noch bis Ende Juni kann man diese Ausstellung von Charles Morgan im Riverside-Hotel von Glattfelden(CH, 25km nördlich von Zürich) sehen. Auf den Youtubekanal schnagix des Veranstalters ArtExpoConsulting gibt es zusätzlich eine Reihe von Kurzvideos zu Charles Morgans Arbeiten:
Autor: effka
Die riesigen Pappmaschinen von Bernard Lagneau (FR)
Lagneau baute schon über 70mal imposante Maschineninstallationen fast ausschließlich aus Pappe. Hier ein Beispiel aus Brünn (CZ):
Andreas Fischer: Contract with America…

(Einladung zur Ausstellung der Galerie Vera Gliem, Köln. 8.April 2011)
Nur noch bis zum Wochenende läuft diese sehenswerte Ausstellung der Galerie Vera Gliem in Köln mit 9 Maschinenkunstapparaten des Düsseldorfer Künstlers, alle 2010 oder 2011 entstanden. Tröstlich: die Ausstellung wandert nach Stuttgart und ist dort in der Galerie Reinhard Hauff ab 10.Juni zu sehen (Näheres in Bälde auf der Galerieseite).
Aus dem Pressetext zur Ausstellung: …Die Maschinen Fischers sind mal von boshafter Tonart, mal fröhlich, beharrlich oder nachdenklich. Alle verbindet die Rätselhaftigkeit, die sich aus der Synchronisation der vollzogenen Handlung des Objekts mit dem dazu scheinbar im Widerspruch stehenden Inhalt ergibt, den Text und Sprache entwickeln, deren Bedeutungsebene eher an die Inhalte von Dada und Surrealismus denken lassen…
Hier mein Amateurvideo zum Objekt „Liason Lackmus“:
Auf seiner Webseite sind diese und alle früheren Arbeiten mit je einem Video gut gefilmt dokumentiert:
http://www.andreasfischermachines.de/
Guinness Bier- Reklame von 2007
Irgendwie ist dieser Clip der Kampagne „Good things come to those who wait“ damals an mir vorbeigelaufen. Umso schöner, noch nach dreieinhalb Jahren auf diese atemberaubende Kettenreaktion zu stoßen, die auf ausgesprochen phantasievolle Weise im Schlußgag ein gigantisches sich füllendes Guinness-Bierglas zeigt (ich erwähnte übrigens am 2.Dez.2009 hier das ebenfalls hinreißende Guinness-Commercial „Slide„):
Was ist selbstreferentiell ? Das :
Thanks to Tinkering Studio Blog
Jochen – der Elefant
Ein auf Straßentheaterereignissen oder anderen öffentlichen Veranstaltungen manchmal zu sehendes automatisches Vehikel ist
Jochen- der Elefant. Ganz so automatisch ist er jedoch nicht, da immer sein Erfinder Matthias Trautmann aus Weimar mit dem Headset und der Fernsteuerung irgendwo in der Nähe sein muß:
The Tinkering Studio im EXPLORATORIUM, San Francisco
Es empfiehlt sich, des öfteren in diese vorbildliche museumspädagogische Institution des o.g. Science Museums zu schauen.
Hier gibt es ein Angebot an Aktivitäten, die sich schwerpunktmäßig über bestimmte Zeiträume einem Thema widmen. So ist z.B. gerade der Werkstoff Holz dran und es wird die früher schon erwähnte Zahnstocherkugelbahn von Scott Weaver gezeigt, die auch in einem TV-Beitrag für CBS-News gut gefilmt zu sehen ist: http://www.cbsnews.com/video/watch/?id=7366381n.
Das Museum ist mit einem großen Stand auf dem Maker Faire 2011 im benachbarten San Mateo vertreten, der an diesem Wochenende stattfindet. Der Besucherandrang ähnelte der täglichen Schlange vor den Vaticanischen Museen in Rom, jedenfalls awesome !!
Wenn es die ersten brauchbaren Videos darüber gibt, werde ich hier darauf zurückkommen.
Hier noch der sehr lesenswerte Blog vom Tinkering Studio:
http://blogs.exploratorium.edu/tinkering/
Neues Video über "Move Me", AXIOM Gallery, Boston
Ein 35-min.Video über die Eröffnung dieser Ausstellung ist gerade erschienen, wobei die Kuratorin Heidi Kayser einleitet und die Künstler Steve Hollinger, Chris Fitch, Arthur Ganson und Erica von Schilgen über ihre Werke sprechen. Anläßlich dieser Ausstellung gibt es zusätzlich ein Presseinterview von ‚Time Out Boston‘ mit Arthur Ganson:
http://timeoutboston.com/arts-culture/art/105899/interview-arthur-ganson
Boston Cyberarts Festival: AXIOM Gallery- Move Me from Alexandra Areskog on Vimeo.
Über die animatronischen Kreaturen von John Nolan
Bin selber kein großer Anhänger des Filmgenres, woher die meisten Aufträge für den Special Effects Mann und Animatronic-Meister
John Nolan kommen. Jedoch entwickelt die aus der Filmhandlung herausgenommene nackte Mechanik dieser Geräte eine eigenartige Faszination für mich.
Schlitzwalze vs.Nockenwalze
Zwei ausgefallene Systeme der Walzenprogrammierung stelle ich hier mal gegenüber.
Der Amerikaner Birk Peterson hat mit seiner Schlitzwalze als zentrales Steuerelement seines Automaton „Little Shoemaker“ eine seltene Variante gewählt, die darauf schließen läßt, daß er beruflich aus dem Maschinenbau kommt. Drei eingefräste Schlitze steuern über Hebel die Bewegungen der beiden Arme und des Kopfes, während der Hammer durch eine Kurvenscheibe angetrieben wird.
Im Gegensatz dazu wird das Klangkunstwerk von Akko Goldenbeld (NL) mit der Nockenwalze gesteuert. Sinnigerweise ist diese auf ihrer Mantelfläche mit einem Stadtmodell von Eindhoven beschichtet, sodaß das kompositorische Ergebnis dieser Stadtmusik etwas kakophonisch ausfällt. Dank an Jörg Kantel (Schockwellenreiter) für diesen schönen Fund !
