-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
Philipp Lowndes hat sein Video, das ich am 3.Februar hier einstellte, verbessert und erneut herausgebracht:
18.2.11 Philipp Lowndes hat auf seiner Webseite ein eigenes Kapitel mit Details zum Elefanten eingerichtet:
http://web.mac.com/plowndes/Contemporary_Automata/Elephant.html
ist eine kinetische Wandskulptur, die Gina Kamentsky vor Kurzem fertiggestellt hat. Das Verfolgen der Bewegungen und ihre mechanischen Umformungen in einer Art kinetischem Spiel bietet einen großen Reiz, wobei oft auch eingeabeitete Relikte unserer dinglichen Umwelt zu entdecken sind.
GK beschreibt auch ausführlich den Herstellungsprozeß vieler Werke in ihrem Blog „On the Workbench“
http://ginakamentsky.com/wordpress/
Eine witzige Collage zwischen einer Reportage in einer amerikanischen Maschinenfabrik der 50ger Jahre und Objekten ihrer Mechanical Confections
zeigt dieses Video:
15.2.11: Jetzt gibt es die allerneueste Arbeit von GK „Engine Room“ auf Video.
Wieder eine Wandskulptur, deren Kurbelantrieb ein abstraktes mechanisches Theater startet:
Bei Klick wird dieses Video von YouTube geladen und Daten gesendet. Details siehe (Datenschutzerklärung).
Die Künstlerin Tauba Auerbach aus San Francisco entwickelte mit Cameron Mesirow diese Orgel, die dann von einer New Yorker Orgelbaufirma gebaut wurde und als Besonderheit nur im Duo gespielt werden kann, da ein Pedal jeweils das Gebläse für die gegenübersitzende Person in Bewegung versetzt.
Dieser Zusammenhang wird sehr sinnfällig am Schuhdesign(!) der beiden Künstlerinnen.
Es gibt immer noch Entdeckungen neuer Künstler, die sich der kinetischen Kunst verschrieben haben, so Fabien Chalon aus Paris (Dank an meinen treuen
Tipgeber Philsing mit seinem Blog Lezard Mecanique). Philsing sah im Pariser Gare du Nord eine mächtige Installation, die multimedial ein mechanisches Theater aus Kugelläufen, Lichteffekten, Musik, Sprache und Rauchströmen vollzog und jede Stunde dieses 4 minütige Spektakel „Le monde en marche“ abspielte, siehe Video:
Wenn man seine Webseite durchgeht, trifft man auf eine erkleckliche Anzahl von Skulpturen, die größtenteils mit Videofilmen dokumentiert werden. Zur obigen Installation, die das Träumen und das Reisen (symbolisiert in den Kugelbewegungen) zum Thema hat, gibt es für die weitergehende Information ein 18-seitiges PDF: http://www.fabienchalon.com/eng/video_f.html
Hier noch ein zweites Beispiel einer Kugelbahninstallation, dem „L’aspirateur“
Übrigens ist eine Reihe seiner Skulpturen als Wanderausstellung auf der Reise durch die Hermesläden aus aller Welt.
…zum Erscheinen seines neuen Buches : Walter Ruffler – Paper Models That Move (Dover Publ.,USA). Der papiermechanische Pianist hat einen erstaunlichen Antrieb, nämlich Sand, und funktioniert wie die urtümliche
Wasserkraftmaschine Gnepfe oder Wasseranke (würde mich über ne Zuschrift freuen, die andere Links als Wiki und Deutsches Museum dazu aufführt !)
Der Pianist kann mit diesem Buch übrigens selber gebaut werden !
Wunderbar in meinen Blog paßt das Werk von Bliss Kolb aus Seattle (thanks for this wonderful tip, Dug !), der Kunstschreiner ist und auch als Bühnenbildner und Showausstatter gearbeitet hat. Und dann noch seine herrlichen Automaten, die er in 5 Kurzvideos gestern auf Youtube gestellt hat.
Hier sein „Chirping Bird Automaton“:
Frisch erschienen bei Blurb ist dieses 60-seitige Photobuch voller edel
photographierter Automata von Malcolm Brook – eine Augenweide und vorallem
die Möglichkeit diese schöne Kollektion erstmals in Buchform zu bekommen. Wie bei Blurb üblich, kann man sich das Buch vorher ansehen (ambesten rechts unten auf „fullscreen“ stellen) undzwar alle 60 Seiten !
http://www.blurb.com/books/1989903
(Habe ich auf die Schnelle vom Monitor abfotografiert, deswegen etwas farbschwach!)
Zur großen Freude seiner Kinder baute der bekannte Dampfmaschinenkünstler Crabfu GAKKENs von Theo Jansen inspiriertes Strandbeest etwas um.
Seht selber:
Mein Schweizer Freund Sergio Pinese hat die Intiative ergriffen, dieses
lange stillstehende Werk von dem Schweizer Kinetikkünstler Paul Gugelmann
(„Poetische Maschinen“) wieder restaurieren zu lassen. Auf seiner Seite Crankahead gibt es viele Detailphotos und inzwischen auch ein Youtubevideo. Wer sich mit dem Werk Gugelmanns näher beschäftigen möchte, sollte das Museum des inzwischen hochbetagten Künstlers in Schönenwerd besuchen. Hier noch ein Kurzbericht der Kyburz Familie mit einem typischen Gugelmannwerk, Geldwaschmachine:
http://www.kyburz.info/meinblog/?p=4419
Im Rahmen der BBC-Aktion „Wallace & Gromit – World of Invention“ erschien ein kurzes Porträt über Theo Jansen. Es ist schon soviel über ihn geschrieben und gefilmt worden, sodaß hier nichts Neues zu erwarten ist. Jedoch ist der 2.38-Beitrag so lecker gefilmt, daß ich ihn hier gerne erwähne:
„Wallace & Gromit – World of Invention“ tourt auch durch GB und hat eine vielversprechende Webseite. Leider sind manche Inhalte in Deutschland nicht abrufbar, jedoch das Spiel „Wallace’s Workshop“ nach Art von ‚Crazy Machines‘ ist hier zugänglich:
http://www.bbc.co.uk/bbcone/wallaceandgromit/