Developed by John Lumbus and produced by Laikingland (GB).
Via Laikingland blog
See also Laikinglands ‚Lazy Chair‘ or ‚The Party Popper Machine‘
Spiel und Kunst mit Mechanik II
-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
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Die sicherlich reichhaltigste Automata-Szene neben England hat Japan. Sie zu verfolgen, ist wegen der Sprach und Schriftbarriere
nicht ganz einfach. Da hilft eigentlich nur eine Vorabkenntnis der Seiten, wo häufiger Infos erscheinen, da sie ja für uns nicht googlebar sind. So schaue ich öfters in den Blog von Toshihisa Hagawa, wo auch prompt ein neues Automatonbild zu sehen ist. In der Nähe entdecke ich einen Link zu Youtube: voila !
Und dann helfen mir die Nachbarvideos bei Youtube weiter. Hier z.B. ein ausführlicheres über eine Ausstellung (ORI-House: Laden ? Galerie ?) von Hagawa-Objekten:
Heute sah ich einen etwa 15min.Beitrag in der Sendung „Zwischen Spessart und Karwendel“ (BR Fernsehen), der sich mit dem oben genannten Weihnachtsschaufenster befasste, das die beliebte mechanisch zu Leben erweckte Plüschtier-Szenerie zeigte und auch noch die Personen, die so etwas erschaffen und aufbauen, zu Wort kommen ließ. Darüberhinaus wurden kurz historische Vorbilder gezeigt, was für mich besonders interessant war.
Nun meine inständige Frage und Bitte: gibt es unter der geneigten Leserschaft jemanden, der mir diese Sendung, die morgen um 13.15 auf Bayern alpha wiederholt wird, digital (DVD) aufnehmen kann ? Habe selber nur alte VHS-Technik. Leider fand ich auf dem Sender keinen Podcast für diese Sendung, um z.B.hier einen Link zu setzen.
Hier ein Video des momentanen Fensters in München:
Hier das gleiche Schaufenster, jedoch 2008, in einem Film von user ‚matthias 1980‘ auf MyVideo:
http://www.myvideo.de/watch/5505108/Weihnachten_im_Schaufenster_Kaufhof_Muenchen
Hier findet man handwerklich edel gestaltete Automata mit einfacher Mechanik. Ein zusammenfassendes Video gibt einen Überblick über die Kollektion, die man aber auch auf der Webseite und in 20 Einzelvideos sich genauer ansehen kann.
Die auf den ersten Blick etwas klobig wirkenden mechanischen Kurbelspielzeuge sind in ihren bewegten Teilen mit einfachen Drahtösengelenken untereinander verbunden und zeigen durch die Kurbel in Bewegung versetzt genau getroffene, auf das Typische einer Szene reduzierte Bewegungsabläufe, immer unterlegt von der schönen und schwermütigen Tangomusik. Siehe auch Christian Blancos Blog JUGUETES AUTOMATAS mit viel Bild- und Videomaterial:
http://www.juguetesautomatas.blogspot.com/
(Dank an Hanns-Martin Wagner für’s Mitteilen)
Das Bild zeigt nur den mittleren Teil dieses 7m breiten, 3m hohen und 2m tiefen Werkes, das vor etwa hundert Jahren mit 2000 Figuren, von denen etwa
350 in mechanische Szenen eingebunden sind, entstand. Leider fand ich kein einbettbares Video, jedoch kann man einige Szenen in tschechischen Fernsehberichten, wenn auch nur in kleinem Rahmen, in diesem 3min-Video sehen.
Es gibt noch zwei weitere, etwas kürzere Berichte hier und hier.
Einige allgemeine Infos über das Werk und das Krippenmuseum in diesem kleinen Ort, 125 km östlich von Prag, in englisch hier.
Dank an Uli und Hildegard Tietz, die mir diese schöne Information mitteilten !
Fast ein Jahrhundert beherrschte diese Maschine die Setzarbeit im Druckergewerbe. Der computergesteuerte Lichtsatz machte die Linotype in den frühen 80ger Jahren überflüssig und damit auch den Beruf des Setzers.
„Linotype – The Film“ (ein geplanter Dokumentarfilm von Douglas Wilson) ist eine Liebeserklärung an die alte Maschinentechnik, die dort von einigen amerikanischen Enthusiasten weiter gepflegt wird. Hier der Trailer dazu:
Dank an Peter Glaser von der Glaserei
Pablo Lavezzari ,
über welchen eine Zeitung titelte „El Leonardo del juguete“,hat Videos über 3 neue Objekte herausgebracht. Hier zunächst
das handgesteuerte mechanische Gesicht „Show me your feelings“:
Weiteres auf seinem Youtubekanal, so z.B. der Omnibus „El Molino“ oder der
„Banker“:
http://www.youtube.com/user/fafacu#g/u
Diese beiden Animationsfilme befassen sich mit physiologischen Vorgängen der Humanbiologie auf jeweils ganz eigene Art. Der erstere – Ich-Apparat –
vom Berliner Atelier Hurra, einem Kollektiv von Graphic- und Motiongraphics-
DesignerInnen, zeigt die Vorgänge in graphisch-poetischer Weise und dann auch sehr mechanistisch:
http://vimeo.com/16535822 (Einbetten klappte nicht, Tschuldigung)
Den zweiten Film stellte ich schon vor einem guten Jahr vor: Der Mensch als Industriepalast, von Henning Lederer. Hier sind alle physiologischen Vorgänge in Analogie zur Fabrik gesehen:
findet sich im Werbeclip für den Reiswein „Chiro“, produziert von dem vielfach preisgekrönten Werbefilmer Yuichi Kodama.
(Thanks to BOOOOOOOM)