ist der Name eines Forschungsprojektes der EU, das zum Ziele hat, -im Gegensatz zu den bisherigen anthropomorphen Robotikprojekten- Mechanismen
des menschlichen Bewegungsapparates zu kopieren. So hat man zunächst an einem feststehenden Torso den Bewegungsapparat aus Knochen, Sehnen und Muskeln, die computergesteuert bewegt werden können, nachmodelliert.
Näheres im SPIEGEL-Online Artikel „Frankensteins Traum“ von Niels Boeing,
25.4.2010 und im folgenden Video in englischer Sprache:
Autor: effka
Dave Johnson (USA): Sisyphus testing shoes
Ausnehmend gelungenes Werk von Dave Johnson, der ja dieses nicht beruflich macht ! Wie gekonnt er aber Getriebe entwickelt, die zu solch ausdrucksstarker Bewegung führen, läßt seine Ingenieursausbildung erahnen, die freilich gepaart ist mit künstlerischem Können. (Via Dug North, thanks again)
Steve Armstrong (USA): New Exhibition
S.Armstrong: Compass, 2010
„Klockwerk: New Automata“ ist der Titel seiner neuen Ausstellung in der Galerie Heike Pickett in Versailles bei Lexington, Kentucky (bis 12. Juni 2010, Thanks Dug North !). Eine photographische Werkschau gibt es auf seiner Facebookseite. Eine eigene Webseite hat er nicht. Ein einfühlsames, halbstündiges TV-Porträt über ihn findet man seit 7 Monaten auf seinem Youtubekanal in 3 Teilen.
Osamu Kanda im Seongnam Arts Center, Südkorea
Osamu Kanda filmte in seiner letzten Ausstellung, bei der auch Sioura und
Murakami beteiligt waren, hier in Europa weniger bekannt. Ich greife mal
das Kurzvideo über Murakami aus den 4 neuen Videos des Ohkan09-Kanals auf Youtube heraus:
Pauline Bastard (FR)
Was geschieht, wenn man einen Aktenvernichter mit einer Küchenpapierrolle
zusammenbringt ? Das beeindruckende und beharrliche Ergebnis liefert die
Pariser Künstlerin Pauline Bastard in ihrem Video „Movie“ (Thanks to „today and tomorrow“)
Movie
Hochgeladen von paulinebastard. – Unabhängige Web Videos.
Volks-Tinguely für die Fußgängerzone …,
die es aber wohl 1961 noch nicht so häufig gab, als J.R.Eyerman dieses Photo schoß und außerdem stammt es wohl aus den Staaten. Oh wie wundervoll, wenn es auch noch ein Video zu dieser vollkrassen crazy machine gäbe ! Thanks very much to MarieaunetBlog
Nicht ‚Mobile‘, nicht ‚Stabile‘, sondern ‚Labile‘ nennt Joachim Noack (D) seine Skulpturen dieser Werkgruppe
Der Berliner Künstler Joachim Noack (ich erwähnte ihn schon am 22.Nov.09) hat seine interessante Webseite um Einiges erweitert. Neben neueren Arbeiten sind zwei Videos dazugekommen, die die Fragilität dieser Labiles
besonders deutlich werden lassen. Es ist Konzept, daß die Skulptur, die als Bausatz geliefert wird, erst durch ihren Zusammenbau durch den Rezipienten vollendet wird (im unten gezeigten Kurzvideo sieht man Joachim Noack bei der Fertigstellung seiner Skulptur „Transparente Sonnenfinsternis“)
Die hohe Ästhetik des Designs und der Verarbeitung in Zusammenspiel mit der Erfindung der Skulptur aus zusammengesetzten, sich beeinflussenden Schwingsystemen, lassen diese Objekte zu Meisterwerken werden. Es gibt einen Katalog: zusätzlich ein graphischer Leckerbissen!
Tim Lewis (UK): Retrospektive in London

Tim Lewis: Butterfly Can (2009)
Noch bis zum 8.Mai läuft die Retrospektive mit 20 Werken des bedeutenden Maschinenkünstlers Tim Lewis in der Flowers Galerie (London, Cork Street 21), der natürlich auch im Kinetica-Museum vertreten ist und auf den dortigen beiden Art Fairs ausstellte. Ein älteres Video zeigt eine Installation ohne Quellenangabe. (Thanks to Simon Tait via CMT-Blog)
The Silver Swan aus dem Bowes Museum (UK) und eine neue Spendenmaschine
Das berühmteste Stück aus dem Bowes Museum, Durham County, ist der Silberne Schwan, der als vielbeschriebener Automat aus der 2.Hälfte
des 18.Jhdts. stammt und illusionistisch auf einem Fließgewässer schwimmt
und Fische fängt und verspeist. Das folgende Video erklärt von der Museumsseite her die Neugestaltung der Abteilung und die Überarbeitung dieses Ausstellungsstückes:
Kürzlich erhielt dieses Museum einen weiteren Silbernen Schwan, jedoch
diesmal als Spendenmaschine: Wenn man hier eine Münze einwirft, rollt sie
über eine Laufbahn und fällt in eine Vertiefung des Schwanenkopfes. Sind
genügend Münzen eingeworfen, bekommt der Kopf mit dem Hals Übergewicht und kippt so tief, daß alle Münzen in einen Kassenbehälter des Basiskastens fallen. Der nun leichter gewordene Kopf und Hals richtet sich wieder auf in die Anfangsposition. Bild und Beschreibung dazu siehe in dem Artikel von ArtDaily.Org (für alle Kunstinteressierten zur täglichen Lektüre empfohlen !)
http://www.artdaily.org/index.asp?int_sec=2&int_new=37487
Big Machine im neuen Kopernikus Science Center, Warschau
Das Kopernikus Science Center in Warschau soll im Sommer zunächst in einigen Teilbereichen eröffnet werden. Ein Highlight der Abteilung „On the Move“ wird die Big Machine werden, die eine große interaktive Art Kugelbahn ist und hier im Bild nur in einem Teil dargestellt werden kann. Planung und Aufbau geschehen durch die holländischen Firmen BRUNS und NorthernLight, die auf Ausstattungen von Science-Museen spezialisiert sind. (Dank für die Infos an Irena Cieslinska, KSC)
Sarah Alexander vom Cabaret Mechanical Theatre weist darauf hin, daß auch Paul Spooner mit 8 (!) Ausstellungsstücken in der Abteilung „Humans and the
Environment“ vertreten sein wird . Zusätzlich wurden 3 Kommunikations-roboter ROBOTHESPIAN bei Will Jacksons Firma EngineeredArts bestellt (ich berichtete schon früher hierüber)


