-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
Und nun ist auch die ausführliche Beschreibung seines neuen Kugelbahnbaukastens auf seinen Seiten erschienen
http://woodgears.ca/marbles/modular.html
und zusätzlich das Video zur Herstellung seiner marble pump als Aufzugs-
baustein: http://www.youtube.com/watch?v=hrnYTXtbFmM&playnext_from=TL&videos=50bijoV6Fgk&feature=sub
und dazu ein Video, das einen Aufbauverlauf zeigt:
Und wieder fand dieser wundervolle Markt für Technikphantasten am vergangenen Wochenende in San Mateo, einem Vorort von San Francisco, statt. Einige Impressionen gibt dieser 4,5min-Kurzfilm für den SF Chronicle „A celebration of geekdom“ wieder. Wo anders fände man z.B. ein so karges Dachlattengerippe, das zum Schaukelroboter wird (siehe bei 3.18)? Und hier eine kleine Photosammlung von thorssoli:
Maryanne Casasanta interviewte für das kanadische Magazin „01Magazine“ aus Vancouver das Künstlerpaar Ronnie Yarisal und Katja Kublitz (CH/DK)(ich berichtete bereits am 15.Januar über sie):
http://www.zero1magazine.com/01.cfm?pg=article&article=201
Ganz frisch aus dem Web nun die neueste Schöpfung des überaus erfindungsreichen Matthias Wandel, der hiermit seine erste modulare Kugelbahn vorführt, d.h. sie ist als Baukastensystem zu betrachten: leicht zusammensetzbar und leicht demontierbar. Wir erkennen seine berühmte marble pump als Liftmechanismus wieder und stellen fest, daß er diesmal statt eines E-Motors eine Handkurbel als Antrieb wählte. Sicherlich werden wir später auf seinen Seiten auch noch eine eingehende Beschreibung vorfinden.
Der japanische Komponist Masahiro Miwa schlug Martin Riches vor, eine Maschine zu bauen, die eine nach einem Algorithmus komponierte Melodie
abspielen sollte. Martin Riches, englischer Künstler mit Wohnsitz in Berlin seit über 40 Jahren, entwickelte seine Thinking Machine, eine Art mechanischer Computer in Form einer Kugelbahn, die ein 3gliedriges Röhrenglockenspiel steuert. Es wird auf seiner Webseite ausführlicher
beschrieben, wo auch noch die Links zu zwei zusätzlichen Youtubevideos
zu finden sind: http://martinriches.de/
Ein schönes Beispiel unauffälliger Möblierung öffentlichen Raumes in Utrecht: betätigt man eine Hydraulikpumpe, so wächst eine Ruhestation aus dem Pflaster:
Ich verabschiede mich für paar Tage von der verehrten Leserschaft, nicht ohne auf eine sehr gelungene Visitenkarte einer Schweizer Zahnärztin hinzuweisen (Thanks 9Gag ):
http://9gag.com/gag/22467/
In den letzten Eintragungen seines feinen Blogs läßt uns Philipp Lowndes teilnehmen am Entwicklungsprozeß eines neuen Automaten von ersten skizzierten Ideensammlungen über Ausformulierungen von Details bis zum fertigen Objekt, in diesem Fall eines Elefanten, der fressen aber auch kacken kann, eine Automatenidee, von der ich in moderner Zeit kein weiteres Beispiel weiß. Das mir bekannte berühmte Beispiel der Ente von Jaques de Vaucanson liegt ja nun über 270 Jahre zurück, ist aber auch nicht direkt vergleichbar, als bei der Ente auch die Verdauung zu simulieren versucht wurde. Der Prototyp des Elefanten steht nun kurz vor der Fertigstellung und nun gibt es dazu noch ein Video. Thanks Philipp Lowndes.
Mechanisch programmierbarer, zweistimmiger Gong,
gesteuert durch ein Planetengetriebe und Kurbelantrieb
Michael Pflügers Atelier in der Eppendorfer Landstraße 125 in Hamburg
ist eine Ladenperle im Viertel und eine Art Mechanik-Wunderkammer mit
Objekten hoher skulpturaler Qualität, die fast alle gemein haben, daß sie aus Metall und mechanisch zu betätigen sind. In seiner ausführlichen Webseite kann man sich die Objekte anschauen und sich in die Mechanik hineinversetzen. Einiges gibt es zusätzlich auf Youtube in Bewegung zu
bestaunen. Ein TAZ-Artikel von Knud Knöpfel beschreibt einen Besuch bei Michael Pflüger.
In den nächsten Tagen (Chr.Himmelfahrt bis Pfingsten) ist Pflüger mit Objekten(Philosophisches aus Metall) in Klein Grabenstedt im Wendland vertreten anläßlich des wohl schönsten deutschen Kulturfestivals
„Kulturelle Landpartie“. Hier einige Impressionen von 2008: