Der türkische Elektronikingenieur Dr.Özkal Ozsoy konstruierte mit dem Programm Solidworks zahlreiche Kugelbahnmechaniken, meist für den automatischen Rücktransport der Kugeln in die Startposition (siehe seinen Youtubekanal „hobiadami“ ):
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Takahashi Yamamiya’s "Minimal Music Machine" – aus genähten Hölzern ! U.a.m.
Der japanische Programmierer Takahashi Yamamiya versucht es hier mal ganz ohne Nägel oder Schrauben.Siehe auch die Photos bei FLICKR. Der große Freund von Holzmechanik hat auch ein Modell eines binären Halbaddierers entwickelt, welches er auf seiner Webseite hier erklärt und in diesem Film vorführt:
In den 90er Jahren ist er mit einigen sehr skurrilen Maschinenperformances aufgetreten. Siehe seine Webseite unter „sculptures and performances“. Es gibt auch ein Video darüber:
Vic Chaney(USA): Par One
Vic Chaney hat eine neue Kugelbahn gebaut, die das Golfspiel thematisiert. Sie ist noch nicht auf seiner Webseite aufgeführt,
weswegen man darauf gespannt sein darf, wenn dies mit der von früheren Werken gewohnten sehr ausführlichen Bescheibung geschehen wird (via RBS Yahoogroup)
Ein schönes Hasenfest wünscht mechanikus,
… alias Falk Keuten, der geneigten Leserschaft mit diesem Auszug aus der Patentschrift von 1928, DRP 474020, des Friedrich Reineke aus Hannover !

Apropos Hasenfest, es gab in den letzten Tagen einen lächerlichen Streit zwischen dem Bonner Oberkatholen Schumacher und der Bonner Buchhandlung Thalia, die eine Werbeaktion mit dem Begriff Hasenfest statt Ostern laufen ließ. Wie das ausging, hält man nicht für möglich. Aber schaut mal in die Zeitungsartikelsuchmaschine Paperball und gebt ‚Hasenfest‘ ein !
RGM vom Feinsten
Gerade im BoingBoing-Blog gesehen und dann auch bei Schocki, kann ich bei einer solch wundervollen Installation nicht schweigen. Ein Team der amerikanischen Purdue-Universität gewann mit dieser Arbeit den 24.Wettbewerb, einem Contest der von dieser Uni vor fast einem Vierteljahrhundert erfunden wurde und den Begriff „Rube Goldberg Machine“ für Nonsensmaschine weltweit verbreitete. In diesem Jahr löste das Gewinnerteam die Aufgabe, eine Blume zu gießen, in einer Automatik von 244 Teilschritten, die ein mechanisches Theater als Parforceritt durch die Weltgeschichte darstellte, konsequent verlängert bis zur Apokalypse:
Wer noch Details dazu wissen möchte, gehe zum Artikel von PopularMechanics.
Artikel über Matthias Wandel (CA)
MW, der frühere Ingenieur bei RIM (Entwickler des BlackBerry Smartphone), ist berühmt geworden durch seine damaligen noch hobbymäßig ausgeführten Holzarbeiten, wie die Kugelbahn Nr.1, die wohl mit bald 4 Millionen Clicks das Thema weltweit populär
werden ließ (thanks to http://www.notcot.org/?start=48 )
Jetzt gibt es einen Artikel über ihn bei WonderHowTo, der einen gut bebilderten Querschnitt seines Schaffens aufzeigt :
http://www.wonderhowto.com/news/wonderment/creator-spotlight-matthias-wandel-prolific-woodworking-machinist-0126797/
Patrick Snels "Expanding Circle" und Ähnliches
Der holländische Designer Snels hat mit seiner scherenartigen flächigen Struktur ein imposantes graphisch-kinetisches Spielzeug geschaffen und gibt auf seiner Seite einige Konstruktionshinweise dazu:
http://www.snels-design.com/en/main/gallery/expanding_circle
(via Favoriten von Brett Dickins Youtubekanal)
In diesem Zusammenhang kann ich auf die Hoberman Spheres hinweisen, die ein ähnliches Bauprinzip aus scherenartig verbundenen Teilen aufweisen – allerdings in die 3.Dimension transponiert – und in Bewegung versetzt ihre Kugelkörper vergrößern und verkleinern können. Dazu hier ein knapp 10min.Video der Hoberman Associates, das anläßlich ihrer 20 jährigen Zusammenarbeit zusammengestellt wurde:
Hoberman Strukturen findet man auch in der großen Kompilation „Kinetic Architecture“ des Oliver van Poucke. Aber man sollte
etwas Zeit mitbringen, dann ist lustvolles Versacken garantiert.
http://blog.kineticarchitecture.net/2008/07/hoberman-sphere/
Zwei geheimnisvolle alte Kugeluhren
Der spanische Youtuber „pikeleto“ zeigt auf seinem Kanal zwei bemerkenswerte alte Uhren, die beide durch die Schwerkraft von herabsinkenden Kugeln angetrieben werden. Äußerlich sieht jede aus wie ein Perpetuum Mobile. Aber es ist auch klar, daß ein versteckter Mechanismus als Antriebsquelle für den vertikalen Rücktransport der Kugeln vorhanden sein muß. Über dieses Geheimnis war jedoch in meinen Quellen kaum etwas zu erfahren. Von der zweiten Uhr (Water wheel ball clock) fand ich einen kaufbaren chinesischen Nachbau, der im Begleittext ein nicht näher beschriebenes fuse movement als Antrieb nennt:
http://labbcoco.en.made-in-china.com/product-group/qMbxHkJoaQYe/Special-Clock-catalog-1.html
"Gimme", eine interaktive Bettelmaschine von Chris Eckert (USA) und sein Tattoo-Automat "Auto Ink"
Der kalifornische Maschinenbau-Ingenieur Chris Eckert aus San Jose hat sich ganz der Maschinenkunst gewidmet. Er dokumentiert seine Objekte in Photos und Videos ausführlich auf seiner Webseite. In seinem Blog beschreibt er genau den Entwicklungsprozeß, auch all das Ausprobieren mit den Risiken der Mißerfolge. So zu sehen bei seinem neuesten Projekt einer Art Schreibmaschine, besser gesagt Schreibautomat: http://blog.chriseckert.com/
Via Philipp Lowndes Blog, Eintragung „Animatronics“ vom 14.April 2011
Automatische Szenen zur Passion Christi im Volkskunstmuseum Dresden
Die Passion Christi als eine Art mechanischem Theater in 7 aneinander gereihten Schaukästen ist eine Attraktion im neugestalteten Museum für sächsische Volkskunst im Jägerhof zu Dresden. In einjähriger Arbeit erforschte und restaurierte der Kurator Bernd Herrde dieses Ensemble eines bäuerlichen Künstlers, der damit um 1830 schaustellend auf Wanderschaft ging.
Am Karfreitag, 22.April, um 15 Uhr, berichtet Bernd Herrde über die Ergebnisse seiner Nachforschungen.
Näheres dazu im Presseinfo des Museums:
http://www.skd.museum/de/ueber-uns/presse/mitteilung/article//ostern-im-jaegerhof-2011/index.html
In dem nachfolgenden Video zur Eröffnung des erneuerten Museums macht der Leiter Dr.Igor Jenzen einen Rundgang durch sein Haus und zeigt uns auch dieses feine Stück etwa nach einer Minute. Vielleicht bekomme ich noch etwas mehr Videomaterial dazu, das ich dann gerne später vorstellen werde.
http://www.skd.museum/de/museum-erleben/skd-videos/jaegerhof-eroeffnung/index.html