Michael Hengsbach: Rekonstruktion des Pellerinbogens Nr.467

Michael Hengsbach leistete eine schwierige Rekonstruktion des Pellerinbogens Nr. 467 von 1905, der wiederum auf einem von 1856 basiert. Das Bild mit dem Titel „Laboratoire du Restaurant ‚Au lapin sans tete'“ stellt eine sehr geschäftige Szene in der Restaurantküche dar. Michael Hengsbach hat das Video noch einwenig visuell angereichert, indem er den heimlich Wein trinkenden Mitarbeiter die Flasche trickfilmartig leeren ließ und ihm zum Schluß eine rote Nase bescherte !


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Ist möglicherweise eine Abbildung

Die recht komplexe Rückseite der Rekonstruktion:

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Michael Hengsbachs Facebook  und  Youtubekanal

 

Reklame-Automaten

Heute stieß ich im Internet auf eine Auktion von Reklameautomaten von Remy le Fur vor einem Jahr in Paris. Ein Video dazu wäre interessant, aber ich fand nur den 34-seitigen Onlinekatalog, der uns schon einen guten Eindruck über die mehr  als 100 Objekte dieser außergewöhnlichen Sammlung verschafft: c30ed6fbd99cee516e9e73aa8a9d0174

In einer französischen TV-Sendung  von 2018 gab es einen 5-Minuten-Beitrag über dieses Thema, in dem ebenfalls einige der Auktionsautomaten, aber nun in Bewegung,  wiederzufinden sind:


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Solche Reklameautomaten, die sich in den Schaufenstern des frühen bis mittleren 20.Jahrhunderts befanden, erzeugten durch ihre mechanischen Szenen große Aufmerksamkeit bei den Passanten und es waren besonders bei den Kindern  beliebte Blickfänge. Nach dem zweiten Weltkrieg jedoch verschwanden diese „Automates Publicitaires“:  in der Epoche des Wiederaufbaus und einer neuen Moderne wirkten sie wohl zu antiquiert.

In der sehr zu empfehlenden Monographie zu diesem Thema von Daniel Bordet „Automates Publicitaires“ fand ich diesen skurrilen Automaten, wohl aus einem Metzgerei-Schaufenster, wo die lebenden Schweine in einen Fleischwolf wandern und direkt als Wurst verwandelt in den Mund eines darunterliegenden „Geniessers“ laufen, dessen Kopfkissen auch noch als Schinken dargestellt ist !

Dieser Automat steht auch im Musee des Automates in La Rochelle (FR), wo ihn ein Amateur vor fast 15 Jahren gefilmt hat:


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Joel Barthes (FR), der Schleusenwärter am Canal du Midi

Er war auch Teilnehmer der genannten Ausstellung „Machins-Machines“, Nancy 2008.  Durch seine Metallskulpturen im L’art brut Stil ist er berühmt geworden. Die Tochter der L’artBrut Bloggerin Sophie Lepetit  Apolline machte dieses kurze Video:


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Und hier noch ein Kürzestvideo von Aude Trotters:


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Les revolutions de René Ach (posthume Doku von Jerome Plon)


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Dieser kunstvolle 21-min-Film zeigt viele Werke von René Ach (1940-2006) und setzt ihm damit ein Denkmal. Er steht auf der Homepage der René Ach Gesellschaft ganz zu Anfang, die sich zum Ziel setzt, seine künstlerische Arbeit zu präsentieren und hervorzuheben, was er war: Künstler,  Lehrer, Ingenieur und engagierter Bürger.

Facebook: https://www.facebook.com/AssociationReneAch/?ref=page_internal

Webseite:  https://reneachsculpteur.fr/

Er war posthum ebenfalls Teilnehmer der Ausstellung   „Machins – Machines“, Nancy 2008

 

 


„Machins – Machines“, Ausstellung, Nancy 2008

Diese legendäre Maschinenkunst-Ausstellung mit Künstlern aus der Art Brut Szene ist mangels Dokumentation fast vollständig in Vergessenheit geraten. Ich hatte damals leider etwas zu spät davon erfahren, sonst wäre ich dort hingereist. Es gab einen Kurzbericht von 1.30 im Culturebox TV, der allerdings nicht allzulange zugänglich war. Durch Zufall stieß ich 2019 auf den Youtuber Skysteamer, der einige Objekte in Kürzestsequenzen aufgenommen hatte. Ich hatte zum Glück damals eine Korrespondenz mit der Galerieleiterin  Claude Hausermann, die mir die Liste der 21 beteiligten Künstler zugesendet hatte. Über Einige hatte ich hier schon Beiträge gehabt.  Nun mache ich mir den Spaß, in den folgenden Beiträgen zu schauen,  ob es weiteres Interessantes über diese Künstler zu berichten gibt.  Der erste war Fred Parison (siehe vorigen Beitrag) .

Als ich den Austellungstitel googelte, stieß ich auf einen Eintrag vom Blog der Grundschule Ecole Jeanne du Lys, wo mit 6 Photos über den Besuch dieser Ausstellung berichtet wird. Ein Bild daraus mit einer Kunstmaschine, ich nehme an, von Monchatre :

Fred Parison (FR): Petites Ailes

Fred Parison ist zusammen mit Estelle Charles der Kopf der Compagnie La Machoire Trente Six aus Nancy. Er macht Theater, Ausstellungen und Performances, denen er Maschinenkunstelemente beifügt. In der Ausstellung „Petites Ailes“ (Kleine Flügel) findet sich im Teaservideo eine bezaubernde Installation von Wildholzmaschinen (etwa ab Minute 1.00):


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Oder hier auch  noch einmal kompakt von France 3 TV:


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Webseite: Cie La Machoire 36:  https://www.lamachoire36.com/

 

Die Fahrgeschäfte des Affen- und Vogelparks Eckenhagen

Gerade  Ende März erst  geöffnet, kann es sein, daß der Park im Oberbergischen schon wieder nach diesem Wochenende coronabedingt schließen muß. Wie es uns im 18min. Video von Kirmesfan und Youtuber Moritz Pohl gezeigt wird, handelt es sich hier um einen Park, der neben Tiergehegen auch eine Reihe von Fahrgeschäften hat, die in ihren mechanischen Konstruktionen einen ganz besonderen Charme ausstrahlen, der so ganz anders ist als die Mammut- Jahrmärkte von München, Düsseldorf und Crange (Ruhrgebiet), um die drei größten mit Besucherzahlen von  ca. 400.000 pro Tag zu nennen.


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Wacky and Weird Vintage Inventions – 1900s

Eine Kompilation von Filmdokumenten (FootageArchive) aus den ersten Jahren des 20.Jahrhunderts mit zahllosen Premieren ihrer todesmutigen Erfinder, die im Crash enden. Jedoch sieht man immer wieder die Protagonisten aus den Trümmern ihrer Versuche krabbeln und ist beruhigt. Erstaunlich , welche skurrilen Versuche des Fliegens mit vogelartiger Technik unternommen wurden, die alle keinen Erfolg hatten.


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Giovanni Dispenza: La clonazione

Eine interessante Variante von Holz-Automata ! Da die holzwerkenden Figuren Teil eines Kurbelautomaten sind, werden sie selber im Robotdesign gehalten. Darüberhinaus sind sie selbstreferentiell, da sie ihre Ebenbilder fertigen.


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Giovanni Dispenza, Künstler aus Bologna, ist eigentlich ein Projektemacher und für Inszenierungen von  Opern, Theater und Zirkus tätig, wie seine Webseite zeigt. Seine mechanischen Kunstwerke entstehen jedoch in seiner als Hobbywerkstatt ausgebauten Garage. Die italienische Holzwerkerzeitschrift LegnoLab stellt ihn in seiner Ausgabe 121 mit einem Artikel vor und hat dazu ein Video produziert „Construire un automata con Giovanni Dispenza“(12,5 min):


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