Blick zurück 4: Gina Kamentsky, bei Boston

Die Künstlerin aus Somerville (Vorstadt von Boston) ist seit 3 Jahrzehnten auf zwei Feldern der Kunst tätig: dem narrativen und experimentellen Animationsfilm und der kinetischen Skulptur. Letzteres soll hier das Thema sein. Auf ihrer Webseite führt sie wie ein Werkverzeichnis zahlreiche kinetische Drahtskulpturen nach Entstehungsjahren 2009 bis 2016 geordnet auf. Sie sind jeweils begleitet von einem VIMEO Video. . Es ist eine Freude eine Art abstraktes mechanisches Theater aus Bewegung, Klang und luftigem Design zu erleben, in das erlesen nostalgische found objects eingebunden sind. Die letzten Arbeiten sind aus 2016. Frühere Arbeiten (seit 1993) findet man im Kapitel ‚Archiv‘, nicht zu vergessen die lustigen Penny Banks !

Mit ihrer künstlerischen Qualität, könnte ich mir gut und gerne eine Retrospektive im Tinguely-Museum, Basel, vorstellen.

„Salt“ von 2016

 

Michael Curry Design, Portland, Oregon

Michael Curry ist Kopf dieses großen Unternehmens der Entertainment-Branche, wo er mit seiner international tätigen Firma von 50 Künstlern und Technikern bewegliche Szenenelemente schafft.  Nun fand ich ein ganzes Kapitel über ihn und das Objekt „Trash Phoenix“ im Superbuch von Ellen Rixford, das sie mit Fotosequenzen und technischen Skizzen anreicherte.

Es steht im Center of Puppetry Arts in Atlanta am Eingang und überrascht den Passanten im Vorbeigehen, der zuerst eine mit Trash gefüllte Tonne sieht und dann erlebt, wie Phönix fast 3 Meter hoch aus der Tonne steigt und seine Flügel ausspannt. Dazu habe ich nur dieses Video gefunden:


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Michael Currys Arbeitsfeld ist weitgespannt, hier z.B. Figuren aus der „Illusion“ Show:

 

Engineering with Origami

Eine 18-min Doku über die technische Anwendung von Faltstrukturen in Forschung und Industrie.


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Origamimeister und -theoretiker Robert Lang zeigt uns seinen Geiger, der sogar die Streichbewegung auf seiner Papiervioline machen kann.


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Helix Mirabilix – Kugellift

Michael Park (FB Rolling Ball Sculpture) hat sich eine außergewöhnliche nie zuvor gesehene  Liftmechanik ausgedacht. Er lässt eine Kugel in eine schwingende Spiralröhre laufen, sodaß die Kugel an der Innenwand der Röhre, die aus einer Drahtspirale besteht, rotiert und damit hochsteigt. Mit der Schwingung kann man die Kugel beschleunigen.

Abschweifung : Ich habe vor Jahrzehnten mir einen Kugelbeschleuniger gebaut, indem ich einen Hulahoop-Reifen geöffnet habe und ihn mit einer oder mehreren Kugeln (etwas kleiner als der Innendurchmesser)  gefüllt  wieder geschlossen habe. Durch leichtes Auf- und Abschwingen, kann man die Kugeln zum Rasen bringen, ein taktiler und akustischer Hochgenuß !


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Whirligigs of an irish folk artist

Es ist mir nichts Weiteres bekannt über diesen irischen Hobbykünstler, außer seinem Videokanal: https://www.youtube.com/channel/UCc9lnC4Qf_Ul3z4aLOGbh2Q


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Mechanische Karten der Bärenpresse

Die Bärenpresse ( https://www.baerenpresse.de/ ) hat eine Vielzahl dieser flachmechanischen Karten (Postkartenformat) im Programm . Mit nur zwei Ausnahmen sind es alle Jalousienbilder, die aus zwei Bildlagen bestehen. „Das obere mittels Streifenzug bewegliche Bild ist in mehrere, meist 4-5 Streifen (Lamellen) zerschnitten , die miteinander auf der Rückseite verbunden sind und sich durch Schlitze im festen unteren Bild schieben lassen, sodaß sie dieses am Ende ganz überdecken und ein neues Bild ergeben“ (Glossar in „Peter Laub: Spielbilderbücher“, 2002, Salzburg)


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Mechanische Karte „Musikanten“  im Postkartenformat (Bärenpresse). Bei Ziehen des Zugstreifens werden 7 (!) verschiedene Bewegungen aktiviert. Die zugehörige Mechanik ist zwischen zwei Kartonlagen verborgen.
https://www.baerenpresse.de/​


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Virtuelle Führung : Musikmaschine des Salomon de Caus

Dieses einzigartige Modell einer Renaissance-Attraktion für den Hortus Palatinus, Heidelberg, von 1615 (leider in den Wirren des 30-jährigen Krieges zerstört), wurde 1998 von Maschinenbauingenieuren der TU Aachen nachgebaut nach den Zeichnungen aus dem Maschinenbuch „Von gewaltsamen Bewegungen. Beschreibung etlicher so wol nützlichen alß lustigen Machiner“, 1615, von Salomon de Caus. Diese Rekonstruktion ist nun die Hauptattraktion der Musikinstrumentensammlung des Klosters Michaelstein bei Blankenburg am Nordrand des Harzes zwischen Quedlinburg und Wernigerode.

Wegen des Lockdown konnte die Maschine nicht mehr real vorgeführt werden. Nun gibt es aber die Möglichkeit ein Ticket (3 Euro) für eine jeweils 45-minütige virtuelle Führung zu erwerben, undzwar heute und Freitag um 14 Uhr. Weitere Termine gibt es hier: https://www.kloster-michaelstein.de/veranstaltungen/ 

Großen Dank an das Museum für dieses 7-Minuten-Video, was uns erste Impressionen der laufenden Installation gibt !


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Antiques Roadshow UK, BBC: Automata

In der Folge 43 aus dem Bodnant Garden werden Antiquitäten vorgeführt und von Fachleuten beurteilt, wie in jeder Folge der Antiques Roadshow. Bei min 30.18 gibt es je ein Werk eines bekannten Automatakünstlers zu sehen. Es sind alle drei heute nicht mehr lebende Klassiker des Genres, laßt Euch überraschen ! (Thank You, David Goodchild and Shankar Barua, FB automata…)


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Bernie Lubell: Kinetic Sculpture Class at Stanford University

Bernie Lubell wurde 2013 als leitender Künstler für das Abschlußprojekt der Klasse Terry Berlier für Kinetische Skulpturen an der Stanford University (Silicon Valley) verpflichtet. Das Video stellt die Ergebnisse der 16 Studierenden vor:


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