Fast 5-minütige Kompilation des norwegischen Performancekünstlers, den ich hier schon früher erwähnte.
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Fast 5-minütige Kompilation des norwegischen Performancekünstlers, den ich hier schon früher erwähnte.
Das Savart Wheel ist ein Gerät aus der Akustikforschung des 19.Jahrhunderts, entwickelt durch Felix Savart in den 1830ger Jahren, basierend auf einem Effekt, den Robert Hooke schon 150 Jahre früher beschrieben hatte: reibt man ein Kartonstück an einem sich drehenden Zahnrad, so entsteht ein Ton, der sich mit der Erhöhung der Drehzahl ebenfalls erhöht.
https://en.wikipedia.org/wiki/Savart_wheel
Bart Hopkin (Experimentelle Musikinstrumente) hat sich neben unzähligen anderen Instrumenten ein solches Savart Wheel in Abwandlung gebaut und spielt es hier, jedoch mit einem sehr kläglichen Ergebnis:
Eine alte Tradition der Herstellung dieser Miniaturautomaten aus dem 19.Jahrhundert, die z.B.die berühmten Namen Bruguier, Rochat oder Bontems trugen, wird noch in der feinen Werkstatt von Jörg Wendels MMM-Spieluhr in Rüdesheim fortgesetzt, soviel ich weiß , die einzige neben Reuge/Ste.Croix (CH). Hier nun ein englisches Kurzvideo aus dieser Werkstatt, das vor vielen Jahren auch für japanisches Publikum untertitelt wurde:
Siehe auch meinen Beitrag vom 7.September diesen Jahres.
Wie ich vor drei Tagen hier ankündigte, lief heute der 4-Minuten-Beitrag über Walter Ruffler in einer Nordtour-Sendung des NDR, der diesmal zu Gast bei einer Reihe von norddeutschen Kreativen war. Da die Sendung bei Walter Ruffler startete, kann ich hier den Link zur ganzen Sendung geben (es gibt auch noch Links zu den einzelnen Beiträgen): https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordtour/Nordtour,nordtour14582.html
Ein Renaissance-Automat des berühmten Mechanikers aus Augsburg (1602-1606), aus der Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums Wien. (Objektdaten und Beschreibung hier: https://www.khm.at/objektdb/detail/87158/)
Über meinen Schüler Mads Lobitz erschien damals 2002 ein nachträglicher Artikel über seine Arbeit in meinem Technikunterricht an der Gesamtschule Bonn-Beuel im Bonner Generalanzeiger. Viele Jahre später erinnerte ich mich wieder an ihn und googelte seinen Namen und fand einen Zeitungsartikel der Mainpost von 2008, der seine preisgekrönte Arbeit unter den damaligen Absolventen der Berufsfachschule für Holzbildhauer in Bischofsheim vorstellte. Das interessierte mich so, daß ich Kontakt zu Mads aufnahm und ihn in unserer Nachbarstadt Siegburg wiedertraf. Er war so freundlich, seine jahrelang verpackte Arbeit mir auszupacken und vorzuführen. Voilà:
Die ganze mannshohe Installation hatte ursprünglisch einen Gewichtsantrieb, nun aber einen Getriebemotor links oben. Er treibt einmal das hölzerne Schrittschaltgetriebe rechts oben an, welches den Fisch zunächst schrittweise wenden und dann wieder umkehren läßt. Zweitens verzweigt sich der Antrieb auf die untere spiralig geformte Welle, die die Wellenbewegung erzeugt – eine elegante Lösung :
Peter Dahmen, Pop-Up-Künstler aus Dortmund, hatte die Ehre zu dieser hochklassigen Schau im fernen Osten eingeladen zu werden. Hier ein kurzer Blick in diese Ausstellung des Chimei-Museums, Taiwan (bis 15.Juni 2021):
Wie mir Walter gerade mitteilte, hatte vor knapp 2 Wochen ein Fernsehteam des NDR bei ihm und im Papiermodellbaufachgeschäft Atelier GAG (ich berichtete kürzlich aus traurigem Anlaß) in Bremen gefilmt. Das Ergebnis ist ein 4-Minuten-Bericht, der am kommenden Samstag im Nordtour-Magazin (um 18.00 – 18.45 Uhr) gesendet werden wird.
Der kürzlich verstorbene Fritz König und Stiefsohn Monno Marten (Atelier GAG, Bremen)
Es ist eine Installation der beiden Technologiekünstler Niklas Roy und Felix Fisgus für das Science Center PHAENO Wolfsburg. Dazu heißt es im YT-Text: „“Smart Fairy Tale” is a remote controlled story telling apparatus made for Phæno, Wolfsburg. A little red ball rolls through a maze of transparent pipes. Interrupting light barriers along its way, the ball triggers the movements of numerous animatronics.“
Es gab verschiedene Versuche, einen Bogenschützen als Modell mechanisch einen Pfeil abschießen zu lassen. Der berühmteste ist der japanische Klassiker aus der Edo-Epoche. Einer aus den 70gern des vorigen Jahrhunderts stammt von David Secrett (UK). Ein weniger bekannter, jedoch mit ausgesprochen eleganter Mechanik ist von dem englischen Bogenspezialisten Del Cat, der auch zur Inspirationsquelle des hier vorgestellten Lego-Automaten von Jason Allemann aus Kanada wurde, über den ich schon vor fast zweieinalb Jahren hier schrieb. Jason Allemann hat das Kunststück fertiggebracht, den Bogenschußvorgang mit dem sperrigen Legomaterial im Modell zu verwirklichen:
Hier noch der entsprechende Artikel auf seiner Webseite „JK Brickworks“: https://jkbrickworks.com/artemis-kinetic-sculpture/