Danny Huynh: The Dead Beatz

Sein neues Objekt „The Dead Beatz“ ist ganz in dem schrottigen Fantasy- Stil gehalten, den Danny Huynh in wenigen Jahren mit seinen mechanischen Objekten entwickelt hat, siehe sein Youtubekanal und sein Facebook.


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Hier im YT-Video  ist nur das Modell des einzelnen Diskjockeys gezeigt.  Im Facebook, siehe unten, findet man  das noch imposantere Duo !

The Dead Beatz!

Scratch Action Heroes! lol.Ladies and gentlemens..The Dead Beatz!!!!Now check out them new movements..lol.Enjoy your weekendz guys!Music. Scratch Action heroes by Alliance Ethnik, DJ Pone & DJ Mouss.

Gepostet von Danny Huynh Creations am Samstag, 17. August 2019

Hier noch ein Interview mit dem Künstler von Peter Vieira.

Jan Hakon Erichsen (NO): Destruction

Heute widmete der edle COLOSSAL Blog aus Chicago einen Artikel diesem Künstler aus Norwegen, der seit vorigem Jahr durch Youtube immer bekannter wurde. Ihn ärgerte es, daß der Weg zu Ausstellungen in einer Galerie oder gar einem Museum so steinig und langwierig war, daß er beschloß, seine Performance-Ideen selber im eigenen Fotoraum zu realisieren und über Youtube zu veröffentlichen. Es entstanden täglich Kurzvideos, die er zu wöchentlichen Diaries zusammenfaßte. Inzwischen interessierten sich auch bekannte Medienhäuser wie ARTE (Tracks) oder Deutsche Welle für sein Werk. In seinem Facebook können wir diese wachsende Medienpräsenz erfahren.


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Jelle Mastenbroek’s Vogelorchester (NL)

Der holländische Designer Jelle Mastenbroek aus Eindhoven ist durch seine klingenden Münzläufe bekannter geworden. Ich berichtete vor 6 Jahren darüber. Nun aber richtete er für einen  Wald ein komplettes automatisches Vogelorchester ein, zu dem es im Video-Infotext heißt:

„Verschiedene Orchestermitglieder führen beeindruckende Improvisationen auf der Grundlage Ihrer Identität und der natürlichen Umgebung durch. Die Flöten verbinden ihre Klänge mit dem Rhythmus der Percussion. Die besondere Akustik des Waldes spielte eine wichtige Rolle. Jedes Mal wird versucht, die höchste Improvisationsqualität zu liefern und mehr als perfekt gespielte Noten zu erzielen. Dies schafft ein magisches und unvergessliches Erlebnis.

Musiker: Nachtigall, Kuckuck, Teichhuhn, Taube, Brachvogel, Schwarzschnabelkuckuck, Haussperling, Steinkauz, Waldschnepfe, Grünspecht, Buntspecht, Mittelspecht, Kleinspecht“

Kinetics – Art in Motion (eine Ausstellung in Kalifornien)

Diese Ausstellung im Museum of Sonoma County in Santa Rosa, etwa 80 km nördlich von San Francisco, ist am vergangenen Wochenende zu Ende gegangen (leider kam die Information für mich zu spät). Interessant ist dabei der Videoüberblick, der zu jedem gezeigten Werk auch den Künstlernamen einblendet. Das ist besonders hilfreich für die meisten Europäer, die die kalifornische Kinetikszene nicht sonderlich kennen. Mir waren von den 14  Kunstschaffenden nur 3 geläufig. Es gibt auch noch eine 24seitige Broschüre als Ausstellungskatalog, der freundlicherweise als Digitalisat bei ISSUU durchblätterbar ist !


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(Thanks to Aaron Kramer, who made also a short with some impressions in FBautomata…)

 

Ron Fullers Meisterstück wieder zurück im Laxfield Museum (UK)

Nach 15 Jahren im Einsatz als Donation Box (münzbetätigter Automat) im Museum Laxfield benötigte dieser wundervolle Automat eine Reparatur, die Ron Fullers damaliger Partner bei den Arbeiten zur Steurungselektronik , Philipp Plunkett, kürzlich ausführen konnte. Er machte auch dieses Video und schrieb auszugsweise im Infotext:

„Ron Fuller lived in Laxfield for the last part of his life. The local museum commissioned him to make a collection box and Ron had the idea of an ‚old fashioned‘ schoolroom.
In 2005 a chance meeting at Craftco (Southwold) started a collaboration that allowed me to assist Ron with the control and sequencing of his amazing automaton.  All the artistry (magic), modelmaking and construction was carried out by Ron.I produced the electronics, power supplies, sound reproduction and micro-processor programming.
The songs are all sung by pupils at his local school, recorded by the parish vicar.  There are six pupils and each will sing his/her own song when the corresponding push-button is pressed. When the seventh button is pressed they will all stand and sing. This video only shows the seventh song. To hear the others travel to Laxfield (in season) with plenty of pound coins.“


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Anmerkung : Laxfield liegt in der Nähe des ostenglischen Badeortes Southwold , das für die Kenner des Künstlers Tim Hunkin ein Begriff ist, der dort seine berühmte Alternativ-Arcade auf der viktorianischen Pier hat.

(Big thanks to Sergio Pinese, who published it at FBautomata..)

Rowland Emett’s Werk in Versteigerung bei Bonham’s

Dieses Werk R.Emetts hatte eine bewegte Geschichte und ist erstmalig nach langer Zeit und Restauration nun seit gestern im Londoner Auktionshaus Bonham`s in Aktion zu sehen und zwar noch bis zur Versteigerung am 3.September.  Ein ausführlicher Text und ein Video zu diesem Meisterwerk „A Quiet Afternoon in the Cloud Cuckoo Valley“ findet sich auf Bonham’s Webseite hier und hier. Ein weiteres Video (17 Minuten ) von 2014 hier:


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Vincent Chaz: ART BRUT / Une histoire animée

Ganz im Stil der Graphic Motions der Monthy Python Filme der Siebziger geht es in diesem Sechseinhalbminüter von Bruno Decharme  und  Vincent Chaz (Animationen) gleichsam im Parforce-Ritt durch die Kunstgeschichte der Art Brut. (Gefunden in der Webseite „abcd“, einem encyklopädischen Kompendium des französischen Art Brut Sammlers und  Experten Bruno Decharme)

https://abcd-artbrut.net/films/art-brut-une-histoire-animee/

Salomon de Caus: Maschinenbuch der Spätrenaissance

In einem französischen Blog las ich einen Artikel über diesen interessanten Ingenieur der Wende des 16. zum 17.Jahrhundert. Ich hörte zum erstenmal vor etwa 40 Jahren von ihm, als ich ein Unterrichtsprojekt zu „Holzmodelle alter Maschinen der Technikgeschichte “ plante und mir u.a. Inspirationen aus dem für mich damals besonders interessanten  Reprint de Caus „Von gewaltsamen Bewegungen, Beschreibung etlicher sowol nützlichen alß lustigen Machiner“,1615, holte. Eine Kopiensammlung  von Abbildungen mit  gut durchschaubarer Mechanik dieser Maschinen und auch welcher von z.B. Ramelli oder Leupold  bildete das Grundmaterial für die Schülernachbauten, die schließlich sogar in einer Ausstellung des Rheinischen Landesmuseum Bonn gezeigt wurden.

Viele Jahre später hörte ich von der Heidelberger Ausstellung  „Magische Maschinen“ , 2008, die Salomon de Caus gewidmet war, der damals den Hortus Palatinus des Heidelberger Schlosses anfing zu bauen und Pläne mit Grotten und Automaten aus dem oben genannten Buch dort  verwirklichen wollte, jedoch der Dreißigjährige Krieg machte diesem Projekt von europäischem Rang ein Ende. In der Ausstellung gab es einen mannshohen Nachbau einer Maschine mit dem Titel „Eine lustige Machina, darauff ettliche Vögel singen, wenn sich ein Kautz zu ihnen wendet / und schweigen / wenn er sich von ihnen wiederumb abwendet.“

Der Karlsruher Ingenieur Rüdiger Mach (Mach:idee, Büro für technisch-wissenschatliche Visualisierungen) entwickelte das Ausstellungsdesign und Modelle und dokumentierte vorallem alles auf einer eigenen Webseite:  http://www.salomondecaus.de/index.html

In Rüdiger Machs   YT-Kanal gibt es einen  Ausstellungstrailer und weitere Erklärvideos : hier das fünfeinhalbminütige Infovideo zu Salomon de Caus:


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und hier die oben genannte „Lustige Machina…“:


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Damals war ich glücklich, den Reprint dieses über 400 Jahre alten Buches zu finden und zu kaufen. Heute ist der Zugang problemlos und kostenfrei, da es  Digitalisate gibt, die an jedem Computer zuhause gelesen werden können:

-Die deutsche Ausgabe „Von gewaltsamen Bewegungen…“ , Bayrische     Staatsbibliothek

-Die französische Ausgabe  „Les Raisons des Forces mouvantes…“, ETH Zürich