-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
Vorgestern hat sich Sergio Pinese (bei Basel) auf den über 100 km weiten Weg nach Bern gemacht, um am Vernissagentag die Ausstellung Beni Jordis im Atelier Worb bei Bern zu erleben und hat dankenswerterweise mir einen ausführlichen und einfühlsamen Bericht geschickt, den ich hier gerne weitergeben möchte.
Bernhard Jordi mit seiner Skulptur „Hilfreiches Fehlverhalten“, 2013
(Photo: (C)Sergio Pinese)
Beni Jordis Webseite: http://www.kunstzeug.ch/
Beni Jordis Youtubekanal: http://www.youtube.com/user/kunstzeug/videos
(Die Videos der neueren Arbeiten werden hier bald ebenfalls zu sehen sein)
Die Schweiz ist offenbar das Land mit der höchsten Dichte an Kugelbahnbauern. Markus Gasser aus Affoltern am Albis (Kanton Zürich) zeigt auf der Website www.chugelibahn.com seine Kugelbahnen. Auf sehr reizvolle Art bringt er die Kugeln auf der Umlaufbahn Leben 6 in Gang.
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Hyperion Spotlight ist eine Lampe mit ausladenden Beinen wie ein Rieseninsekt und könnte in der kunstvollen Stop-Motion- Animation von Niels Hoebers schon etwas Angst erzeugen. Im Designerblog DEZEEN gibt es eine ausführliche Beschreibung dieser Lampe, die mehr ein spielerisch zu verformendes Kunstobjekt als Gebrauchsmöbel ist.
Paul Heijnen ist wie viele seiner Kollegen in Eindhoven ansässig, eine europäische Hochburg seiner Zunft. Mit seiner Stabbauweise will er beim nun vorzustellenden Schrankobjekt „cnstr cabinet“ den Gegensatz Innen/Außen aufheben und mit einer urtümlichen Schließmechanik und den ausladenden Gelenkgetrieben für die Türen Freude an sichtbarer Mechanik erzeugen. Hier nun einen Einblick in die Fertigung des Möbels:
Dieses Originalphoto von ca. 1890, wie bei Ebay mitgeteilt wurde, wechselte kürzlich den Besitzer. Schwer vorstellbar, wie der Musiker neben den drei Instrumenten Kornett, Geige und Klavier auch noch Bratsche und Cello spielen konnte.
(Thanks to Anonymous Works )
welche keine figürlichenn Geschichten erzählen, sondern nur durch Form, Farbe und Bewegung wirken. Hier ein schon älteres Video,in dem David Carter seine Bücher aus der Serie „One Red Dot“ vostellt.
In der kanadischen Web-TV-Reihe „Coolest thing in the house“ zeigt uns der rüstige Pensionär Alan, seine bestens ausgestattete Werkstatt und sein liebstes Objekt. Leider sind die Episoden sehr kurz, da möchte man
mehr sehen!
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Pablo Lavezzari, selber begnadeter Automatakünstler, hat uns liebenswerterweise über FB einen Link zu dem 65-minütigen Stummfilm „Sanz y el secreto de su arte“ mitgeteilt, der Szenen aus dem Programm von Sanz zeigt und Einblick in die Technik der Puppen gibt, die mit außerordentlicher Komplexität konstruiert wurden und kunstvollste Spielweise in der Führung verlangen, wie ich es bis heute bei keinem anderen Bauchredner gesehen habe.
Weiterhin eine Monographie über Paco Sanz von Ignacio Ramos Altamira (2010): http://www.amazon.de/mejor-ventr%C3%ADlocuo-del-mundo-madrile%C3%B1os/dp/8499481345/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1368847738&sr=8-1&keywords=el+mejor+ventrilocuo+del+mundo
Und schließlich die Seite von Ignacio Ramos Altamira (freundlicherweise in englisch) mit noch zwei weiteren
Youtubes (Tondokumente!): http://ventriloquistsanz.wordpress.com/
Vom gerade zuende gegangenen Maker Faire bei San Francisco gibt es erste Impressionen von dieser Veranstaltung, die so viele Technologiebastler zusammenführt. Ein geringerer Teil dieses Videos stammt allerdings aus der Vorjahresveranstaltung.
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Die Besucher des EXPLORATORIUMs in SF trafen auf eine kreative Tinkering-Studio-Mitteilung, daß der Betrieb momentan ruhe, da die Belegschaft mit einem Stand auf den Maker Faire umgezogen sei:
Wie ich heute bei Dug North sah, gibt es den australischen Ingenieur Colin Neu (ich nehme mal an, Sparte Maschbau), der sehr ausgefeilte und gut designte mechanische Kunstwerke schafft, die er in den letzten beiden Tagen auf Youtube veröffentlicht hat.
Als Antriebsmotor bildet jeweils ein robustes Federwerk alter Grammophone den Kern einer Skulptur. Beim folgenden „Spacebot“ wird zunächst die skelettartige Messingmechanik gezeigt, die dann noch mit einer edlen kugelförmigen Holzverkleidung bedeckt wird. Nun soll aber die innere Mechanik nicht ganz verborgen bleiben: der Roboter öffnet und schließt automatisch währed des Laufes eine Bauchklappe, die die arbeitende Mechanik sichtbar werden läßt!
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Im nächsten Beispiel „Ballsy Bat“ wird eine Kugelbahn gezeigt, die einen ganz besonders schönen Hebemechanismus hat. Eine flügelflatternde Fledermaus (3x fl!) hebt eine Kugel magnetisch hoch und löst sie am oberen Startpunkt in die Bahn aus.
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