Alicia Eggert (USA): Eternity

Alicia Eggert und Mike Fleming bauten dieses Wandobjekt, das mit 30 Uhrwerken, die 36 Zeiger tragen, bestückt ist.
Die Zeiger bilden in der Startposition das Wort ETERNITY und werden im weiteren Verlauf zum amorphen Strichehaufen, um dann nach genau 12 Stunden wieder ETERNITY zu zeigen !
Hier mit Zeitraffer dargestellt.(Via Designboom)

Eternity from Alicia Eggert on Vimeo.

Zwei Secret Boxes

Die erste stammt von einem kanadischen Youtube-User(PICing4fun) und öffnet sich erst, wenn eine bestimmte Folge von
von Dreh- und Kippbewegungen eingehalten wurde. Die technischen Details mit der grundsätzlichen Lösung gibt es im Video:
. Der Erbauer zeigt in einem weiteren Video eine würfelförmige secret box mit ganz anderem Öffnungsmechanismus.

Die zweite stammt von einem Spanier aus Toledo, der nach der Vorführung seiner Schatulle sein sehr edles Werkzeug
ausführlich bespricht:

Robert Sabuda (USA): neues Pop-Up-Buch "Chanukah Lights"

Wie ich gerade im paperblog lese, wird Ende September ein neuer Sabuda erscheinen. Wie das Video zeigt, entfaltet
sich im wahrsten Sinne des Wortes hier wieder die Meisterschaft des Pop-Up-Künstlers, der hier das Gedenken an den zweiten Tempel in Jerusalem im jüdischen Chanukah-Fest durch die Zeitläufte bis zur zeitgenössischen Wolkenkratzer-Kulisse aufzeigt. (Thanks to paperboxx !)

Ausstellung Francois Monchatre in Rodez (FR)

Noch bis zum 18.September läuft im südfranzösischen Rodez (Dpt. Aveyron) in der Galerie Sainte-Catherine diese Ausstellung. Der hochbetagte L’art-Brut-Künstler Monchatre baute eine Reihe von hölzernen Kunstmaschinen, von denen
ein Teil ausgestellt ist und auf der Galerienseite hier in Photos zu sehen ist. Leider gibt es so gut wie keine Videos über seine Maschinen, oder kann mir da jemand aus der Leserschaft einen Tip geben? Jedenfalls brachte
die editions joca seria 2o05 einen großformatigen Bildband heraus, der aber längst vergriffen ist. Hier ein Photo
vom Titelblatt:
P1030534

Kinetische Soundskulpturen von David Ellis (USA)

Schon vor anderthalb Jahren erwähnte ich den New Yorker David Ellis, der zusammen mit Roberto C.Lange beeindruckende
Trash-Skulpturen schuf, die ihre Bewegungen durch verborgene elektromechanische Rhythmusinstrumente erhielten. So z.B. „Liberty“

Im folgenden 8min-Porträt geht man auf sein Werk ein, das viele Talente umfaßt wie Musiker , Ingenieur, Elektriker oder auch „mad scientist“, eine Art Daniel Düsentrieb der Popkultur.

Maskull Lasserre (CA): Objekte

Kürzlich erzeugte seine Axt mit dem filigran zu einem Schlangenskelett zerschnitzten Schaft ein großes Blograuschen. Das führte mich auf seine
Webseite
, wo ich in seinem Portfolio in seine bizarr-skurrilen Objektwelten abtauchen konnte. Hier zwei Beispiele mit mechanischen Komponenten. Das erste zeigt den Alltagsgegenstand Nudelrolle, den er mit einem Kreuzgelenk versah (Universal Rolling Pin, 2011):
Kq8BPlnRRnpeuSEv
Und das zweite Objekt des kanadischen Künstlers aus Montreal ist ein auf einen einzigen Ton abgemagertes Klavier (A-Chair, 2008):
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(Photos Maskull Lasserre)

Steve Moseley (USA): Rundumkugelbahn fürs Kinderzimmer

Vor knapp zweieinhalb Jahren setzte Steve Moseley ein Video seiner außergewöhnlich interessanten, automatischen Kugelbahn, die er für seinen Sohn gebaut hatte, auf Youtube. Das Video – ich berichtete damals darüber – wurde inzwischen weit über eine Million mal angeklickt und nun nocheinmal neu ins Bild gesetzt. Für diejenigen von Euch, die es schon kennen, ist es allemal wert, ein zweites Mal sich reinzuziehen.