Gigantisches Dinovehikel: Robosaurus (USA)

Zunächst dachte ich: das ist wieder eines der Patente, die ein Zeichnertraum geblieben sind, als ich dieses von 1990 auf der Seite des großartigen cyberneticzoo.com des zum Thema enzyklopädisch sammelnden Australiers Reuben Hogget entdeckte.
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Schaut man genauer hin, so erkennt man im Kopf des Dinovehikels ein Steuermännlein, das sinnigerweise genau an der Stelle der Augen platziert ist. Und nun die Überraschung für mich: das Monstrum gibt es wirklich und kann für Schaustellungen gebucht werden, wo es Angst einflößende Bewegungen und Geräusche macht, Feuer speit und Autos frißt !
Näheres bei ROBOSAURUS und in diesem Video:

James Chedburn’s Ausstellung bei Lelia Mordoch , Paris

Filigran leichte, fast körperlose mechanische Skulpturen zeigte James Chedburn im vergangenen Mai in der Galerie Lelia Mordoch unter dem Titel „Au fil du cirque“. Hier eine kurze Impression:

Extrait de l’expo – Au fil du cirque – James Chedburn from Tgranovsky on Vimeo.

Ein Vergnügen ist es, durch die brilliante Webseite von Chedburn zu streifen, in der viele Objekte in animierter Darstellung auch den Bewegungseindruck zumindest in Ansätzen vermitteln: http://james-chedburn.com/

Supermarché: Videos

Supermarché, das sind die beiden Filmemacher Henry Joost und Ariel Schulman aus NYC, die z.B. kürzlich recht künstlerisch Chris Burdens Metropolis II neu filmten (ich berichtete schon einige Zeit früher davon). Die Installation wird nun im LACMA(Los Angeles Country Museum of Art) aufgebaut und ist dort ab Herbst zu besichtigen:

Zwei andere Videos von Ihnen sind 4 Jahre alte Huldigungen an Rube Goldberg: dieses und dieses:

Und im letzten Video eine zufällige Begegnung mit zwei sehr jungen und begabten Saxophonisten, die sich im improvisierenden Duett durch eine New Yorker Wohnstraße trollen, vielleicht die Charlie Parkers der nächsten Generation ?

automatesgalerie Brüssel auf der Kunstmesse A.A.F.

Über den Youtubekanal von Nedko Zhechev (einer der Künstler der automatesgalerie) fand ich zufällig einige Impressionen
vom Ausstellungsstand der Galerie einschließlich Auftritt des Galeristen Claude André in der Brüsseler Kunstmesse „The Affordable Art Fair„,2011, die erschwingliche Kunst bis 5000 Euro pro Stück anbietet. Die Organisation dieser Messe ist weltumspannend, da sie in 10 Metropolen dieser Erde tätig ist.

"The Mechanicals" – eine unterhaltsame Einführung in die Maschinentechnik

bietet diese am Wochenende eröffnete Ausstellung im Oxfordshire Museum Woodstock . Sie ist ausgerichtet vom Cabaret Mechanical Theatre London und erklärt mithilfe der altbekannten Automata und bespielbaren Großmodellen Grundfunktionen der Mechanik und der Getriebelehre (noch bis 11.Sept). Hier ein 5-Minuten-Video des CMT:

Der Griesbaum Pfeifer

Die bis 1988 bestehende Firma Griesbaum aus dem Schwarzwald produzierte hauptsächlich Singvogelautomaten und hatte als Nebenprodukt auch ihren Pfeifer, eine beschwipste Person, die ein Liedchen pfiff. In den Körper des geschnitzten Mannes, der etwas an den souvenirkitschigen Stil der 50/60ger Jahre erinnert, ist ein Pfeifwerk eingebaut, das in dem
gut gefilmten 5min.-Video genauer erklärt wird. Am Schluß gibt es noch die gruselige Geschichte zu dem Pfeiflied „O,du lieber Augustin“, die auf die historische Person eines Wiener Trinkers des 17.Jahrhunderts zurückgehen soll.