„Kuglebane“ als Simulator globaler Handelsströme in Kopenhagen

Ende Januar eröffnete das große dänische Science Center EXPERIMENTARIUM in Kopenhagen sein neugestaltetes Haus mit einer über 150 Quadratmeter großen interaktiven Kugelbahn im Bereich Havnen, zu der der Hersteller Hüttinger aus dem Nürnberger Raum u.a. sagt: „Kuglebane simuliert den Handelsfluss rund um den Erdball durch Kugeln in verschiedenen Farben, sie sind die Transportgüter, die um die
Welt geschickt werden.“

Hier ein 4min Video der Firma Hüttinger, das den Aufbau im Zeitraffermodus und den Betrieb dieser Anlage zeigt:


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Und hier die gesamte Abteilung „Havnen“ (Port/Hafen):


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Die Schönheit der Transformerskulpturen von John Edmark

Auf seiner Webseite schreibt der Künstler, Designer, Erfinder und Hochschullehrer an der kalifornischen Eliteuniversität Stanford u.a.:

„If change is the only constant in nature, it is written in the language of geometry.  Much of my work celebrates the patterns underlying space and growth. Through kinetic sculptures and transformable objects, I strive to give viewers access to the surprising structures hidden within apparently amorphous space.“

Hier nun ein neues 5,5min Video von Sciencefriday, welches einen Überblick über das Schaffen von John Edmark gibt:


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Tutorial für die Programmierung von Lochstreifen für Musikspielwerke

Martin Molin von WINTERGATAN zeigt uns hier in einem 15-minütigen Film, wie er ein Musikprogramm auf die Lochstreifen bringt. Es ist auch Bestandteil seiner großen Musikmaschinen.


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Ein kurioses Vehikel: Walking Car

Ein vielleicht hundert Jahre altes Foto geistert durch die Blogs und gibt keine nähere Auskunft über seine Herkunft. Da könnte vielleicht der wundervolle Blog cyberneticzoo des Australiers Reuben Hoggett helfen(allerdings seit über einem Jahr verstummt), aber ich finde dort keine Erwähnung unter „Walking machines“. (Via Andy Phares, FBautomata)

Theatrum mundi Figur „Kutsche“

In dem Begleittext der kürzlich beendeten Ausstellung „In den eigenen vier Wänden. Papiertheater – eine bürgerliche Liebhaberei“, Theatermuseum Wien, gibt es eine Abbildung einer mechanischen Figur einer Kutsche, die durch das Scrollen von etwa 70 % des Textes gefunden werden kann und dann bei vorsichtigem Weiterscrollen nicht weiterwandert, sondern auf der Stelle bleibt und in einen Animationsmodus den Pferdegalopp und die Kutschenräder in Bewegung zeigt, was durch den scrollenden Ablauf von 8 Einzelbildern erreicht wird.

Diese Figur ist allerdings nicht mehr Bestandteil der bürgerlichen Papiertheater, sondern eines Theatrum Mundi, welches ein Wandertheater eines Schaustellers aus dem 19. Jahrhundert darstellt. Diese Figuren wurden auf Schienen des Bühnenraums von einer Seite zur anderen gezogen und bekamen ihre Bewegungen durch ihre rollenden Räder, an denen exzentrisch Drähte angebracht waren, um die Glieder der Figuren zu bewegen. Das Münchner Stadtmuseum besitzt eine komplette Theatrum Mundi Bühne in seiner übrigens äußerst sehenswerten Puppentheater/Schaustellerei-Abteilung. Wer sich mit diesem interessanten Thema des mechanischen Theaters näher beschäftigen möchte, dem sei die Lektüre der 80-seitigen Monographie „Theatrum mundi. Mechanische Szenen in Volkskunst und Puppenspiel“, Dresden, 1984, empfohlen. Es ist allerdings nur noch sehr selten antiquarisch zu bekommen.

 

 

Ok Jong Guen (SK) : Sisyphusmaschine

Der südkoreanische Puppenmacher aus dem Großraum Seoul ist ein Gestalter von mechanischen Holzpuppen und Marionetten mit einem Faible für Automata. Diese Sisyphusmaschine erhält ihre Bewegungsimpulse elektromotorisch und erinnert mich entfernt an die Theatrum Mundi Figuren von Schaustellern des 19.Jahrhunderts.

Es gibt auf seiner Facebookseite auch einige Filmaufnahmen dieser Figur, jedoch habe ich sie noch nicht auf dem Videokanal von YT gefunden. Aber eine ältere Aufnahme mit dieser mechanischen Lauffigur:


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Shasa Bolton’s nächste Sperrholz-Schreibmaschine: SKRIPPY

Das mechanische Schreiben hat es Shasa Bolton angetan. Nachdem er schon vor über 2 Jahren seinen Schreibautomaten SCRIBLO vorlegte, der von jeweils zwei Kurvenscheiben gesteuert ein Wort schreiben konnte, folgte nun SCRIPPY, bei dem die Bewegungsinformationen der X-Achse und der Y-Achse nur noch auf eine Kurvenscheibe gebracht werden. SB bietet dazu ein Computerprogramm an, das es erlaubt auch andere Worte für neue Kurvenscheiben zu erstellen: Scrippy Cam Software


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Clown Paolo Carillon bei Zirkus Roncalli

Wie ich kürzlich feststellte, wird der Zirkus Roncalli im Mai in meiner Heimatstadt Bonn gastieren mit seinem Jubiläumsprogramm, dem 4o., und damit dem letzten, mit dem er seine Wanderzirkusaktivität beendet. Für mich ein besonderes Ereignis, weil ich seine Premiere, die auch in Bonn stattfand, damals vor 41 Jahren mit einer Vorstellung erleben durfte.

Wenn ich ihn aber im Mai wieder besuche, werde ich einen ganz besonderen Clown erleben, der das Thema Maschine mit Poetik verbindet:


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Und hier gibt es noch einen Bericht der österreichischen Kronenzeitung über den 51-jährigen Turiner, der sich seine poetischen Maschinen und seinen phänomenalen Steampunkhut selber geschaffen hat:

http://www.krone.at/tirol/paolo-carillon-ein-wahrer-clown-zum-traeumen-circus-roncalli-story-543050

Reuben Margolin: Dandelion Wave

Der Kinetik-Künstler aus der kalifornischen Bay Area hat sich mit diesem Werk Dandelion (Pusteblume) die Aufgabe gestellt, eine kugelförmige Struktur mechanisch durch Schwingungen zu verformen. Im Webseitentext zu Dandelion  (siehe oben) beschreibt er die abenteuerliche Entwicklung dieses anspruchsvollen neuen Projektes.


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In einem TED-Vortrag von 2012 gibt Reuben Margolin einen Überblick über sein Schaffen bis zu diesem Zeitpunkt mit eindrucksvollen Videobeispielen: