Steam Man von 1868

Seit einem Jahr hat die New York Public Library (NYPL) einen Bilderpool von 187.000 Aufnahmen zur Verfügung gestellt, der jedermann zugänglich ist. The Public Domain Review zeigt uns in einer Auswahl ein bei Steampunkern berühmtes Bild, über das man mehr Informationen bei Cyberneticzoo.com finden kann (Cyberneticzoo ist übrigens die Referenz-Seite im Web  zu solchen Themen).

Die unglaublichen Transformer-Drahtskulpturen des Claude Olivier Guay aus Kanada

COLOSSAL führt uns einige dieser Skulpturen vor, die keine Automaten sind, jedoch aus vielen gelenkig verbundenen Drahtteilen bestehen. Im Stop Motion Video erscheint das „Aufblühen“ aus einem amorph aussehendem Drahtbündel wie von Geisterhand in Bewegung versetzt.

RIP Werner Nekes, Experimentalfilmer und Sammler

Heute morgen bekam ich die traurige Nachricht vom Tod des Werner Nekes im Alter von 72 Jahren. Ich kannte ihn seit meinem Studium an der Universität Bonn, wo wir beide im Studentischen Filmclub waren, er dort schon in aktiv organisierender Funktion. Wir verloren uns dann aus den Augen und trafen uns  20 Jahre später  wieder,  in einem Bonner Kino,  zur Premiere seines Films „Was geschah zwischen den Bildern“, 1986,. Dieser Film war eine Darstellung seiner Sammlung von Apparaturen und optischen Spielzeugen, die als Vorläufer des Filmes zu sehen sind. Er hatte in den Jahrzehnten danach seine Sammlung auf Weltniveau gebracht und hat sie erneut in der Reihe „Media Magica“ noch ausführlicher dokumentiert. Es ist ein Schatz an Effekten und Manipulationen in den Bilderwelten vergangener  Jahrhunderte, wie er kaum ein zweites Mal zu finden ist. Ich besuchte ihn zweimal in seinem Studio in Mülheim und bekam nie zuvor Gesehenes an figürlicher Mechanik gezeigt und durfte  in seiner reichhaltigen Bibliothek graben. Ihm  noch etwas mitzuteilen, was er noch nicht wußte, gelang mir aber doch noch mit einigen Patenten zu frühen mechanischen Bildkarten. In den letzten Jahren bestückte er aus seiner Sammlung repräsentative Ausstellungen,  die er in den großen Museen zwischen London und Tokio zeigte.  So war für mich die eindruckvollste Schau 2002 im Kölner Ludwig Museum „Ich sehe was, was du nicht siehst – Sehmaschinen und Bilderwelten“ mit einem opulenten Katalog, der heute antiquarisch nicht  billig zu haben ist. Zum Schluß der Nachruf von Daniel Kothenschulte in der gestrigen Frankfurter Rundschau:  http://www.fr-online.de/film/werner-nekes-leben-zwischen-bildern,1473350,35104366.html

 

 

 

Cie Dynamogène, ein Straßentheater aus Nimes (FR)

France 3 besucht die Werkstätten der Compagnie Dynamogène in Nimes, Südfrankreich. Dort gibt es auch einen Blick auf das skurrile tönende Vehikel „Aerophone“, was eine von mehreren Attraktionen darstellt, mit denen die Truppe auf Tour geht.


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Hier noch eine eingehendere Beschreibung vom Aerophone:


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Haruki Nakamura: Verwandlungsfigur (Bauanleitung)

Der namhafte japanische Papiermechanik-Künstler ist mit seinen Schöpfungen im Youtubekanal girigiriou zu finden.  In diesem 11,5min Video zeigt er den Werdegang einer Verwandlungsfigur. Ich empfehle bis an den Schluß des Videos zu fahren, um die Figur in Aktion zu erleben.


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Ein älteres Video zeigt eine Reihe von mechanischen Figuren, oft auch Springfiguren, die aus den Ausschneidebögen aus seinem hier vorgestellten  Buch gefertigt werden können. Sehr unterhaltsam !


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Die Handpuppen des Barneby Dixon aus Somerset (UK)

Seine in der Dinopuppe endende Hand erzeugt über die feinen, mechanischen Steuerungsmöglichkeiten eine Erlebnisillusion, wie sie sich manch Kleinkünstler nur erträumen kann. Der begabte 26jährige Puppenspieler hat durch seine charmante bubenhafte Ausstrahlung dieses Video in 2 Tagen Youtube-Existenz auf eine Viertelmillion Clicks gebracht !


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Eine weitere Figur ist sein Vogel Dabchick, den er hier auf einem Weihnachtsmarkt interagieren läßt:


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Hier seine Webseite:  http://barnabydixon.com/ , die seine Animationsbegabung voll aufscheinen läßt. Er ist stark geprägt durch die Schule polnischer Animation, wie er sie in Krakau studieren konnte.

Übrigens hat er am kommenden Freitag, den 27.Januar, einen Auftritt im RTL zur Primetime in der Sendung „Die Puppenstars“

 

Vor Kurzem eröffnet: Can Can Wonderland in Saint Paul, Minnesota

(Hier geht’s zum Video )

Diese Attraktion in Saint Paul, der Schwesterstadt von Minneapolis, hat ihren Namen von der Location, einem alten Fabrikgebäude, in dem früher Konservendosen produziert wurden. Heute jedoch gibt es hier diese Attraktion, deren Mittelpunkt eine Minigolf-Anlage mit 18 Stationen bildet, die alle von Künstlerinnen und Künstlern entworfen wurden, so z.B. Station Nr.6, Catchin‘ a Wave, von Cecilia Schiller, eine Automata-Künstlerin, die ja in meinem Blog schon vielfach erwähnt wurde, so z.B. im vergangenen Mai 2016, als diese Station von ihr erst als Modell vorhanden war.