Gilbert Peyre : kommende Ausstellung „L’électromécanomaniaque“ in Paris

Der Blog „Paris-émoi“ machte einen Atelierbesuch bei Gilbert Peyre und zeigt eine Reihe Fotoimpressionen und gab den Ausstellungshinweis, wonach die Schau vom 16.September 2016 bis 26.Februar 2017 im L’Art-Brut-Zentrum La Halle Saint-Pierre stattfindet. Hier gibt es auch noch eine weitere Ausstellungsankündigung :  http://www.expointhecity.com/2016/07/25/gilbert-peyre-le-reve-la-danse-et-la-machine/

Ein 23 Jahre altes Filmdokument über Gilbert Peyre und seinen Haltérophile habe ich kürzlich bei  Arthur Desclozeaux gefunden:


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Keith Newsteads Beitrag für die Weihnachtsausstellung von Automata im Exploratorium, SF

Sicherlich werden wir noch zu gegebener Zeit mehr über diese geplante Ausstellung des Exploratorium in San Francisco erfahren, zunächst aber fand ich dieses Video von KN mit seinem Beitrag „Exploratorium Diesel Punk Pegasus“:


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„Meet one of the worlds few female clock whisperers“, Atlas Obscura

Die junge Amerikanerin Lily von Baeyer ist Restauratorin mit dem Spezialgebiet Uhren und Automaten, was wohl so selten ist, daß sie selber nur noch zwei weitere Spezialistinnen dieses Fachgebietes auf der Welt kenne. Eine davon habe ich hier mehrfach erwähnt, Brittany Cox aus Seattle. Nun hat Tao Tao Holmes ein Porträt über Lily von Baeyer für Atlas Obscura verfaßt und gut bebildert.  Sie betreut derzeit konservatorisch ca. 200 historische Uhren des State Capitol, Pensylvania. Wie ich aus ihrer Webseite erfahre, hat sie eine Automatenuhr, ein von Vandalen stark  beschädigtes Prunkstück des Historischen Museums Detroit, nach anderthalbjähriger Arbeit wiederhergestellt. Auch die Apostolic Clock des Hershey-Museums ging durch ihre Hände:


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Die MIDI-gesteuerten Percussion-Automaten des Larry Cotton

 

In MAKE beschreibt Larry Cotton ausführlich seine Instrumentenerfindungen mit Perkussionsmaschinen, die MIDI-gesteuert ihr Programm abspielen, wobei jeweils Solenoids (Hubmagneten) angesteuert werden. Dort ist auch ein hier nicht einbettbares Video über PERCUSSO zu finden. Ein weiteres Instrument ist die MIDI Marimba:


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Thomas Kuntz spricht über seine Automata in der Guillermo del Toro Ausstellung im LACMA, Los Angeles

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http://www.lacma.org/guillermo-del-toro#about-the-exhibition

Gestern gab es diese Führung zu den Automata des Künstlers Thomas Kuntz und hier gibt es einen 17-Minuten-Film über einen Rundgang mit TK und der Medienmanagerin des Hauses Britt Salvesen im LACMA-Facebook zu besichtigen :

https://www.facebook.com/LACMA/videos/10153615987331566/?pnref=Story

Tamara Kvesitadze : Ali und Nino

Es ist eine monumentale 8 Meter hohe kinetische Skulptur in Batumi, Georgien, am Ufer des Schwarzen Meeres, welche inspiriert wurde durch eine Erzählung über eine tragisch endende Liebesgeschichte (siehe Blog boredpanda ) Täglich einmal setzt sich dieses kinetische Schauspiel in Gang, welches 10 Minuten dauert, wobei die beiden Riesenfiguren sich näher kommen, dann teilweise durchdringen und sich wieder voneinander entfernen.

 


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Die georgische Bildhauerin Tamara Kvesitadze war Vertreterin ihres Landes auf der Biennale Venedig von 2011:


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Josh Sheldon: Stepper motor organ

Josh Sheldon, Maschinenbaustudent an der Maryland University, benutzt Steppermotoren als Soundquelle, indem er die Motorwelle mit einem  Reibrad versieht und sie an eine sich drehende Scheibe anschließt. Die nun entstehenden Stromstöße ergeben in schneller Abfolge nach Verstärkung einen Ton:  je kleiner der Radius des Antriebs, desto tiefer der Ton. (Sein Blog „Do Things“ erläutert den Werdegang seiner Maschine)

httpv://www.youtube.com/watch?v=–sH0071ZDc

 

Jérome Geles (FR), artiste plasticien

Nur durch Zufall bin ich auf ein Video des Künstlers aus Paris gestoßen, in dem es ein Kakerlaken-Rennen mit kinetischen Vehikeln gab:


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Das war Grund genug, um Weiteres über den Künstler zu erfahren, dessen Webseite ich dann fand. Nun stieß ich auf ein von Michel Slomka sehr professionell gefilmtes Video, in dem Käfer als Zugtiere für die kinetischen Vehikel des Jerome Geles fungierten:


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Die nächste Entdeckung führte zu seinen fliegenden Skulpturen, fragile kinetische poetische Flugmaschinen, grandios !


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Die erste Musicbox konstruierte Oberlin Smith (USA) vor fast 100 Jahren

Der amerikanische Erfinder O.Smith entwickelte noch in hohem Alter in den frühen 20ger Jahren diese Musicbox, von der es zwei Prototypen gab,  einer 1934 verbrannte und dieses Modell überlebte, welches nun auf eine Breker-Auktion nach Köln gelangte und ca.130.000 Dollar(!) erzielte. Der Erfinder konnte dieses Modell nicht mehr zur Produktionsreife bringen, er verstarb 1926. Es existiert kein Film über dieses Modell, da es gegenwärtig nicht betriebsfähig ist, also restauriert werden muß. Die Platten sind in einer karussellartigen Trommel gelagert, sodaß sie an eine Ausgabestelle gefahren werden können und dort mit einer Art Nürnberger Schere nach oben zum Plattenteller gehoben werden können. Weitere Details sind aus der amerikanischen Patentschrift von 1921/26 zu ersehen.

original(Foto:  Auction Team Breker, Cologne, und weitere Informationen dazu hier .)