Inspired by Ellen Rixford(4): Alexandre Nicolas Théroude – Flötist

Theroude, the Flutist, front and back views, showing mech in body

Ellen Rixford beschreibt in ihrem Superbuch „Figures in the Fourth Dimension“ ab Seite 434 auf 12 Seiten ausführlichst das Innenleben eines der Highlights der Murtogh D.Guinness Collection im Morrismuseum, Morristown, NJ.   Die mechanische Steuerung des Flötenwerkes über eine Stiftwalze, die durch seitliches Verschieben 4 verschiedene Stücke spielen kann, die Steuerung durch Kurvenscheiben der Mimik und Kopfbewegung, die Steuerung der Fingerbewegungen beim Flötenspiel,  der Geschwindigkeitsregler und schließlich das Pumpen für den Orgelwind, alles ausgehend von einer einzigen Drehbewegung hervorgerufen durch ein Federwerk, das beschreibt Ellen Rixford so präzise in vielen Fotos und Detailzeichnungen, daß man dieses komplexe Werk gut verstehen kann. Es wird sicherlich eine große Freude sein, wenn Mitte März die erste Convention der Automatisten überhaupt in diesem Museum stattfinden wird und die Teilnehmer geführt von Kurator Jere Ryder und Autorin Ellen Rixford dieses Prachtstück real erleben dürfen (AutomataCon).

Theroude, partially exploded drawing of whole mechanism inside the body


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Anmerkung: Die Abbildung oben ist  Seite 434 und die darunter ist Seite 436 im genannten Buch von Ellen Rixford.

Ergänzung zur Fabergé-Story des Minielefanten

Wie ich heute erfuhr, gibt es auf der Facebookseite vom englischen Royal Collection Trust ein mit 5.20 viel längeres Video als das von mir am 27. Oktober publizierte. Siehe auch diesen über einen Monat alten Artikel des Telegraph, der aber nur das von mir schon gezeigte Kurzvideo zitiert: http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/theroyalfamily/11993747/How-a-tiny-Faberge-elephant-seized-by-the-Bolsheviks-ended-up-at-Buckingham-Palace.html

(Thanks to FB Gary Gronnestad, who shared it !)

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(Photo: Royal Collection Trust)

„507 Mechanical Movements“ auch in deutsch !

Das berühmte amerikanische Maschinenbauerbuch von Henry T.Brown, 1868, gab es ein paar Jahre später auch in einer deutschen Übersetzung bei Cotta, Stuttgart, 1886,  „507 Bewegungsmechanismen“.  Ich fand es zufällig bei Archive.org  mit allen 194 Seiten durchblätterbar :                                            https://archive.org/stream/bewegungsmechan00pelsgoog#page/n5/mode/2up

P1040179

Nachtrag:  Wie ich gerade sehe, gibt es einen ganz frischen indischen Reprint von dieser fast 130 Jahre alten deutschen Ausgabe aus 2015,  siehe auch Eurobuch.com !

 

Bill Hammack(USA) erklärt uns ein Musikspielwerk

Der Technikerklärer von der University of Illinois betreibt einen reichhaltigen Kanal unter seinem Youtubenamen „engineerguy“.  In unserem Fall ist es ein wohl bekanntes Objekt, das wir aber so detailliert noch nicht erklärt bekamen. (Via HERON-Blog )


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Theatre l’Articule: Pop-up-cirkus

Ein Pop-up-Buch wird zur Theaterbühne. Durch Umblättern entstehen jeweils neue Bühnenbilder, die bespielt werden. Dies ist die Spezialität der Compagnie um Fatna Djahra aus Genf, die mit diesem Stück  beim Festival „Jours  (et nuits) de cirque(s)“ im letzten September in Aix-en-Provence auftrat.


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Es ist schon 5 Jahre im Programm. Das jüngste Stück jedoch ist Super-Elle:

Ronald Walters(USA): Gear Head …

ist fertig geworden und wird montiert. Viele verschiedene Getriebefunktionen können entdeckt werden.


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Walters dankt Russell Smith für die Inspiration. Der Metallbildhauer ist auf seiner Webseite mit dem Vorbild zu sehen, das mit einem zünftigen circa 100-jährigen Plattenspielermotor angetrieben wird.

 

Bollman’s Hat Factory – Amerikas älteste Hutfabrik

Ein Rundgang durch diesen musealen Betrieb, der vor knapp 150 Jahren in Adamstown, Pensylvania, gegründet wurde, zeigt uns urige alte Maschinen für die Filzherstellung und Hutformung.


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Wer das alles noch genauer kennenlernen möchte, gehe auf den Langfilm:


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Oskar van Deventer: Liebhaber und Erfinder mechanischer Puzzles

Oskar van Deventer ist ein IT-Wissenschaftler aus der Region Den Haag und arbeitet derzeit an der Videosynchronisation zwischen Smart-TV und Tablet . Darüberhinaus ist er aber auch ein in der Szene bekannter Erfinder interessanter mechanischer Puzzles, die teilweise ganz ungewöhnliche Getriebe sind, die er sich mit der 3-D-Printtechnik erstellt. Hier sein  Youtubekanal:            https://www.youtube.com/channel/UCGJykI0BRfFV044deqERlxQ


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Die Photographin und Filmemacherin Isabelle Winkler besuchte den Puzzle-Erfinder und machte ein 3-Minuten Porträt:

L’art des prisonniers francais des pontons…

…also die Künste der französischen Kriegsgefangenen aus der napoleonischen Zeit – damit befaßt sich ein Blog von Philsing, der ja der Betreiber der französischen Automata-Seite „Lézard Mécanique“ ist. In seinem Spezialblog führt er die über zweihundert Jahre alten filigranen Knochenschnitzereien vor, die alle mit ihren diffizilen Mechanismen Automata im eigentlichen Sinne sind und die auf Auktionen hohe Preise erzielen. Hier eine etwas gruselige Automateninszenierung:


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