Merel Karhof(UK): Windworks

Die gebürtige Holländerin Merel Karhof baute sich ihr Design Studio in London auf, nachdem sie viele verschiedene Länder bereist hatte. Die Windworks sind eine Spezialität von ihr, bei denen sie den ganzen Produktionsprozess mit Windenergie betreibt. So entstanden in Zusammenarbeit mit einem holländischen Säge-Windmüller und einem Farben-Windmüller gepolsterte Sitzmöbel, deren Holzteile aus der Sägemühle, die Garnfarbe aus der Farbenmühle und der Polsterstoff aus ihrer eigenen Windmühle, der „Wind Knitting Factory“ stammt.

http://www.merelkarhof.nl/merel_karhof_-_product_design/Windworks.html

(Thanks to Kristine Suhr)

Mr.Knox – der hölzerne "Safe" von Stephan Siepermann (NL)

Da hat sich der Möbeldesigner aus Utrecht einen witzigen Geldschrank ausgedacht. Alle Teile
des Möbels sind mit einem CNC-Programm aus einer Platte geschnitten und brauchen nur noch
montiert zu werden. Das schicke Räderwerk bedient die vor- und zurückschiebbaren Schließ- Riegel natürlich ohne irgendeine Codierung. Die Webseite des Designers: http://stephansiepermann.com/


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Neuer Film über Roméo Gérolami (FR)

Bruno Montpied, Autor von „Eloge des Jardins anarchiques“, einem wundervollen Buch über französische Outsiderkünstler, die ihre Umgebung einzigartig gestalten, und der Filmemacher
Jacques Burtin besuchten den L’art Brut – Bastler R.Gérolami in seiner Werkstatt in Bleneau (150 km südlich von Paris) und machten einen über 18 Minuten langen Film über diesen alten Herren, der am liebsten Mechanisches baut, wie z.B. Windspiele (Whirligigs oder girouettes animées), aber auch an einem Perpetuum Mobile oder einem mechanischen Trickschloß bastelt.

(gefunden in Montpieds Blog „Le poignard subtil“)

RENCONTRE AVEC ROMÉO from Jacques Burtin on Vimeo.

Geheimnisvoller zeichnender Androide aus den 1820ger Jahren

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Der Erfinder Charles Hervé reiste vor fast 200 Jahren mit diesem Automaten, genannt „Prosopographus“, durch viele englische Städte. Er konnte modellsitzenden Personen die Gesichtsumrisse zeichnen, eine Abart des damals sehr geläufigen Porträt-Scherenschnittes als Silhouette. Leider gibt es keine Aufdeckung des mechanischen Geheimnisses in Zeichnungen oder Berichten und schon garnicht ein Artefakt. Es sind nur einige Bekanntmachungszettel mit der groben Abbildung des Automaten und Zeitungsannoncen und erhalten.
Patrick Feaster hat das erforscht und in seinem Blog Griffonage-Dot-Com veröffentlicht.

(Via cyberneticzoo.com

Spulentanz an der fast 100 Jahre alten Spitzenmaschine

Dominique Corbin weist in seinem Blog des mécaniques animées auf eine faszinierende alte Spitzenwirkmaschine hin, die lochkartengesteuert ihre Spitzendeckchen erzeugt. DC filmte sie in Puy en Velay im Zentralmassif. Gibt man „machine dentelle“ in die Suchmaschine ein, findet man eine Reihe weiterer Videos über diese Maschine.


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L’Art et la Machine – eine Ausstellung in Lyon im Oktober

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Im Musee des Confluences in Lyon findet ab 13.Oktober bis 24.Januar 2016 diese Ausstellung statt, die, wie man an den ausgewählten Exponaten im PDF sehen kann, keine Ausstellung nur für Kunstmaschinen darstellt. !70 Exponate aus 44 Museen werden da zusammengeführt. Man darf gespannt sein, wie man die weitgespannte Themenvielfalt unter einen Hut bekommt.
Ein 168 Seiten starker Katalog wird erscheinen.

(Thanks to Philsing)

Keith Newstead: Steam Circus

KN läßt uns auf sein nächstes Werk blicken, was zwar noch als roher Prototyp arbeitet, jedoch später in Bausätzen aus Sperrholz angeboten werden wird. Faszinierend zu sehen wie
die ganze Reihe von Artisten gleichzeitig ein Bewegungstheater vollführt !


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Große Tinguely Retrospektive in Düsseldorf 2016

Für Frühjahr 2016 plant das Kunstpalast Museum Düsseldorf eine große Tinguely-Schau mit über 100 Werken. In diesem Zusammenhang steht auch die Demontage der begehbaren Skulptur Meta-Maxi-Maxi-Utopia, die gerade im Baseler Tinguely-Museum abgebaut wird und das ab heute mit einer Webcam begleitet wird: http://www.tinguely.ch/de/ausstellungen_events/austellungen/Webcam-Museum-Tinguely.html

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Jean-Marc Gaillard – der Mann hinter Tinguelys Maschinen

Der runde Geburtstag Tinguelys im vergangenen Mai, nun posthum sein 90., führte zu einiger TV-Präsenz. So auch zu einem Beitrag über den Restaurator am Tinguely Museum Basel, Jean-Marc Gaillard. Zunächst aber ein zweieinhalb Jahre altes Interview der Schweizer Tageswoche:
http://www.tageswoche.ch/de/2013_01/kultur/497036/


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