Pinball made my day

Gestern sah ich noch den Trailer zur mehrfach ausgezeichneten Dokumentation „Special When Lit“ (via HERON) über den Aufstieg und Fall der Flipperindustrie in den USA:


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(Hier gibt es sogar den kompletten 90-min.Film: http://www.youtube.com/watch?v=BmYsexIiSvQ)

Und dann war ich auch noch verabredet mit Willi Reiche und seiner Frau Tania Beilfuß,um einen Trip ins 50 km von Bonn entfernte Neuwied zu machen, wo sich „EXTRABALL – das Deutsche Flippermuseum“ befindet. Hier sind 150 Pinballmaschinen aus einem Zeitraum der letzten 80 Jahre bestaunbar und auch zum großen Teil bespielbar.

Willi (im Vordergrund zuschauend) und ich spielend:
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Foto: Tania Beilfuß

und

Foto: Tania Beilfuß.

Detail: Rudy, der sprechende Kopf, vom Flipper Funhouse von WILLIAMS. Hier im Spielbetrieb: http://www.youtube.com/watch?v=FAE1bX4jeDg

British Pathé Nr.28: Mechanisches Modell eines Stoffgeschäfts, 1940

Der erste, leider viel zu kurze Beitrag zeigt uns dieses ungewöhnliche Modell einer Verkaufsszene in einem Stoffgeschäft(Ort unbekannt) aus einer Wochenschau von 1940.


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Vorschau – Einzelausstellung für Bernhard Jordi im Gugelmann-Museum(CH)

Es ist zwar noch fast ein Viertel Jahr bis zur Eröffnung, aber man sollte sich schon jetzt
freuen dürfen auf die vorzüglichen kinetischen Skulpturen von BJ, die in diesem Haus in Schoenenwerd (CH) auch so etwas wie einen Synergieeffekt erzeugen. Übrigens wird in diesem Jahr das Museum 20 Jahre alt.

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(Via FB Bernhatd Jordi)

Mel Birnkrant(USA): Animated Sand Toys and Music Boxes


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Der Spielzeugerfinder und -Sammler führt hier einige sandgetriebene mechanische Figuren in Kästchen vor, die er gemeinsam mit seiner Frau Eunice in viktorianischem Stil geschaffen hat. Seine Webseite ist aber für ein schönheitsdürstendes Auge nur schwer genießbar: http://melbirnkrant.com/

Cläre Potter und Familie besuchen das MAD Museum

Die englische Autorin besucht mit ihrer Familie das MAD Museum in Stratford upon Avon und beschreibt dies mit vielen Fotos in ihrem Blog „The Quirky Parent“
Dabei zeigt sie auch „The Kitchenator“, eine Kugelbahn des Museumsgründers Richard Simmons
vollgepackt mit Küchenutensilien! Inspiriert vom Museum baute die kleine Tochter zuhause direkt ihre eigene Kugelbahn, die sie im Video erklärt (siehe Cl.Potters Blog).

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(Via FB MAD-Museum)

Ende 2014 lief die Maschinenkunstausstellung "getrieben" in Hannover.

Leider erfuhr ich erst heute von dieser Ausstellung, die im Rahmen der jährlichen „Local Heroes“ zwischen 11.Nov. und 14.Dez.2014 in der Kunsthalle Faust in Hannover lief. Ich nenne dazu die Kunsthalleninformation hier und einen Zeitungsbericht hier . Und vorallem ein Video von der Schau:


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Zur Geschichte des papiermechanischen Tanzmeisters

Bei Larry Seidman erschien heute eine „neue“ Ziehstreifenkarte eines Tanzgeigers, die einige
Jahrzehnte vor Lothar Meggendorfers bekanntem Ziehbild von 1890 erschienen ist und von der man mit hoher Wahrscheinlichkeit annehmen kann, daß Meggendorfer sie gekannt hatte und davon inspiriert wurde. Larry hat freundlicherweise uns auch noch die Mechanik der Rückseite als GIF gezeigt:

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und

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Für den späteren Tanzmeister von Meggendorfer gab es eine Renaissance ab ca. 1980, wo der Schreiber-Verlag, Eßlingen, innerhalb seiner Reihe TED AKTIV einen Ausschneidebogen herausbrachte. Zum zweiten Mal taucht er in dem amerikanischen Ziehbilderbuch „The Genius of Lothar Meggendorfer“ 1985 auf und zum dritten Mal 1993 als Reprint vom 1890 erstmalig im Schreiber-Verlag erschienenen „Lustiges Automaten-Theater“

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Hildegard Krahé zählt den Tanzmeister zu den ausdrucksvollsten Ziehbildern Meggendorfers.
Sie schreibt im Anhang zum Automaten-Theater-Reprint: „…Geradezu unnachahmlich sind Mimik und Gestik des Tanzmeisters aufeinander abgestimmt: bewegt man den Ziehstreifen, greift er in die Saiten. Dabei verschließt er verzückt die Augen und läßt die Kinnlade fallen, während das vorher überkreuz gestellte Bein zu einer tänzerischen Pose ausholt. Fast kommt es einem so vor, als hätte Meggendorfer eine Melodie mit eingebaut, die unhörbar mitschwingt.“

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Ulli Tietz aus Recklinghausen hat sich mit der Geschichte des papiermechanischen Tanzmeisters
intensiv befaßt und wird seine Erknntnisse in einen Artikel fassen, der in der Movable Stationery, dem zentralen Organ der ehrwürdigen Movable Book Society, erscheinen wird.

Pferdegalopp

Ein modifiziertes Theo-Jansen-Getriebe erzeugt eine recht natürliche Galoppierbewegung beim Pferd. Der japanische Künstler ist mir namentlich nicht bekannt. Es lohnt sich auch seinen Youtubekanal durchzuschauen: http://www.youtube.com/channel/UCt_BQNupde9Qducxdk28huA/videos


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