Steve Mould (UK) über mechanische Kraftverstärkung

Der äußerst beliebte Wissenschaftsvlogger aus London zeigt hier 20 Minuten lang eindrucksvoll Beispiele dieser Mechanik in der Natur und auch ihre Anwendung in Werkzeugen und Apparaturen. Ich berichtete über Videos von Mould erstmalig vor fast 3 Monaten.


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Origami in Kunst und Wissenschaft

In den früheren Jahrzehnten war Origami nur als traditionelle Papierfaltkunst der Japaner ein Begriff. Inzwischen jedoch ist es höchst interessant für viele Bereiche der Technik geworden, wo man zum Beispiel Vorbilder aus der Natur (Bionik) erforscht oder mit mathematischen Methoden Faltungen beschreibt oder entwickelt.

Ein preisgekrönter Dokumentarfilm von Vanessa Gould liegt nun schon 16 Jahre zurück: „Between the Folds“ Hier nur der Trailer, den gesamten Film hier. 


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Und nun  eine Dokumentation von vor 8 Monaten ( Free Documentary Engineering): From Paper to Bionics. Origami’s Incredible Impact on Science.


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Lothar Weis aus Waghäusel, ein Kenner römischer Technik

Wie es zwei TV-Berichte (SWR-TV und Kraichgau-TV) der letzten Tage zeigten, kann man Technikunterricht in den Schulen äußerst interessant gestalten, wenn man den pensionierten Lehrer Peter Weis einlädt, bzw. besucht.

https://www.swrfernsehen.de/landesschau-bw/roemer-fan-baut-antike-technik-nach-100.html

und

Antike Technik zum Anfassen: Warum die Römer so erfolgreich wurden

Francisco Sanz, Puppenspieler und Bauchredner

Kürzlich stieß ich auf diesen Artikel, in dem es am Anfang aus dem Spanischen übersetzt heißt :

Francisco Sanz war ein Autodidakt und galt als der beste Bauchredner aller Zeiten. Er schuf animierte Puppen und verlieh ihnen menschliche Eigenschaften und sogar Seelen. Er hauchte einigen der perfektesten Automaten des frühen 20. Jahrhunderts Leben ein. Für die Verwirklichung der Skizzen von Sanz waren ein Tischler und ein Mechaniker verantwortlich, die nie davor zurückschreckten, der Öffentlichkeit den Mechanismus der Automaten zu zeigen. Sanz‘ größte Angst war, dass sein Tod auch den Tod seiner Puppen bedeuten würde.
(Foto: Jose Cunat)
Nun wird hier der schon über 100 Jahre alte Film „Sanz y el secreto de su arte“ von Maximiliano Thous, Spanien, 1918 besprochen , den ich übrigens hier schon vor 10 Jahren voller Freude nannte. Er ist es wert, nocheinmal angeschaut zu werden ! Er dauert 1 Stunde und 5 Minuten.

 

 

Teatro de Automatas, Madrid

Wer in diesen Tagen nach Madrid kommt, hat die Gelegenheit dieses berühmteste mechanische Theater der Gegenwart anläßlich des Stadtfestes San Isidro vom 2.-15. Mai zu besuchen. Nach dem Tod des Besitzers und Schaustellers Gonzalo Canas im Jahre 2012 wurde es mit einem Schaden am fahrbaren Unterbau durch die Stadt Madrid jahrelang eingelagert, bis es nun  wieder in den Publikumsbetrieb zurückkehrte. Ich berichtete mehrfach.                                                   https://www.facebook.com/teatrodeautomatas

Hier eine 12 Jahre alte 11-minütige  Doku:


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Amazing Automata for Pop-Up-Books Display

Wenn Pop-Up-Bücher gezeigt werden sollen, ohne daß sie vom Betrachter  direkt betätigt werden sollen, dann sind diese Apparate sehr angebracht. Hier zeigt das Video von Nicolas Codron, einem namhaften französischen Pop-up-Künstler, für 6 verschiedene Pop ups die Apparaturen für die automatische Vorführung.

Er schreibt dazu u.a. „A few of Joel Dedianne’s amazing automata for the 2023 Festival du Livre Animé of Cluny (France) organized by the NPO Pop-up Livres et Cie. They solve the problem of an adequate presentation of movable books, by automatically turning pages or book or activating paper mechanisms. Awesome.“


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Der älteste noch erhaltene Automat der Welt ist…

( Foto Credit)

der Hahn der ersten Astronomischen Uhr des Strassburger Münsters (um 1350), dessen altes Original im benachbarten Museum Palais Rohan  zu finden ist. Er ist ausführlich in dem vorzüglichen Buch von Herbert Jüttemann: Figurenuhren (Waldkircher Verlag, 1998) mit den technischen Details des Hahnes und dem groben Schema eines dazugehörigen Hahnenschrei-Mechanismusses beschrieben (siehe auch in den folgenden beiden Abbildungen) Er vollführte folgende Bewegungen:  Spreizen der Flügel/ Senken des Schwanzes/Heben des Kopfes/ Öffnen des Schnabels/ Herausschieben der Zunge und synchron der 3-malige Hahnenschrei.

Die heutige Uhr ist in ihrem gesamten automatischen Ablauf täglich um 12.30 Uhr zu erleben. Dazu wird eine filmische Doku (27 min) gezeigt, die im Münstershop auch als DVD zu bekommen ist.  Sie beschreibt die historische Entwicklung und die letzte Uhr von Schwilgue, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts ein atemberaubend kompliziertes Werk geschaffen hat, das man nur durch diese Animationen im Film entschlüsseln kann. Es gibt einen Trailer dazu:

Im Anhang noch ein Foto meiner Herbert Jüttemann Bücher, die alle von Referenzklasse sind. Der Autor ist vor 2 Jahren im Alter von 92 J. verstorben.

(unten rechts das hier zitierte Buch „Figurenuhren“

 

 

 

 

Ausstellung von Daniel Depoutot in Nancy

Der Straßburger Künstler stellt momentan in Nancy noch bis zum 8.Juni aus. Das Office de Tourisme hat dazu auch eine Webseite in deutsch:  https://www.nancy-tourisme.fr/de/ongebote/exposition-nancy-de-4893689/

Ich habe jedoch zu diesem Event keinen Film gefunden, deshalb nehme ich zwei ältere für diejenigen, die das Werk dieses Künstlers noch nicht kennen.


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Ben Hopson: SI_PLIFY

Ben Hopson schreibt dazu auf seiner Webseite: „These pieces were made for a television commercial. When shot next to each other, eight individual sculptures would assemble to form the word SIMPLIFY. The idea was to combine filmed footage of these pieces with graphic animation. The project unfortunately fell apart before the letter “M” sculpture could be completed.“ Bevor ich diese Erklärung las, dachte ich, das M fehle, weil es zu zunächst unlösbaren mechanischen Problemen gekommen sei, aber Herr Hopson diese restlichen so erstaunlichen Ergebnisse nicht unpubliziert lassen wolle. Es ist auch ohne M ein Highlight, danke !

Ben Hopson aus Savannah, GA, ist Hochschulprofessor für Kinetisches Design, ein Studiengang, den er selber entwickelt hat. Auf seinem VIMEO Kanal sind 70 Filme, und es werden zum Beispiel die kreativen Studentenarbeiten entzücken, bei dem ein vorgegebener Würfel sich dermaßen mechanisch öffnen soll, dass ein Golfball präsentiert wird. https://vimeo.com/hopson

Detlef Hänsel: Requiem für einen toten Baum

Detlef Hänsel, Maschinenkünstler aus der Region Harz, ist Mitglied des BBK Harz und stellt für deren Ausstellung in Goslar (noch bis 8.Mai) diese Installation aus. Seine Beweggründe, die zu diesem Werk führten, sind im Rolltext am Ende des Videos eindrücklich  beschrieben.


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