Celebrating 20 Years of Stewardship of the Guinness Collection

Anlässlich dieses Jubiläums hat das Morrismuseum (Morristown,NJ) diesen 8-min Film herausgebracht, der einen Überblick über die beispielhafte Präsentation gibt, die man dort findet. Mir gefiel besonders der lehrreiche Teil,  der mit viel Interaktion die Besuchenden  spielerisch in die verschiedenen grundsätzlichen Techniken der mechanischen Musikinstrumente und Automata einführt, ganz abgesehen von den vielen großen Kostbarkeiten der Sammlung.

https://morrismuseum.org/on-view/ongoing-installations/murtogh-d-guinness-collection-mechanical-music-automata


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Martin Riches: The singing Machine

(The vocal tract)

Martin Riches, der Berliner Soundartkünstler britischer Abstammung, der seit den frühen Siebzigern in Berlin arbeitet und lebt, hat sich schon früh für das mechanisches Sprechen in Nachahmung des menschlichen Sprechapparates interessiert,was ihm auch in Ansätzen gelang (ich berichtete ). Nun aber hat er in Zusammenarbeit mit Prof. Masahiro Miwa (Japan) in den letzten Jahren an der Singing Machine gearbeitet, die in ihrer Tonerzeugung ausführlich auf der Webseite von Martin Riches beschrieben wird. Das Singen ist allerdings der japanischen Sprache angenähert und kann von uns kaum beurteilt werden.  Am Schluß steht der Hinweis auf ein Video von VIMEO:

Neues von Seung Hang Lee

Der südkoreanische Maschinenbau-Professor, hat wieder einen neuen Holzautomaten in Vogelform geschaffen, der sehr natürliche kurvenscheibengesteuerte Bewegungen macht und auch ansatzweise das Zwitschern versucht.

Hier sein überaus reichhaltiger Videokanal:           https://www.youtube.com/@automatakoreadesigncenter239/videos                                


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Nik Ramage (UK): Book of Ideas – Things I might made

Es ist ein Crowdfunder Projekt des Eisenplastikers und Maschinenkünstlers  Nik Ramage, der mit diesem Buch Ideen aus seinem Skizzenbuch zusammenstellen will, die in den letzten 2 Jahrzehnten entstanden sind.   Siehe auch https://www.crowdfunder.co.uk/p/book-of-ideas-things-i-might-make


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Rebecca Horn, Retrospective in München

Seit 26.April läuft die große Retrospective über das Schaffen der Künstlerin Rebecca Horn, die sich über Werke der letzten 3o Jahre erstreckt seit Ihrer großen Ausstellung im Guggenheim Museum in New York. Noch bis 13.Oktober 2024 im Haus der Kunst, München.

Webseite der Ausstellung: https://www.hausderkunst.de/eintauchen/rebecca-horn 

Es erscheint im Juli ein Katalog bei Spector Books

Hier ein Bericht von Vernissage TV mit 8 min Länge:


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In eigener Sache / In our own behalf

Es werden jetzt 5 Wochen lang weniger Beiträge erscheinen. Die verzweifelten Leser und -innen können in den über 6400 Beiträgen seit 2008 graben und längst Vergessenes für sich zu Tage fördern, vorausgesetzt die Links funktionieren noch ! Oder einfach mal mit dem Suchfeld spielen ! Es ist eine Enzyklopädie !

There will now be fewer posts for 5 weeks. The desperate readers can dig in the more than 6400 posts since 2008 and bring long forgotten things to light, provided the links still work ! Or just play with the search field ! It’s an  encyclopedia !

(Unknown source)

Matteo Raciti: All You Can Eat


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Es ist der Wagen des Matteo Raciti, der ihn für den Karnevalszug in Viareggio 2024 geschaffen hat, der diese Allegorie darstellt – im Videotext in Übersetzung aus dem Italienischen so beschrieben  (Gordo = fett) :

Der Mensch hat einen grenzenlosen Hunger nach Ressourcen, der die ganze Welt verarmen lässt, als wäre er in einem All-you-can-eat-Restaurant, in dem man alles für wenig essen kann. Hier wird die Menschheit also durch die vom Autor erfundene Figur dargestellt, deren Name ihn perfekt identifiziert: Gordo

Philip Lowndes über Kurvenscheiben in einem Automaton

Der englische namhafte Automatist erklärt die Funktion von Kurvenscheiben („cams“) in dem Automaton „Quiet Contemplation of a Sandwich“, das er nach einem Kundenauftrag entwickelte. Seine Webseite:    https://www.lowbot.co.uk/


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Bundeskunsthalle Bonn: Interactions 24

Seitjeher bin ich interessiert an dem Thema Spiel und Kunst und erwartete neugierig die neue Ausgabe von INTERACTIONS 24. Aber was ich nun in Bild und Video der renommierten Institution sehe, entäuscht mich doch sehr: da gibt es eine Torwand, eine Wippschaukel, eine Ringwurfbude, eine Rutschbahn, einen Hüpftunnel, eine Klapptürenreihe, ein Klettergerüst, beschriftete Bänke und paarweise Hochsitze. Interessanter und etwas interaktiver die fallschirmartige „Windbeutelei“ und der Jeppe Hein’sche Brunnen.

Hier nun das Video der Bonner „Bunzkunz“(5 min):


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Ich gebe mal zwei Beispiele großartiger Interaktionskunst bei Installationen:

1) Stefan Grünenfelder: Interaktive Kugelbahnen. Der Schweizer Künstler und Eisenplastiker aus dem Tessin schuf in den letzten etwa 25 Jahren ein nun abgeschlossenes Werk von 20 Kugelbahnen, die zum größeren Teil öffentlich bespielbar sind. Wie im folgenden Video sichtbar, gibt es zahlreiche mechanische Effekte zur Steuerung des Laufes einer Kugel von einem Punkt A bis zu einem Punkt Z. Viele kleine WOW-Effekte erzeugen einen großen Lust- und Erkenntnisgewinn ! Siehe nun das Video der Bahn in Saanen (Kanton Bern, Erlebniswelt Alpenruhe, Spielplatz) von David Foutimasseur:


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2) Bernie Lubell: Interaktive Holzmaschinen. Der Künstler aus San Francisco schreibt einleitend auf seiner Webseite: „As visitors work together to animate the mechanisms, they create a theatre for themselves and each other. By encouraging participation, and touch the pieces coax visitors to engage their bodies as well as their minds. The way that pieces move and feel and sound as you rock them, pedal, crank and press against them applies the kinesthetic comprehension’s of childhood to the tasks of philosophy.“

Beide Beispiele sind Weltklasse !