…mit der Empfehlung von Paul Spooner (siehe sein Facebook).
Siehe auch meinen Beitrag vom 19.Mai 2024: https://spikumech.de/nik-ramage-uk-book-of-ideas-things-i-might-made
…und natürlich auch Nik Ramage’s Webseite !
Spiel und Kunst mit Mechanik II
-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
…mit der Empfehlung von Paul Spooner (siehe sein Facebook).
Siehe auch meinen Beitrag vom 19.Mai 2024: https://spikumech.de/nik-ramage-uk-book-of-ideas-things-i-might-made
…und natürlich auch Nik Ramage’s Webseite !
Ein 7.40-Bericht von ATRI-TV über das vergangene Wochendfestival von Mitte Juli. Es wurde ausgerichtet durch den Verein, der diesem Event den Namen gab: https://www.zahnrad-und-zylinder.de/
Sicher besonders interessant ist es für diesen Blog, etwas mehr über die Makermesse zu erfahren, die im Beitrag jedoch nur gestreift wurde. Wer dazu Links beitragen kann, ist herzlich eingeladen, das als Kommentar zu bringen !
Im Technischen Museum Wien steht in der Eingangshalle diese Maschine des Engländers David E.H.Jones, die einmal angestoßen unaufhörlich in Bewegung ist. Aber wir wissen seit Newton, daß es kein Perpetuum Mobile geben kann. Auf Grund der Reibungswiderstände bleibt jede antriebslose Maschine irgendwann stehen. Das Museum fragt alle Betrachter nach einer Antwort und schreibt dazu Folgendes: https://www.technischesmuseum.at/tmw-zine/perpetuum_mobile
Im Wikipedia-Artikel zu Jones heißt es in Bezug auf dieses PM: „Aufsehen erregten auch seine scheinbar als Perpetuum mobile funktionierenden Konstruktionen, bei denen sich ein Rad ohne erkennbare Energiequelle dreht. Diese „wissenschaftlichen Zaubertricks“[8], deren wirkliches Funktionsprinzip Jones nie verriet, baute er seit 1981 in mehreren Versionen; die letzte von 1999 befindet sich im Technischen Museum in Wien.[9] Martyn Poliakoff, der das erste von Jones gebauten Perpetua mobilia geerbt hat und eine technische Beschreibung dieses Geräts besitzt, erklärte, dass es wesentlich interessanter sei, über die Funktion der Maschine zu spekulieren, als tatsächlich um die Funktion zu wissen. Er sei, nachdem er die tatsächliche Funktionsweise erfahren habe, darüber (die technische Einfachheit) »enttäuscht« gewesen und habe sich »betrogen« gefühlt.[„
Simone Giertz, die ich hier schon vor 7 Jahren und einige Male mehr erwähnte, hat eine internetionale Internet-Karriere gemacht. Da hilft der Schwedin ihr perfektes Englisch. Ihren Reichtum an skurrilen Ideen hat sie schon vor 6 Jahren mit einem TED Video dokumentiert.
Und vor einem Jahn schlug sie dieses mechanische Musikinstrument vor:
Vor über 4 Jahren gab es im Pariser Auktionshaus Drouot eine Versteigerung von 50 solcher Automaten, die im frühen 20.Jahrhundert vorallem als Blickfang in Schaufenstern und Kaufhäusern ihren Reklamejob machten. Sie sind alle im Digitalen Auktionskatalog ausführlich beschrieben, jedoch nicht in Bewegung dokumentiert. Es gibt kaum Videos im Internet zu dieser weniger populären Gruppe von Automaten. Jedoch fand ich einen französischen TV-Beitrag, der diese Spezies behandelt:
Das einzige Buch zu diesem Thema, das ich sehr empfehlen kann, habe ich hier schon früher besprochen. Es ist jedoch recht selten geworden und deshalb nicht billig, https://spikumech.de/reklameautomaten .
Der Ort Les Gets liegt im Hoch-Savoyen der französischen Alpen und hat ein jährliches Festival der mechanischen Musik. Darüberhinaus besitzt das dortige Museum nicht nur eine reichhaltige Sammlung zu diesem Thema, sondern auch noch einen Raum mit Reklameautomaten, eine Spezialität mechanischer figürlicher Blickfänge, die aber im hier gezeigten Video nicht zu sehen sind.
Kara Walker schuf für das SFMoma San Francisco diese große robotische Installation und spricht darüber. Im Infotext von YT heißt es dazu : „Experience Kara Walker’s new commission, Fortuna and the Immortality Garden (Machine), which considers the memorialization of trauma, the objectives of technology, and the possibilities of transforming the negative energies that plague contemporary society. Watch the processes and experiments that drive Walker’s newest public work and discover its connections to the cultural history of the Bay Area.“
Porl Smith veröffentlichte auf seiner FB-Seite diesen umgebauten mechanischen Vogel aus China: https://www.facebook.com/porl.smith/videos/1916414145543635?idorvanity=27169260221
Man findet sie als billige Spielzeuge bei Temu oder Ali um 10 Euro. Und bei einer Beschreibung in ebay heißt es auszugsweise:“Dieser Vogel verfügt über einen Mikrochip zur Geräuscherkennung: Sobald er ein Geräusch hört, beginnt er zu zwitschern, mit den Flügeln zu flattern und Kopf und Schwanz zu bewegen, genau wie ein echter Vogel.“
Noch bis Ende diesen Jahres wird diese Ausstellung gehen, die im Museum Rotes Schulhaus des Ortes läuft und dort so angekündigt wurde:
Das Museum Rotes Schulhaus präsentiert aktuell eine Ausstellung der Gustav Mesmer Stiftung. Mesmer, ein Erfinder und Künstler des 20. Jahrhunderts – ein Mensch mit einer extremen Biografie – dessen gesamtes Werk aus über 1000 Zeichnungen, Skizzen, Texten und Bildern, wie auch Objekten, Flugfahrrädern, Schwingenfluggeräten, Musikinstrumenten und Sprechmaschinen besteht. Die Ausstellung im Museum Rotes Schulhaus möchte den Fokus speziell auf das Thema Flugräder legen und einen umfangreichen Einblick in die Flugwelten von Gustav Mesmer ermöglichen.
Die Ausstellung ist jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr zu sehen (bis Ende 2024)
Das Kulturmagazin Capriccio des BR-TV sendete dazu diesen Beitrag. Die Webseite der Gustav-Mesmer-Stiftung: https://gustavmesmer.de/
Es ist ein Musikvideo von Steve Hoover (Regie), der einen nostalgischen Blick in die Spielzeugwelten der 70ger wirft, inspiriert durch den Song von Adam Young: „Adam Young sings about making friends with fireflies, insomnia and how he makes himself believe that Planet Earth turns slowly. All the while as toys, lights and musical equipment comes to life in his lonely apartment at night.“ (IMDb)
Das Video war vor 14 Jahren mit über einer halben Milliarde Klicks ein Riesenerfolg.