Keith Newstead: Three Blind Mice

Die Visualisierung dieses alten englischen Kinderreimes ist KN mit einem kleinen mechanischen „Theater“ in großer Komplexität prächtig gelungen. Besonders knifflig stelle ich mir dabei die Synchronisierung von Bewegung und Gesang vor. Viele Details zeigt KN ausführlich wie gewohnt in seiner begleitenden Dokumentation (siehe Blog ). Da man in Deutschland
die englischen Nursery Rhymes nicht so kennt, gibt es hier den Background:
http://www.rhymes.org.uk/three_blind_mice.htm


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Minoru Takahashi(JP): Airship Factory

Das Photo seiner mechanischen Wandskulptur für ein Krankenhaus in Yokosuka-Shi war vor Kurzem auf seiner FB-Seite erschienen. Die Maschinenübersetzung des Begleittextes war jedoch kaum verständlich. Nun gibt es dazu noch ein Video. Vielleicht sollte man die Skulptur noch einmal genauer filmen, um die einzelnen Szenen in den kleineren Kästen besser erkennen zu können.


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Automata-Ausstellung in Japan

In Kurume Stadt, Präfektur Fukuoka, ist gerade im Youth Science Museum eine ansehnliche Ausstellung mit 80 Automata eröffnet worden, wie RKB-TV berichtet. Für uns sind es alles alte Bekannte aus der englischen Szene.
(Via FB Hal Furuta )


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Chinesischer Zauberer – ein Automat mit komplexer Kartonmechanik und Sandantrieb


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Dug North stellte gestern das Video von Harrison Howard über diesen erstaunlichen Automaten vor, der großenteils aus Karton aufgebaut ist und der durch Sandfluß angetrieben wird. Genaueres über die Herkunft und die Manufaktur weiß man nicht. Er könnte aus Frankreich stammen und in der zweiten Hälfte des 19. Jhdts. hergestellt worden sein. Wie Dug North zeigt, gibt es eine Abbildung eines ganz ähnlichen Modells in dem umfangreichen Reprint „Magic“(1898) von Albert A.Hopkins

Harrison Howard läßt uns in einem zweiten Video auch auf die Rückseite schauen, wo wir den Sandfluß auf das Treibrad sehen können und den dadurch angetriebenen Stegezylinder aus Karton. Die weiterführende Mechanik, die die Zauberer-Szene antreibt, ist jedoch verborgen.


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Flachmechanische Ziehbilder von Pellerin aus Epinal

Im 19. Jahrhundert war Epinal in Lothringen (westlich der Vogesen gelegen) ein großes Zentrum für die Produktion von Bilderbögen und Konstruktionsbögen für den Kartonmodellbau. Einige davon
konnten zu dreidimensionalen mechanischen Szenerien verarbeitet werden, andere enthielten die auszuschneidenden Teile für flachmechanische Bilder mit Ziehstreifen. Nun entdeckte ich auch die Herkunft des letzten Bildes in meinem Blogeintrag vom 24.Februar 2014: es ist der Konstruktionsbogen Nr.466 von Pellerin, der 1906 als Ausschneidebogen erschien und den Titel trägt „Petits métiers réunies“.

466

Und hier die montierte Version aus der Sammlung Larry Seidman(C)in GIF-Animation:
1053-CROP

Epinal hat ein eigenes Museum, das diesem Wirtschaftszweig gewidmet ist: „Museé de l’imagerie“
Es ist dort ein digitales Archiv im Aufbau, das inzwischen ca.2300 Objekte erfaßt hat und das in einem Formblatt zu jedem Objekt weitere Informationen gibt. So z.B. bei der Küchenszene des Gasthauses „Au lapin sans tete“ 1905.

Freundlicherweise hat Larry Seidman dieses Bild aus seiner Sammlung als GIF animiert:
1054

(„Laboratoire du restaurant ‚Au lapin sans tete'“, GIF des Pellerinbildes, Copyright Larry Seidman)

Zu meiner großen Freude entdeckte ich googelnd einen Papercraftladen in Berkeley, Kalifornien,
der eine größere Anzahl von Pellerin Reprints anbietet: „Castle in the air“. Hier ist das eben gezeigte:
http://castleintheair.biz/shoppe/?b=10&d=1968&k=10&c=455&cartorderid=4711