Neue Auktion bei Breker, Köln, am 16.November 2013

Ein großer Teil der Auktion betrifft figürliche Automaten und mechanische Musikinstrumente. Bei Breker ist es schöner Brauch, möglichst viele Automatenobjekte im Video zu zeigen, so z.B. dieser deutsche Schaufensterautomat von etwa 1940:


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Oder diese Schildkröte, die ’n Vogel hat:


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Und hier gibt es noch massig Sehfutter, nämlich 54 Filme, die Breker gestern in ihren YT-Kanal setzten

Glücksmomente – Spielvergnügen im Wandel der Zeit (Ausstellung in Neuwied)

Unbenannt

Diese Doppelausstellung in Neuwied umfaßt im Roentgen-Museum Spieltische höfischer Spielkultur und eine Reihe münzbetätigter Spiel- und Unterhaltungsautomaten aus der Sammlung Gauselmann und im Deutschen Flippermuseum deren gesamten Ausstellungsbereich. Sie läuft noch bis 24.November, also knapp 4 Wochen. Ein Höhepunkt sind die großen Kostbarkeiten der Sammlung Gauselmann meist aus der 1.Hälfte des 20.Jahrhunderts. Leider gibt es aber Mängel in der Präsentation. Die Automaten in ihrem zeitgenössischem Design erzeugen Nostalgie und erwecken Neugier, die jedoch nicht befriedigt wird, da sie weder spielbar sind noch Spielabläufe filmisch dokumentiert werden. Auch der Blick in das mechanisch interessante Innere eines Automaten bleibt verwehrt, weil die Objekte als geschlossene Kästen in den Vitrinen stehen.

Für mich der zweite Höhepunkt ist das Deutsche Flippermuseum, das mit seiner umfangreichen Sammlung auch außerhalb dieser Ausstellung zu den angegebenen Zeiten zugänglich ist und alle Geräte bespielbar hält.

Es ist ein reichhaltig bebildertes 72-seitiges Katalogbuch erschienen mit interessanten Aufsätzen zur Ausstellungsthematik, das in den beiden Museen für preiswerte 12,50 Euro angeboten wird.

http://www.lebendiges-neuwied.de/News-Gluecksmomente-Spielvergnuegen-im-Wandel-der-Zeit-vom-acht-dot-neun-dot-vierundzwanzig-dot-elf-dot-zweitausenddreizehn-item-2201.html

http://www.flippermuseum.eu/uploads/media/Flyer_Gluecksmomente.pdf

In Ergänzung zum Thema Flipper lief gestern ein Bericht im WDR-Fernsehen (Lokalzeit Bonn) über eine Privatinitiative von Flipperenthusiasten aus Bad Honnef, die sich ihren eigenen „Spielraum“ mit 19 Automaten angelegt haben. Als Podcast noch 6 Tage hier anschaubar:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-bonn/videoflipperninbadhonnef100_size-L.html?autostart=true#banner

Perpetual Useless: Youtubekanal mit 96 Filmen

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Der Inhalt dieses Youtubekanals wird umschrieben mit: „The most amazing perpetuum mobiles, useless machines, experiments, inventions, strange and extraordinary science artefacts and art kinetic objects from around the world“. Er ist aber recht willkürlich zusammengestellt. Vieles davon ist in meinem Blog schon früher angesprochen worden, jedoch kann man sich ja umschauen, um eigene Entdeckungen zu machen oder Freude am Wiedersehen zu haben. Das gilt zum Beispiel für diese Zusammenstellung früher Arbeiten von Gina Kamentsky aus ihrer Werkgruppe der Mechanical Confections:


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Das Schauspiel "Gefährten" hatte in Berlin Premiere

Dieses ergreifende Theaterstück, welches unter dem Titel „War Horse“ 2010 schon in London (ich berichtete ) und inzwischen in weiteren Weltstädten gastierte, bekam nun eine deutsche Version, die in der vergangenen Woche angelaufen ist und bis Ende März im Berliner Theater des Westens aufgeführt werden wird. Die Blogrelevanz ergibt sich aus dem Star des Stückes, nämlich dem von 3 Puppenspielern geführten mechanischen Pferd, das von der südafrikanischen Handspring Puppet Company entwickelt wurde.
(Dank an Uli Tietz, der mir dies freundlicherweise mitteilte)

Shintaro Shioura: Akrobaten

Der japanische Automatakünstler Shioura hat gestern ein neues Video in seinen YT-Kanal gesetzt, das die Turnübungen eines Akrobatenpaares zeigt, dessen Untermann ein herzförmiges Fenster auf der Brust hat, das Einblick in die verursachende Mechanik bietet. Ein schöner Einfall!


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(siehe auch meinen früheren Eintrag an dieser Stelle vom 31.Dez.2012)

Work in progress – mechanical duck von Bliss Kolb

Nun sind die Flügel der Ente voll beweglich und werden durch zwei Schnurzüge gesteuert. Am 7.August sah das noch so aus: siehe mein Blog. Der Baufortschritt ist in seinem Entenkapitel vorbildlich dokumentiert und es gibt auch schon ein erstes Video:


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( Via FB Automata group)

Sendung des SWR über Hanns-Martin Wagner

Im Südwestfernsehen BW kommt heute um 18.15 Uhr die halbstündige Sendung Kuck! Kuck! mit einem Beitrag „Wer schiebt eine ruhige Kugel“ . Es geht da um eine Kugelmühle bei Neidlingen und einen Besuch in Hanns-Martins Kinetik- und Kugelbahnwerkstatt. Ich erfuhr es gerade eben, sodaß ich mich noch erkundigen muß, ob es nachträglich auch noch als Podcast gesehen werden kann.
Hanns-Martin Wagner ist der Begründer von Kugelbahn.ch.

Nachtrag: wie ich eben sah, gibt es die Möglichkeit, die Sendung als Podcast weiterhin zu sehen (ich weiß aber nicht wie lange). Dort gibt es den angesprochenen Beitrag von Minute 15.50 bis Minute 21.10:
http://www.swrfernsehen.de/-/id=10133838/did=12277062/nid=10133838/sdpgid=850878/n0jg2e/index.html

The Deep von PES nun in feiner HD-Qualität

Dieser Kurzfilm vom New Yorker Animations- und Kurzfilmer PES ist nun schon ca. 3 Jahre alt und wurde von mir hier damals schon erwähnt. Inzwischen ist er in höherer Auflösung ein noch schönerer Sehgenuß und hat alle Qualitäten zum Klassiker seines Genres (Via COLOSSAL )


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Die simple Freude an altmodischer Verwandlung…

im Spiel mit Schiebe- und Klappmechanik als Popup-Buch nutzt Samsung in seinen Werbeclips für das neueste GALAXY Smartphone, ein Superhightechprodukt natürlich. In Analogie zur Nutzung des Smartphones schuf der australische Papercraft-Künstler Benja Harney das „Everyday Wonders Pop-up Book of New York City“:


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Der zuvor gelaufene Werbeclip stammt vom sehr namhaften kalifornischen Popupbuch-Konstrukteur David A.Carter („One Red Dot“) und betrifft das „Everyday Wonders Pop-up Book of London“:


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Es gibt ein Kurzvideo dazu, in welchem Carter einige Erläuterungen zu seiner Arbeit gibt und feststellt:
„Paper art has a tactile simplicity that really speaks to us in this modern digital world. It’s nostalgic, it’s playful and it’s so imaginative. Samsung’s decision to use paper art to demonstrate the functionality of their devices is a perfect blend of utility and creativity.“


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