David Secrett (GB): The archer

Wir kennen alle die Spitzen japanischen Automata- Kunsthandwerks: die Bogenschützen. Es war aber – zumindest in der Gegenwart – keine rein japanische Spezialität, weil es vor gut 30 Jahren
David Secrett aus England auch beherrschte. So gibt es hier einen neuen Film über diesen englischen Bogenschützen, der vom Tokioter Museum für Mechanische Musikspielwerke(arslonga83) gedreht wurde. David Secrett hat nur wenige gebaut und dieses Exemplar ist offenbar nach Fernost gewandert. Sergio Pinese hatte uns vor einiger Zeit die Freude gemacht, einen damaligen
TV-Bericht über Secrett in seinen Youtubekanal zu stellen, der uns einen Einblick über ihn und sein Schaffen gibt:
http://www.youtube.com/watch?v=P2SJ398CIrc


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Ich hätte allerdings die Erlöse zweier Auktionen für ein solches Stück höher eingeschätzt:
2004 bei Christie’s ca. 2100 Pfund und 2008 bei Theriault’s 6500 Dollar.

Compania Itinerania aus Katalonien macht höchst anregendes Straßentheater

Wie Dug North heute mitteilte, gibt es neben TOC de FUSTA eine weitere katalonische Straßentheatergruppe, die mit phantasievollsten Installationen zum Spiel mit der Mechanik animieren: die Compania Itineránia . Sie beschreiben zwei Produktionen, mit denen sie
auf den Festivals verschiedener europäischer Länder auftreten (so allein in 2013 noch in Spanien, England,
Frankreich, Österreich und Dänemark)
Hier das Labyrinth, eine Installation mit verschachtelten Laufwegen, die öfters durch Türen versperrt sind und nur geöffnet werden können, wenn man mechanische Aufgaben löst.


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Ein Artikel über Gilbert Peyre (FR) bei Les Grigris

Vor einer Woche erschien im französischen ArtBrutBlog „Les Grigris de Sophie“ ein großer Artikel mit dem Titel GILBERT PEYRE : BRICOLEUR, INVENTEUR, POETE, SCULPTEUR, DISTRIBUTEUR D’IDEES, CREATEURS DE SPECTACLES.. ARTISTE COMPLET !. Ich habe hier des öfteren über ihn berichtet und will nochmal einer meiner Allzeitfavoriten, den 1986 von Marc Alfieri gedrehten Film „La Foire Mécanique“ des Gilbert Peyre hier ins Gedächtnis rufen:


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Brian Grabski’s Möbel mit Trickverschlüssen bei den Schubladen

Die aufwendige hölzerne Mechanik der Grabski-Möbel läßt diese Stücke zu Maschinen werden. Der Designblog core77 zeigt dies in der Folge 2 einer dreiteiligen Artikelreihe, deren erster Teil sich mit Waffenverstecken in Möbeln beschäftigt und deren dritter Teil von den mechanisierten französischen Prunkstücken des 18.Jahrhunderts handelt. Hier sind die beispielhaft guten Dokumentationen des Paul Getty Museums hervorzuheben.


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Massive Rube Goldberg Attempt

Einführungsveranstaltung der Carnegie Mellon University, Pittsburgh, für die Studierenden der Robotics Abteilung: der Raum ist abenteuerspiel-platzmäßig vollgepackt mit Karton- und Dachlatten-skulpturen, die jeder einzelne Studierende gebaut hat und mit dem Nachbarn verbunden hat. Das Ganze ist dann zu einer großen Rube Goldberg Kettenreaktion zusammengefügt und läuft in diesem 3-Min.-Video ab. Der genaue Ablauf ist kaum auszumachen, jedoch die Stimmung bei den Teilnehmern ist überwältigend.


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Blechspielzeug-Motorrad ARNOLD MAC 700

In den 70gern, als es noch erschwinglicher war und nur ein Nischengebiet, hatte ich mal eine exzessive Phase des Blechspielzeugsammelns. Etwa 70 Objekte aus den 50ger und 60ger Jahren kriegte ich zusammen,
meist aus schlecht geführten Spielwarengeschäften der Provinz. Einer der Stars war der Arnold MAC 700, den ich jetzt hier im Video wiederentdeckte:


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Dann Anfang der 80ger, als Blechspielzeug zur Mode wurde und für mich das eigene Konstruieren und Erfinden viel wichtiger wurde, verkaufte ich die ganze Sammlung (aus heutiger Sicht vielleicht etwas voreilig).

Low-Tech Magazine: The Mechanical Transmission of Power (3)

Nun ist der für Technikgeschichte Interessierten hochinteressante 3.Teil dieser Artikelreihe erschienen und zeigt uns, wie an manchen Orten mechanische Energie mit Drahtseilzügen über weitere Strecken transportiert wurde (2.Häfte des 19.Jhdts.).

http://www.lowtechmagazine.com/2013/03/the-mechanical-transmission-of-power-3-wire-ropes.html

Es gibt ein bis heute erhaltenes Beispiel in der Schweiz: Historische Werkstätte Gebrüder Giger, Schnaus, Graubünden. Sämtliche Maschinen wurden dort mit einem Drahtseil vom etwas entfernt liegenden Mühlrad angetrieben. Da alles noch betriebsfähig ist, können Besucher dort Führungen erleben, um sich diese etwa 140 Jahre alte Technik in Bewegung vorführen zu lassen.


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Der zweite, bessere Film (RTR-TV) ist jedoch in räteromanischer Sprache:
http://www.youtube.com/watch?v=ChUhbqIEOag&feature=player_embedded

"Route 66" ist die prachtvolle neue Cuborobahn von Johannes Schmitz

Eine unglaubliche Neuschöpfung ist das ! In einem hochkomplexen Ablauf stößt Johannes Schmitz eine Kugel an, die dann in einer Kettenreaktion neue Kugelläufe startet, solange bis alle 66 Kugeln in einem Zielbereich angekommen sind (deswegen der Titel). In diesem Würfelgebirge geht es rauf und runter. Im ersteren Fall durch Magnetbausteine und dem Kugelrad, das Dietmar Wächtler konstruierte, und dazwischen gibt es eine Reihe von Effekten, die JS jedesmal neu erfindet.

Knapp 7 Minuten Hochgenuß, danke Johannes!


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