Rob Higgs großartige neuere Nußknackermaschine, künstlerisch gefilmt von Brett Harvey:
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Spiel und Kunst mit Mechanik II
-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
Rob Higgs großartige neuere Nußknackermaschine, künstlerisch gefilmt von Brett Harvey:
Nun schon ein Dreivierteljahr verspätet – entdecke ich dieses blogrelevante Spektakel auf meinen nächtlichen Webwanderungen. Es war eine Hommage an Jean Tinguelys Cyclop im Wald von Milly-La-Foret bei Paris, welcher die Vorlage für ein Bühnenbild lieferte, das den Hintergrund einer circensischen Aufführung bildete, die durch ein Team um Philippe Boe und Markus Gfeller realisiert wurde (siehe ausführliche Info auf der Webseite)
Der interessante Werdegang von den ersten Ideen und Inspirationen bis hin zur fertigen Aufführung des 2-Millionen-Franken-Projektes wird in diesem eindreiviertelstündigen Making-Of-Video ausführlich geschildert.
Hier ein Photo des Users Polytropos bei Panoramio, welches den Cyclopen am Ende einer nächtlichen Vorstellung zeigt: http://www.panoramio.com/photo/77523504
Und schließlich ein Kurzbericht vom Schweizer Fernsehen (4.7.2012):
Schon vor einem Jahr wies Hanns-Martin an dieser Stelle auf den maschinenkünstlerischen WG aus Frankfurt hin, über den jetzt ein 4-Minuten-Bericht im RheinmainTV gesendet wurde:
Ebenfalls erwähnte Hanns-Martin W.Günthers Buch „Die mechanische Bratwurst“, in das man hier auch hineinschauen kann:
http://www.bedrei.de/titel/die-mechanische-bratwurst
Das Buch hat 128 Seiten, die Texte sind zweisprachig (dtsch. und engl.) und es ist reichhaltig bebildert mit den professionell guten Fotos von Matthias Wenger.

Und schließlich noch ein Artikel von Sandra Trauner in der Sächsischen Zeitung vom 12.Februar dieses Jahres über WG:
http://www.sz-online.de/nachrichten/die-kuriosen-erfindungen-des-walter-g-2507086.html
Anfang Dezember 2012 fand wieder die Roboexotica in Wien statt, bei der es um Schankautomaten, bzw. Cocktailroboter und weiteren skurrilen Maschinen von Technologiekünstlern ging, wie z.B. der Amalettomat von ZWAX, einem Künstler aus dem MetaLab Wien (siehe auch MAKE )
Amalettomat at Roboexotica 2012 from Zwax on Vimeo.
Nun hat uns auch die Maker Faire Organisation mit einer Veranstaltung in Hannover erreicht, wie ich gerade bei CLOCKWORKER lesen konnte, nachdem eine ähnliche Ausstellung in München vor einer Woche stattfand (siehe auch mein Beitrag „Make Munich“ vom 22.4.). Sicherlich wird alles in viel bescheidenerem Maßstab stattfinden als in den Staaten, die in den letzten Jahren bei ihren Events jeweils eine grandiose Mischung an Basteleien, verrückten Skulpturen, Steampunk, Hacks und jederart Technologiekunst zusammenbrachten. Hier ein paar Impressionen vom letzten Maker Faire bei San Francisco:
gefunden bei FFFFOUND .
Cecilia Schiller(Minneapolis) hat einige neue mechanische Holzobjekte geschaffen, seit ich vor Längerem ihre Webseite besuchte. Sie war Maskenbildnerin an einem Theater und ist klassische Holzschnitzerin. Seit einigen Jahren wendete sie sich verstärkt den Automata zu und schuf interessante Arbeiten. MNO ist eine Organisation, die das künstlerische Erbe Minnesotas fördert, und die einen 7,5-Minuten-Film über Cecilia Schiller drehte, bei dem sie selbst zu Wort kommt:
Folgender Kurbelautomat „The nose knows“ wurde im vorigen Video ganz kurz gezeigt. Hier jedoch etwas ausführlicher die schnüffelnde Suchbewegung des Hundes mit dem sehr gelungenen Getriebe:
Und im Unterschied zu ihrem strengeren graphischen Stil nun ein gemütvolles mechanisches Bild „Good Morning Sunshine“ für eine Entbindungsklinik mit vier einzeln anzutreibenden Szenen, deren Werdegang sie hier beschreibt.
Ein Video darüber ist in ihrer Google+-Seite versteckt.
Mit seiner Great Ball Contraption (GBC) Nr.5 legt PH ein
Stück exzellenter Fördertechnik vor – mit sehr phantasievollen Variationen, die Kugeln durch einen geschlossenen Kreis zu treiben:
Quelle: Heron/Scoop.it
Facebook von Philip Verbeek:
https://www.facebook.com/pages/PV-Productions/206638589482664?fref=ts

(Foto: Bayrischer Rundfunk)
Anläßlich dieses Jubiläums gab es am Samstag einen Fernsehbeitrag des Bayrischen Rundfunks in der Sendereihe „Zwischen Spessart und Karwendel“, in dem uns Dr.Florian Dering, stellvertretender Direktor des Münchner Stadtmuseums, die Aufsehen erregende Herkunft dieses Karussells näher bringt. Hier als Podcast noch nachträglich zu erleben:
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/zwischen-spessart-und-karwendel/karussell-chinesischer-turm-100.html
Vor fast 30 Jahren besuchte ich Florian Dering, um für mein Buch „Mechanische Spielobjekte und Automaten“ zu recherchieren. So gibt es in Derings Museum eine imposante Sammlung mechanischer Schießscheiben aus Schießbuden um 1900. Für besonders Interessierte kann ich Florian Derings
Standardwerk zur Geschichte der Jahrmarktsattraktionen, „Volksbelustigungen“ Greno, 1986,
wärmstens empfehlen. Es ist allerdings längst vergriffen und nur noch antiquarisch zu finden.

Diese sehr bedeutende Sammlung ist nun nach 6 Jahren am vorigen Wochenende im Dresdener Zwinger wiedereröffnet worden. Naturwissenschaftliche und technische Geräte hauptsächlich aus dem 16. bis 18. Jahrhundert bilden eine erstklassige Quelle zur Wissenschaftsgeschichte und werden interaktiv in verschiedenen Infostationen medial vertiefend erklärt. Der Bereich der Uhren und Automaten ist besonders blogrelevant. Hier ein Rundgang durch die Ausstellung:
Und hier ein interessanter 6-Minuten-Film des MDR „Hinter den Kulissen des MPS“, der auf die Restaurierungsarbeiten und die Vorbereitung der Ausstellung eingeht:
http://www.mdr.de/mediathek/suche/video112734_zc-485c01ae_zs-d23ba9ff.html
Außerdem gibt es natürlich das museumseigene Angebot zu Themen der Ausstellungen und Exponate:
http://www.youtube.com/user/SKDmuseen/videos?view=0
(Dank an Freund und Tipgeber Uli Tietz aus RE, also Potti!)