Kevin Prince : The Art of the Patent

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(Aus der Frühzeit des Patentwesens: amerikanisches Patent für einen Fan von James Barron, 1830(!). einer eher goldbergesken Installation, die einer ruhenden Person Luft zufächert.)
Quelle: U.S. National Archives

‚The Art of the Patent‘ ist ein Buch des amerikanischen Patentanwaltes K.Prince, das im aktuellen SPIEGEL Nr.38/2012 gerade besprochen wurde. Es geht um eine Kulturgeschichte der Patentzeichnungen der letzten beiden Jahrhunderte, wobei der Autor feststellt, daß frühere Epochen dabei eine größere künstlerische Qualität aufwiesen als die Jahrzehnte unserer Gegenwart.

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(Amazon.de )

Ich kann diese Freude der Betrachtung alter Patente gut nachempfinden, da ich selber angeregt durch die beiden Bildbände ‚Blechspielzeug-Patente 1 und 2‘ (Marianne Cieslik Verlag, 1977 und 1979) vor 30 Jahren
mal eine Woche lang im Deutschen Patentamt München gegraben hatte und dabei mir alles zu meinen Themen interessant Erscheinende in zwei fetten Aktenordnern
herauskopierte. Ich stieß dabei auf Manches, was sicherlich ein Jahrhundert lang niemehr verwertet wurde.
Nach der Interneteinführung und Digitalisierung aller Patente kann ich nun jede Patentrecherche vom heimischen Schreibtisch aus starten und mir die entsprechenden Schriften herunterladen. Welch eine Revolution !

WDR: Atelierbesuch bei Willi Reiche, Wachtberg

Gestern gab es in der WDR-Sendung „Lokalzeit Bonn“ einen
Atelierbesuch bei Willi Reiche aus Wachtberg bei Bonn, dessen Wirkungsstätte zugepackt ist mit erlesenen Fundstücken unsrer metallenen Dingwelt, die irgendwann mal in eine Kinetische Skulptur eingebaut werden könnten.

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(Foto: Tania Beilfuss, Wachtberg)

Der Bericht (2.40) ist noch 6 Tage hier gespeichert und kann aus dem Inhaltsverzeichnis der Sendung vom Dienstag, 18.9.12, angeklickt werden:
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/lokalzeit_bonn.xml

Hamburger Abendblatt über die Ruffler-Ausstellung in Norderstedt

Ein schön ausführlicher Artikel von Heide Linde-Lembke über die neueste Ausstellung von Walter Ruffler in Norderstedt erschien vor 5 Tagen im Hamburger Abendblatt
Siehe auch meinen Eintrag vom 3.Sept.

Und hier ein Video aus der CLOHE-Reihe, wo Walter Ruffler mit vielen Modellen vertreten ist. CLOHE ist eine von Guido Accascina ins Leben gerufene Initiative, Automata für die Veranschaulichung maschinentechnischer Grundlagen im Schulunterricht zu nutzen.


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Zweimal Mechanical Papercraft

1) Keith Newstead: Papiermechanik-Studie Techno- Dance Nezha


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2) Haruki Nakamura (Paper engineering KAMIKARA): Aufstehpinguin


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Über die mechanischen Wunderwerke des sächsischen Bauers Elias Augst …

berichtet ein neues reich bebildertes Büchlein mit 96 Seiten von Bernd Herrde im Husum-Verlag:

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Ein Riesenglücksfall verhilft 1979 dem Dresdener Museum für Sächsische Volkskunst zum Besitz dieses einzigartigen Ensembles von holzgeschnitzten Figurenautomaten zur Leidensgeschichte Christi, allerdings in erbärmlichen Zustand und derart demontiert, daß eine immense Puzzlearbeit und Hineindenken in die Mechanik zur Restaurierung notwendig wurde, die allerdings noch nicht abgeschlossen ist. Der verantwortliche Konservator und stellvertretende Direktor des Museums Bernd Herrde (seit 2011 im Ruhestand) hat darüberhinaus 1 Jahr Forschungsarbeit investiert, um die zunächst völlig unbekannte Herkunft zu klären, was er im ersten Kapitel seines Buches beschreibt. In den weiteren Kapiteln werden die 7 mechanischen Szenen einzeln beschrieben und mit den entsprechenden Bibeltexten in Verbindung gesetzt. Der Schöpfer der Szenen,Bauer Elias Augst, hat diese als Autodidakt um 1830 geschaffen und ist nicht wie damals üblich damit als Schausteller über Land gezogen, sondern stellte sie in seinem Hof in Steinigtwolmsdorf (Oberlausitz) zur Besichtigung aus. Sie wären wohl auch für solche Transporte der komplexen Holzmechanik wegen ungeeignet gewesen. Darüberhinaus hat sich das „Universalgenie“ mit weiteren Projekten beschäftigt, siehe Amazontext.

Nun hat es mich brennend interessiert, Videomaterial darüber zu finden. Bisher gibt es aber nur den Hinweis auf ein museuminternes Video, das im Ausstellungsraum neben den Originalen läuft, da man verständlicherweise die empfindlichen Originale schonen muß.

Ich habe aber doch noch eine kurze Videosequenz mit Bernd Herrde anläßlich der Osterausstellung 2011 des Museums im Dresdener Lokalfernsehen gefunden, undzwar ganz kurz die Gesamtansicht des Ensembles mit Kindern davor (bei 0.41)
und die Kreuzigungsszene (bei 0.53):
http://www.dresdeneins.tv/Nachrichten_Archiv/Ostern_im_Jaegerhof-962.html

(Ich berichtete erstmalig über diese Passionsautomaten am
14.April 2011 an dieser Stelle)

Congratulations to Hanns-Martin Wagner, the founder of Kugelbahn.ch


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Es muß natürlich heißen „Gutes Rollen in die zweite Lebensjahrhunderthälfte“, nicht „Guten Rutsch in die zweite…“ Feinste Festgrüße aus dem Rheinland in den Stuttgarter Großraum !

Austin Grangers Zimmer ist völlig verknext

Der nur 21 Jahre alte K’NEX-Enthusiast aus ST.Paul, Minnesota,schuf mit CLOCKWORK eine einzigartige Kugelbahnarchitektur, die sein ganzes Zimmer ausfüllt. Das Video läßt die vielen Feinheiten der Bahn nur andeutungsweise anklingen (Details siehe Youtubetext).
Aus den zahlreichen Beiträgen seines Youtubekanals kann man ermessen, wie sich sein jahrelanger Umgang mit diesem Baukasten zu solchen Höhen entwickeln konnte. Das folgende Video, das erst gestern erschien, hat in dieser kurzen Zeit mit bald 300000 Klicks absolute Viralität entwickelt (Dank an Jörg SWR Kantel )


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