-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
Während meines Paris-Trips in den frühen Sechzigern kaufte ich mir auf dem Marché aux puces eine Schellackplatte von LH, die mir leider Jahre später einmal herunterfiel. Gottseidank hatte ich aber auch in einem Pariser Plattengeschäft noch diese LP eingekauft:
30 Jahre nach seinem Tod erinnere ich anläßlich dieses doch sehr runden Geburtstages von Lighnin‘ Hopkins auf akustische Weise:
Gary Chiles aus dem kalifornischen Redding (ich berichtete am 2.März über seine Kneipenkugelbahnen ) hat sich einen neuen Youtubekanal zugelegt und dort weitere Weißholzmaschinen eingestellt, wie z.B. diese:
Da ich mich auch hin und wieder in der Outsider Environment Art Szene herumtreibe, schaute ich in das umfangreiche Portal„Outsider Environments Europe“, wo ich dieses einzigartige Museum entdeckte in einem ehemaligen Bauernhof, in dem der zu Lebzeiten sammelnde Grundschullehrer EG über 60.000 Gegenstände des einfachen Lebens zusammentrug und zu grafisch äußerst reizvollen Gruppierungen ordnete (siehe FLICKr ), darunter
eben auch selbst gebasteltes Spielzeug mit einfacher Mechanik (siehe Bild aus der Lokalpresse)
Einige weitere Bilder hier bei Hunters & Gatherers
Es gibt eine Reihe von Videos auf Youtube, hier eine Kurzführung von 5 Minuten auf italienisch:
Der Amerikaner James Martin hat das Museum für seine Videoreihe „Wandering Italy“ besucht und bekommt hier
auch noch etwas mehr blogrelevant Mechanisches zu sehen: http://wanderingitaly.com/video/ettoree-guatelli-museum.html
Irgendjemand sagte mal über EG „He was the Mother Teresa of things“
Der sehr talentierte neuseeländische Designer Phil Cuttance stellt in diesem hochästhetischen Video den Produktionsprozess für die Gefäße mit origamischem Touch vor (Dank an den vorzüglichen Kunstblog IGNANT )
Unser Blogthema scheint ja viel Appeal für Werbeleute zu haben, wie dieser Spot von Google für den neuen Dienst Google Play beweist, einer Handelsplattform für Apps und Spiele für Androidgeräte. Via designboom.
Knapp 13 Minuten lang und gut gefilmt ist das Porträt dieses so bedeutenden Uhrmachers und Automatenbauers der zweiten Hälfte des 18.Jahrhunderts. Gleich zu Anfang des Filmes wird ein weniger bekanntes Singvogelspielwerk mit
weiteren Tieren in Modelllandschaft zunächst von Palmblättern verborgen in Aktion vorgeführt: zauberhaft !
(Alles in englisch)
Die Universitätsbibliothek Washington beherbergt in ihrer Abteilung Special Collections eine sehr große Sammlung der genannten Art. Ein 4-Minuten-Film führt in die Ausstellung ein, die jedoch nur noch bis Freitag den 16.3. läuft.
(thanks to Paperblog at Paperboxx )
Die letzte Eintragung des wundervollen Cyberneticzoo von Reuben Hoggett(AU)führt mich ins portugiesische Kloster Convento Sao Francisco in Mertola, wo seit über 30 Jahren
der holländische Künstler Christiaan Zwanikken mit seiner Familie lebt und arbeitet. Er hat so z.B. das aus maurischer Zeit stammende Bewässerungssystem für die Klostergärten restauriert und den Antrieb veranschaulicht mit einer Roboteresel-Skulptur, die über Zahnräder ein Becherwerk antreibt. http://theconvento.wordpress.com/more/aqua-system/
Der amerikanische Filmemacher und Kunstfilmdokumentarist
Jarred Alterman drehte einen mehrfach preisgekrönten Film über die Zwanikkens und das Kloster: CONVENTO . Aus diesem poetischen 68-Minuten-Film sind hier einige kinetische Skulpturen herausgenommen und 10-minütig zusammengefaßt (leider mit meinem Vimeozugang nicht einbettbar): http://vimeo.com/33374941
Zur CONVENTO-Filmseite von Zwanikken: http://convento.tumblr.com/
Und zu Zwanikkens Blog: http://christiaanzwanikken.wordpress.com/
Seit vorgestern läuft der Film in amerikanischen ausgewählten Kinos und ist auch als DVD vom Verleih FACTORY 25 zu erhalten: http://www.factorytwentyfive.com/convento
Es ist immer interessant, in den Programmen von Puppentheaterfestivals zu graben. So auch beim Festival Mondial des Theatres de Marionettes, 2011, in Charlevilles-Mezieres, France, wo es gleich auf der ersten Seite einen Volltreffer gab.
Weiteres Googeln ergab einen Bericht auf ARTE TV vor zwei Tagen und einen Auftritt in Basel im vergangenen November (Sergio, warst Du da ?)
Der Israeli Amit Drori arbeitete zuletzt in der Schweiz undzwar am Theatre Vidy-Lausanne. Hier ein paar Kostproben dieses großen Künstlers:
Hier der Trailer zu seinem letzten Werk ‚Savanna‘: