Jährlich treffen sich die Meccanoisten des London Meccano Clubs zu ihrer Leistungsschau wie kürzlich wieder im Kew Bridge Steam Museum. Hier nun 23 Minuten lang Impressionen aus der Schau, deren Maschinisten sicherlich nichts für wooden automata übrig haben:
Autor: effka
Willi Reiche: "Strukturen" (Kinetikausstellung in Bonn)

Willi Reiche eröffnete am vergangenen Sonntag mit 11 kinetischen Großskulpturen, die in der großzügigen Innenarchitektur des Forschungszentrums CAESAR bestens zur Geltung kommen, zusammen mit Fotos von Tania Beilfuß ( Strukturelle Fotografie ) und Gemälden Joachim Szymcak’s (Meditativer Pointilismus) diese Ausstellung , die noch bis 15.Juni läüft. Die Kunstmaschinen sind alle, bis auf die im Eingangsbereich hoch aufgehängte, mit Fußschalter durch die Besucher zu betätigen.
Hier die vorzüglich von Tania Beilfuß gestaltete Webseite
des Künstlers aus Wachtberg bei Bonn:
http://www.willi-reiche.de/
Inzwischen gibt es auf Willi Reiches FB-Seite eine Reihe von Fotos aus der Ausstellung und hier noch einen Presselink:
http://www.blickpunkt-meckenheim.de/rag-rsg-bp/docs/535580/godesberg
Letzte Meldung: die Ausstellung ist verlängert worden bis 29.Juni !!

(Fotos: Falk Keuten)
Felix Thorn: The Moleskine Orchestra
Anläßlich der im April zuende gegangenen Mailänder Designwochen schuf Felix Thorn ( Felix’s Machines ) eine musikmechanische Installation als Hingucker-Werbemittel für die Moleskine-Notizbücher:
Video des Güntherschen Flaschenöffners
Danke für den Tip, Hanns-Martin. Hier das bewegte Bild zu
dem Objekt in schönster Schattenrißgraphik von Matthias Wenger, der als Fotograf auch das genannte Buch „Die mechanische Bratwurst“ bebildert hat:
Hier sind weitere Fotos von Wenger aus dem Buch zu sehen:
http://www.matthiaswenger.de/dokumentation-1.phtml
Samuel Goss‘ mechanisches Musikfahrrad von 1899
Das ist nun das zweite MMF, das ich fand. Das erste war eines aus unserer Jetztzeit, das Organ-Bike. das ich vor einger Zeit hier vorstellte. Und dieses ist über eine Patentschrift von 1899 auf uns gekommen und von Samuel Goss erfunden und hätte gut in einen modernen Maker Faire
gepasst, wie Mark Frauenfelder im Make-Blog schrieb:

Ben Cowdens neueste Kunstmaschinen
Seine Cocktail Shaking Machine ist getriebetechnisch wohl durchdacht, um den speziellen Schütteleffekt zu erzeugen:
„Occasional Marbles“ wird elektrisch angetrieben mit einem schrittweisen Abstoßmechanismus und läßt nach 8 Umdrehungen eine Glocke anschlagen.
Und hier die Webseite des Künstlers aus dem kalifornischen Oakland: http://www.twentysevengears.com/
Nachruf zum Tod von David Weiss im Schweizer Kulturfernsehen
Hier die Sendung von gestern:
(in die Titelzeile oben klicken, dann auf Vollbild schalten. Am Ende dieses Beitrages mit noch einem weiteren Thema gibt es einen kurzen Werbespot von SWISSLOS (Lotterie), die mit Automatafiguren von Peter Markey (!!) werben)
Melvin, the Mini Machine
Melvin the Machine, ein holländisches Design Kollektiv aus Eindhoven, die Ende 2010 in eine Halle eine mächtige Kettenreaktionsmaschine anläßlich der damaligen Designweek bauten (ich berichtete darüber), entschieden sich jetzt, eine winzige, in zwei Koffern transportable Anlage zu bauen, mit diesem Ergebnis und dem Video von Heyheyhey:
http://www.thisiscolossal.com/2012/05/a-postcard-writing-rube-goldberg-machine-in-a-suitcase/
(Thanks to Aaron Kramer, FBgroup „Automata…“)

Foto (C) HEYHEYHEY
Automates & Merveilles – eine Gemeinschaftsausstellung dreier Schweizer Museen
Diese Gemeinschaftsausstellung ist am vergangenen Sonntag eröffnet worden und wird durch den ganzen Sommer bis zum 20.
September gezeigt werden. Es sind beteiligt das Museum Neuchatel, das Internationale Uhrenmuseum in La Chaux de Fonds und das Uhrenmuseum Le Locle. Eine ausführliche Information gibt es in diesem französischen PDF:
http://www.automatesetmerveilles.ch/fileadmin/documents/medias/automates_dossierPresse_25Avril_web.pdf
Ein Nebeneffekt dieser Ausstellung ist die Einstellung vieler neuer Videos in den Youtubekanal vom Uhrenmuseum La Chaux de Fonds:
http://www.youtube.com/user/MIH2300?feature=watch
Als Beispiel hier eines der Prunkstücke „Le Grand Magicien“ von Maillardet aus La Chaux de Fonds:
Und hier ein mehr volkstümlich gestalteter Tischuhrenautomat des Baseler Uhrmachers Emil Wick, ca. 1880:
Und zum Schluß ein im Museumsshop angebotener moderner Automat mit arbeitendem Uhrmacher:

Pablo Lavezzari (AR): Mechanischer Greifarm
Dem argentinischen Automatakünstler gelang hier ein brilliantes Objekt zwischen Maschine, Kunst und Spielzeug. Worauf sich Vintage bezieht, ist mir nicht ganz klar: ist es ein tatsächlich altes Stück oder bezieht es sich auf den Stil der rein mechanischen Gestaltung und Steuerung ?
Und gerade entdecke ich mit einem Jahr Verspätung noch einen siebeneinhalbminütigen Film, in dem Pablo Lavezzari in seinem Atelier über seine Arbeit spricht: