Brett Dickins (AU)

„Muse descending a staircase“ ist das Neueste von dem Australier Brett Dickins. Hier zu sehen im Ausstellungsbetrieb:

Dickins hat auch eine Reihe kinetischer Wandobjekte geschaffen, wie z.B.
„Prototype Mechanism 2“, das entfernt an Gansons „Yellow chair“ erinnert, oder „Salient“, ein Räderwerk mit Kugellauf (Ping-Pong-Ball)und weitere interessante Holzmechanik, insgesamt 8 Videos !)

Gregory Witt (USA)

ist Maschinenkünstler und hat einen Lehrauftrag an der Elitehochschule Carnegie Mellon University in Pittsburgh. „Cloud“ ist ein schräg in den Raum ragendes pflanzenartig wucherndes Maschinenungetüm, das aber im absoluten Gegensatz zur räumlichen Wucht aus leichtem Styropor in pinkfarbener Maschinerie zweckfrei in sich selbst kreist (siehe Video im o.a. Link).
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15 weitere Installationen sind auf seiner Webseite meist auch mit Videos dokumentiert. Somit ist Gregory Witt
sicherlich bald ein Kandidat fürs Maschinenkunst-Walhalla „Kinetica“ in London !

Malcolm Brook (D): Ausstellung in Brüssel

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Seit vergangener Woche stellt Malcolm Brook, Engländer, seit 1983 mit der Wahlheimat Nordschwarzwald, in der Brüsseler „Automates galerie“ noch bis
Ende Januar 14 Automata aus. Das belgische Fernsehen stellte vor etwa 2 Monaten die Galerie in einer Talkrunde mit einem Bericht vor, in dem der Galerist einige seiner Kunstspielzeuge in Bewegung demonstriert:


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Malcolm Brook ist für seine skurrilen und hintersinnigen fein designten
Kunstmaschinen, die auch oft ihren thematischen Kern aus einem Wortspiel entwickeln, wie z.B. „Kukuchen“, ein Objekt, in dem ein Teil
„Kuckucksuhr“ mit dem anderen Teil „Schwarzwälder Torte“ gepaart wird,
also Schwarzwald im Quadrat, aber viel besser erlebt man es in diesem Kurzvideo:

"Die Welt aus Blech – Mechanisches Spielzeug"

Altes Blechspielzeug- vornehmlich aus dem ersten Drittel des vergangenen Jahrhunderts- wurde von Frau Kusche-Knirsch mit etwa 800 Exponaten von verschiedenen Leihgebern zu einer sehr respektablen Ausstellung zusammengeführt. Am interessantesten für die Blogleser/innen werden die figürlichen Aufziehspielzeuge sein, allesamt Automata, die eine Art Vorläufer der heutigen Kunsthandwerksprodukte gleichen Namens darstellen.
Da diese Exponate viel zu wertvoll sind, stehen sie hinter Glas und können ihre trickreiche Mechanik nicht zur Schau stellen. Es sorgt aber ein Video für die Darstellung der Objekte in Bewegung.
Die Ausstellung läuft bis 28.Februar 2010 in der Städtischen Galerie Mennonitenkirche Neuwied. Hier ein Info als PDF. In diesen Tagen soll auch ein TV-Kurzbericht im SWR laufen(„Rheinlandpfalz aktuell“, vielleicht auch als Podcast aufzufinden).
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„Clown mit Schweinereiter“, Firma Günthermann, 1895

Bernhard Laufer (D)

ist der Autor der gerade frisch erschienenen 70seitigen Monographie
„Perpetuum Mobile – Die Jagd nach der unerschöpflichen Energie“. Sie bietet einen kompakten Überblick mit zahlreichen Abbildungen über die Geschichte der PM vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Für jemanden, der sich schnell mit der Materie vertraut machen möchte, ist es eine gute Einstiegslektüre. Das Literaturverzeichnis weist viele deutschsprachige Quellen auf, darunter die letzte Monographie von Stanislav Michal,“Das
PM gestern und heute“; das ist aber auch schon wieder 33 Jahre her.
Das Büchlein ist erschienen im Verlag der Quadrate-Buchhandlung Mannheim,
ISBN 9783-924704-42-2.
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Zeger Reyers (NL): Rotating Kitchen

Diese Installation steht in der vor einer Woche eröffneten Ausstellung
„Eating the Universe – Vom Essen in der Kunst“ in der Kunsthalle Düsseldorf und läuft langsam bis zum Ende der Ausstellung am 28.Februar
2010. Ein Video zeigt die ersten 11,5 Minuten der gestarteten Maschine.
Zur Steigerung der Prägnanz des Seherlebnisses unbedingt den Vollbildmodus einstellen !
(Via today and tomorrow )

rotating kitchen from Zeger Reyers on Vimeo.