Ausgefallene, kuriose Erfindungen gibt es in einem Artikel der Daily Mail zu sehen, zitiert von Dark Roasted Blend, so z.B. das Bettpiano
aus England von 1935:

Spiel und Kunst mit Mechanik II
-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
Ausgefallene, kuriose Erfindungen gibt es in einem Artikel der Daily Mail zu sehen, zitiert von Dark Roasted Blend, so z.B. das Bettpiano
aus England von 1935:


Foto: Tania Beilfuß
Gerade fertiggestellt hat dieses Stück interaktiver Eisenkinetik bereits seinen neuen Standort auf einer großen niederländischen Wiese eingenommen. Es gibt jeweils links und rechts eine Antriebskurbel, die einen unterschiedlichen Bereich der Skulptur in Bewegung versetzt. Witzig ist die Gabelreihe, bei der sich nach rechts hin keine weitere Gabel mehr denken läßt.
Wie Artdaily.org heute mitteilt, gibt es am 11.Juni bei Sotheby’s New York eine Auktion
mit feinen Schweizer Automata des frühen 19.Jahrhunderts, die für China bestimmt waren.
Drei dieser Werke zeigt der Infofilm von Sotheby’s:
Der Installations-und Performance-Künstler Abraham Ferraro aus Hudson,NY, führt hier eine kräftezehrende Performance(2011) durch:

„How to make automata“, der mit den Grundlagen der Getriebetechnik und wunderschönen Anwendungen sehr ergiebige 21 Jahre alte Film mit Keith Newstead ist nun in einer Überarbeitung von Gary Alexander(Cabaret Mechanical Theatre) bei VIMEO on Demand downloadbar
(Länge 41 Min., für 48 Stunden leihen 3 Dollar, kaufen 9 Dollar). Hier der Trailer dazu:
http://vimeo.com/ondemand/htma
Als Anregung für deutsche Schulen: ich empfehle den Film für eine Kooperation zwischen den Fächern Technik und Englisch!
Der großartige Figurenorgelbauer aus Kandern-Holzen hat für die über 400 Jahre alte Löwenapotheke in Kandern diese aufwändige Orgel gebaut, die verschiedene historische Szenen apothekentypischer Arbeiten in ihrem Figurenteil zeigt (siehe auch diesen Zeitungsartikel )
(vgl. auch meinen Beitrag vom 20.7.2011)
Es handelt sich hier um ein einzelnes Blatt(handbill) von der Größe 14 mal 20 cm, auf dem der Schausteller seine Vorführung eines Automaten mit der Leidensgeschichte Jesu Christi ankündigt, einem Apparat mit 450(!) beweglichen Figuren. Leider erfährt man keine Details oder
Abbildungen davon. Dieser Druck mit handschriftlichen Eintragungen des Schaustellers über Ort und Zeit der Vorführungen bietet die englische Antiquarin Susanne Schulz-Falster auf der am Donnerstag beginnenden New York Book Fair an und ist in ihrem Katalog unter Nr.7 beschrieben.
http://new.schulz-falster.com/wordpress/wp-content/uploads/2015/03/NY15-e-list-revised.compressed.pdf
(very much thanks to Larry Seidman for this tip)
In dem letzten regulären Katalog des selben Antiquariats ist auch ein Handzettel mit einer Abbildung des Panharmonicon von J.N.Mälzel , der es 1818 in London ausstellte, unter Nr.10
angeboten. Das Panharmonicon (leider nicht erhalten) war das erste Orchestrion in der Geschichte der mechanischen Musikinstrumente.
http://new.schulz-falster.com/wordpress/wp-content/uploads/2015/02/ssf-20-proof-1.pdf
Ein Schrittschaltwerk wird zu einem Stück schönster Maschinenkunst für den Antrieb eines kleinen Figürchens, das sich hin- und zurück bewegen kann (von 2009, neu gefilmt)
Die Webseite des Künstlers aus San Francisco: http://www.benjamincowden.com/
Eine zweite Seite von ihm: http://www.twentysevengears.com/
Ein Artikel von MAKE über ihn: http://makezine.com/2013/07/18/5-4-3-2-1-things-about-benjamin-cowden/
Hare 3D from bergstromo on Vimeo.
Und noch eine anheimelndere Version ist das Osterfenster mit mechanischer Hasengruppe für das Kaufhaus FORTUNOFF ,New York, das Ellen Rixford vor Jahren gestaltete:

(Webseite Ellen Rixford, Kapitel „Mechanical Displays“)

Es ist ein Bilderbuch des Hamburger Illustrators Torben Kuhlmann, der in der natürlichen Unterwelt des Maulwurfs ganz surreal eine Industrialisierung und Mechanisierung erwachsen läßt, wie es sich in der Oberwelt schon seit 200 Jahren entwickelte. Zum Buch gibt es ein Promotionvideo, das allerdings die statischen Bilderwelten des Buches noch einmal mit Mitteln der Animation erhöht und dadurch die Maschinenwelten eindrucksvoll in Bewegung versetzt.
( Via Henning Lederer’s machinatorium)