Alte Arcade-Automaten

Ein ganz simples Stück und sicher inspirierend für ein schulisches Technikprojekt, in dem man ein Spielgerät für ein bevorstehendes Schulfest bauen möchte, ist dieser schon fast 3 Jahrzehnte alte „Whirly Bucket“ von Exidy:

Von der gleichen Firma gibt es den „Old Time Basketball“, der interessante figürliche Mechanik zeigt:

Wer mehr alte Automaten sehen möchte, kann ja mal den Youtubechannel des Sammlers Mickey Treat aus Rochester,NY,
aufsuchen, der 320 Videos dort versammelt hat, darunter auch dieses über das hier schon mehrfach genannte Musee Mecanique von Dan Zelinsky aus San Francisco, allerdings so amateurhaft gefilmt, daß es einer visuellen Achterbahn gleichkommt:

Hier aber noch ein professionell gefilmter halbstündiger Bericht:

Eine Art Halloween-Figur des 17.Jahrhunderts…

war der angekettete Sklave, eine dämonische Figur in Lebensgröße, die in der Kunst-und Wunderkammer des Manfredo Settala in Mailand stand. Gleich ganz am rechten Rand des Kupferstichs ist eine Wandnische erkennbar, in der der Sklave mit sichtbarem nackten Oberkörper herausschaute.
Trat ein Besucher in die Nähe dieser Figur, so löste er über eine Bodenplatte einen versteckten Mechanismus aus, der bewirkte, daß der Sklave den Kopf bewegte, ein schreiartiges Geräusch ausstieß und den Betrachter bespuckte.
Übrigens übersetzte GOOGLE mir das italienische Wort l’automa meccanico (mechanischer Automat) mit dem wundervollen Anachronismus „Automechaniker“ !
tumblr_ljg3nlKHWf1qb4enoo1_500
( Bild gefunden in wunderkammer )

Gebrüder Eames: Mechanical Horse

Eine in den 90ger Jahren vom VITRA Design Museum konzipierte Ausstellung „Kid Size“, die auf Tournee durch die ganze Welt ging, befaßte sich mit der Dingwelt der Kindheit, also hauptsächlich Spielzeug und Kindermöbel und zeigte auch dieses seltsame Exemplar von Schaukelpferd, das von Ray und Charles Eames 1944 entworfen wurde. Leider fand ich kein Filmdokument dazu, das uns zeigt, wie das seitliche Hin-und Herwippen zu einer Vorwärtsbewegung führt.
(Thanks to mondoblogo )

Ji Lee (USA): sein neues Buch "word as image"

Der Graphikdesigner Ji Lee brachte vor einer Woche diesen
Bildband heraus, der eine Sammlung von Wörtern enthält, die alle graphisch so gestaltet sind, daß sich ihre Bedeutung in der Gestalt und Anordnung der einzelnen Buchstaben widerspiegelt. Auf seiner Webseite zeigt er 16 Beispiele dafür.
Im Werbetrailer für dieses Buch wird der Effekt noch durch
die Typokinetik, die das Medium Film erlaubt, verstärkt.

(Thanks to NOTCOT.org )