-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
Beispiel Strum-U-Lator, eine mechanische Gitarre mit vier Tönen !
Mit seiner MechaniCard bietet Brad Litwin das ideale, leicht verschickbare kinetische Kunstwerk an. Er bietet 5 verschiedene Karten
als Bausatz oder schon fertig zusammengesetzt an. Aber lesen Sie doch selber:
http://www.mechanicards.com/
Und hier auch in ‚bewegender‘ Vorführung (die begleitende Musik macht
Brad Litwin höchstselbst):
(mit Dank an den Tipgeber Dietmar Wächtler !)
Calvin Black, 1903 in Tennessee geboren und 1972 gestorben, heiratete
1933 seine Frau Ruby und lebte größtenteils in der Nähe des kleinen
südkalifornischen Ortes Yermo an der Wüste Mojave, wo er an der Durchgangsstraße 1953 einen Andenkenladen baute, den er mit weiteren Attraktionen, wie sein mechanisches Theater „Bird Cage Theatre“ versah und rundherum turbinen- und windradgetriebene mechanische Skulpturen aufbaute. Er soll über 80 lebensgroße Frauen- und Mädchenfiguren geschnitzt haben, deren Kleidung seine Frau Ruby schneiderte. Sie erzielen heute, wenn sie überhaupt auf den Markt kommen, im Folkart-Kunsthandel Höchstpreise.
In der Videosammlung des Portals Folkstreams.net ist die wundervolle
halbstündige Dokumentation „Possum Trot: The Life and Work of Calvin Black, 1903-1972“ in voller Länge zu sehen. Hier jedoch nur der Trailer.
Also unbedingt den ganzen Film ansehen, der 5 Jahre nach Calvin Blacks Tod von Allie Light und Irving Saraf 1977 mit Blacks Frau Ruby gedreht wurde und dieser fast surrealen Szenerie ein Denkmal setzt. Heute ist dieser Ort nach langjährigem Verfall untergegangen.
http://www.folkstreams.net/film,105
In verschiedenen Kursen des Maschinenbaustudiums laufen Projekte, die Erfindungskraft und Kreativität erfordern. Sie sind offensichtlich durch das CMT aus London beeinflußt. Aus ihrem Kanal mit 41 Videos habe ich mal 3 herausgegriffen:
TimSmiT (NL, schönes Palindrom !) hat für die holländische Band Daybroke dieses apokalyptische Kettenreaktions-Video-Märchen als 3min-Musikclip geschaffen.
Ein surreales Meisterstück, wo man die ‚woman‘ sofort dazu imaginiert, was beweist, daß Möbel und Person doch eins werden können. Anfangs läßt uns die Kamera einen Blick durch Spooners Garten in seine Werkstatt werfen. (Thanks to CMT)
Nachdem ich von Philsing den Buchtip „Automates Publicitaires“ (siehe meinen Eintrag vom 18.September)erhalten habe, googelte ich nach Reklameautomaten und fand diesen bemerkenswerten Aufsatz der Restauratorin und Metallbauerin Gesa Witt, der auf ihrer Diplomarbeit basiert, die sich mit der Restaurierung eines elektrischen Reklameautomaten aus dem Jahre 1925 beschäftigt und somit grundlegend das Innenleben mit den einzelnen Funktionsbereichen erläutert. Dieser Automat steht heute im Stadtmuseum Burgau in Bayern. (Thanks to Gesa Witt!)
Hier ihr Aufsatz aus der Zeitschrift für Kunsttechnologie und Konservierung 2009/2:
An Alle, die Freude am Erfinden, Gestalten und Bauen haben: schaffen Sie sich Ihr eigenes kleines Kunstwerk im Bereich der figürlichen Automaten, Süßigkeitenautomaten, mechanischen Bilder oder auch Spendenmaschinen (donation boxes)!
Bauen Sie in den nächsten Monaten und schicken Sie ein Video und einige Photos mit Beschreibung Ihres Objektes an
http://www.crankahead.com/2701.html
Hier finden Sie auch alles Weitere zum Wettbewerb, der von Sergio Pinese vorbereitet wurde.
Die neue Ausstellung von Malcolm Brook wird am kommenden Mittwoch,
den 22.September im Landratsamt Calw (Nordschwarzwald) um 19.30 Uhr
eröffnet. Sie dauert bis 3.November 2010. Hier das Plakat, das allerdings in dieser kleinen Abbildung noch nicht die volle Wirkung erzielen kann:
Und hier ein neues Automaton von Malcolm Brook, „Blackforesttrainer“:
ist ein Blog ( http://www.appliedkineticarts.com/ ) , der viele Künstler Kaliforniens verbindet, die sich auch um die Device Gallery von Greg und Amy Brotherton geschart haben. Ein opulent bebildertes 176-seitiges Katalogbuch aus 2009 ist über Amazon noch preiswert zu haben.
Dieser Blog ist – so scheint es mir – mehr ein Forum für die beteiligten Künstler als ein Fenster nach „draußen“. Dadurch gewinnt
der Leser einen Einblick in die persönlichen Gegebenheiten, Entdeckungen, Befindlichkeiten, Arbeitssituationen und -fortschritte
der berichtenden Künstler, so z.B. bei Nemo Gould’s „eye plus ears test“
Wie mir Philsing vom Bruderblog Lezard Mecanique mitteilte, kam 2005 bei
Editions Dabecom, Paris, ein sehr schöner Bildband von Daniel Bordet über alte Reklameautomaten „Automates Publicitaires“ heraus, der aber inzwischen vergriffen ist und nur noch in wenigen Exemplaren antiquarisch zu erhalten ist. Ich halte diesen Band nun in meinen Händen und bin Philsing sehr dankbar, daß er mir diesen Tip gab. Hier eine ziemlich beliebige Seite aus dem Buch:
For the angloamerican readers: does anyone know about a book in english language with this theme of advertising machines ?? If yes, feel free to share it with us by commenting. In my opinion is the french one the only book about advertising automata.