Hier gibt es einen schnellen Überblick (2.12) über 14 frühere Werke des Kinetikkünstlers Tim Lewis aus London (Flowers Gallery London/ New York) :
Titel und Entstehungsjahre der Werke in der Abfolge wie im Video:
-Dieser Blog bearbeitet Informationen, Medien und Links zu bewegten Skulpturen (Kinetische Kunst), Kugelbahnen, kuriosen Maschinen, Automata und Papiermechanik. – This blog is devoted to the subject of Kinetic Art, Rolling Ball Sculptures, Automata, weird machines and wooden and paper mechanics.
Hier gibt es einen schnellen Überblick (2.12) über 14 frühere Werke des Kinetikkünstlers Tim Lewis aus London (Flowers Gallery London/ New York) :
Titel und Entstehungsjahre der Werke in der Abfolge wie im Video:
Vor einem Jahr etwa habe ich hier schon auf dieses kolossale Werk des jungen Chinesen Xiang Mu mit einem Achtminüter hingewiesen. Nun fand ich aber einen noch 5 Minuten längeren Film über den Moving Forest, der auch noch einen Einblick in die Werkstatt des Künstlers bietet.
Für die Schweizer Firma von Qualitätskaffee La Semeuse schuf Francois Junod mit seinem Team den Kaffeetrinker auf fliegendem Teppich. Dieser Zwölfminüter über die Entstehung des Kaffetrinkers zeigt einen 22 Jahre jüngeren Künstler, denn der Film von Alain Margot wurde im Jahre 2000 herausgebracht anläßlich des 100-jährigen Bestehens der Kaffeefirma La Semeuse. (Dank für die Erwähnung von Rodolphe Pradeilles im FB The Automata… !)
Diesen gruseligen Automaten aus dem späten 19.Jahrhundert fand ich in dieser Webseite :
Hier ist er näher beschrieben:
Monkey automaton with a severed cat head
Dieses klassizistische Prachtstück aus dem Kunstgewerbemuseum Berlin stand im Mittelpunkt der Ausstellung „Inside Out – Einsichten der Möbelkunst“ 2018/2019 im o.g.Museum und erhielt eine eingehende Videodokumentation von 8 Minuten zur Entdeckung all der mechanischen Feinheiten, die der Berliner Kunsttischler und Ebenist Joseph Schneevogl damals einbaute.
Nun gibt es auch eine Kompilation von Choppertown über das Werk des Künstlers Danny Huynh, den ich hier schon öfters erwähnte: https://spikumech.de/?s=huynh
Hier nun das Video mit 3.39 min Länge, über das es im YT-Info heißt: „Danny Huynh can craft and build anything, and his skills as an animatronic artist and creator are unparalleled. From chainsaw trikes to rock bands, from Mad Max-themed vehicles to Borderlands buggies ready to rip up the world. Danny Huynh is a one-of-a-kind artist.“
(Quelle: Wikimedia Commons)
Diese Uhr steht im Zentrum von Dallas und erfreut jede volle Stunde besonders vorbeigehende Kinder , die dem ertönenden „Glockenspiel“ aus herablaufenden Kugeln interessiert folgen. In den 90ger Jahren von Michael Brown entworfen.
Dazu schreibt waymarking.com auszugsweise: „This particular sculpture is a favorite of children, with its motion and unexpected playfulness. It springs into life every hour on the hour, when a cascade of dozen colored steel balls are released to race around roller coaster tracks and ring bells. The balls are funneled together and collected by an elevator contraption that carries them back into place to await the next hour’s fall.“
Es ist ein koreanischer Kunststoff-Bausatz für ein Modell, das einer Skizze Leonardo da Vincis nachempfunden ist. Als Antrieb ist ein langer Hebel sichtbar, der am Ende ein Gewicht aus Münzen trägt. Hier gibt es ein kaufbares Modell der Reihe ACADEMY aus Korea, dessen Beschreibung jedoch in der Übersetzung recht mangelhaft ist.
Wir kennen das Prinzip auch in Kugellaufuhren ab der Renaissance (z.B. kaiserlicher Hofuhrmacher Christof Margraf, Wien, 1595) https://de.wikipedia.org/wiki/Kugellaufuhr Ganz vergessen wurde hier jedoch die Uhr des Sir William Congreve, patentiert 1808: https://en.wikipedia.org/wiki/Congreve_clock
Der 38-jährige Künstler der Ping Pong Trick Shots Sam Carlson aus Wisconsin (USA) hat aus unzähligen Versuchen an seinen Installationen Videos compiliert, sodaß bei einem seltenen erfolgreichen Lauf jeweils ein Siegesschrei zu hören ist. Sein YT-Kanal: https://www.youtube.com/c/Trixshot/videos
Geht man auf der Webseite des Schweizer Science Centers Technorama in Winterthur zum Inhalt und dann zu „Lernen“ und dann zu „Exponate Datenbank“ und dann zu „Holzmaschinen“, so findet man dort die 18 Werke von Pierre Andrès (1922-2011) mit Fotos aufgelistet. Leider ist aber für die Detailbeschreibung jedes einzelnen Werkes ein Einheitstext gewählt worden, der sich für jedes Werk wiederholt und damit nicht auf die Eigenheiten der Abbildung eingeht. Es wird da auch eine Diskrepanz zwischen dem auf hohem Niveau künstlerischen Schaffens von Pierre Andrès und allen anderen Exponaten aus Wissenschaft und Technik sichtbar. Die Werke PA’s gehören eigentlich in den Kontext eines großen Kunstmuseums, hier sind sie merkwürdig einsam. Das sieht man auch an der Beschreibung im Ausstellungskapitel „Holzmaschinen“, wo der Name des Schöpfers dieser Objekte gar nicht mehr genannt wird und im Gegensatz zu allen anderen Kapiteln auch keine Photoimpressionen zu sehen sind. Und vergleicht man es mit dem Titel einer Ausstellung viele Jahre früher zu Lebzeiten des Künstlers – „Le bois qui chante“ , so heißt es u.a. im Centertext lapidar „Die einfallsreichen und einfachen Maschinerien erinnern dabei stark an l’art brut. Denn alles ist aus Holz – und wenn Holz auf Holz trifft, ist das laut!“
Hier nun zur posthumen Webseite PA’s der „Association des Amis de Pierre Andrès“ : https://www.pierre-andres.com/
Pierre Andrès et ses Machines Singulières